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Fünf Tore der FTS gegen Hollfeld: Ein Matchwinner und ein Matchloser


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Schweinfurt – Hätten sie verloren, die Freien Turner, „Platz acht wäre endgültig weg gewesen“, weiß Trainer Ernst Gehling. Nach dem 5:2 aber gegen unter Wert geschlagene Hollfelder sind die Schweinfurter zumindest am besiegten Gegner wieder dran, der einen Fehlstart ins neue Jahr erwischte. „Bayernliga? Um Gottes Willen“, sagt ASV-Coach Heiko Gröger nach zwei Pleiten. Die vom Samstag an der Maibacher Höhe hatte, auch wenn ingesamt 28 Fußballer auf dem Rasen standen, in erster Linie doch was zu tun mit zwei einzelnen Personen.

Als da wären: Der Matchwinner Marcel Hartmann. Vier Tore schoss alleine er. „Er hat seine Sache gut gemacht“, lobte Gehling zurückhaltend. Das deshalb, weil seine Saisontreffer neun bis zwölf in erster Linie glückten wegen Matchloser Sebastian Eck. „Er ist ein überragender junger Torwart. Aber heute muss ich ihn fragen, was da los war“. tadelte Gröger und nahm seinen Schlussmann in Schutz. Eck wollte zur Pause schon am liebsten in der Kabine bleiben. „Nix da“, antwortete Gröger, „wenn er ein Großer werden will, dann muss er sich durchbeißen. Wegen den fünf Hanserl, die da was reingerufen haben. Was ist, wenn im Stadion mal 15.000 Leute schreien?“, fragt Göger.


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Klar, Eck sah blöde aus. Zunächst hatte sein gegenüber Dominik Biemer Pech bei Daniel Heißensteins abgefälschtem Schuss zum frühen 0:1. Postwendend aber traf Hartmann erstmals. Beim Freistoß machte Eck nicht die beste Figur, beim 2:1 auch nicht viel später boxte er sich das Leder selbst in die Maschen. Biemer schaute anscheinend nicht zu und ließ einen Eckball vor Timo Jahrsdörfers Füße fallen. Das 2:2 aber hielt auch nur zehn Minuten, weil Sebastian Eck nach einem langen Ball fatal daneben griff. Patrick Geißler köpfte, nach der Pause schlug Hartmann Freistoßball von der Seitenaus-Linie zum 4:2 ein. Nur bei seinem Auftauchen frei vor dem Tor am Schluss hatte der Keeper wirklich keine Chance.

„Über zwei Tore brauchen wir wirklich nicht zu reden. Wir bauen aber durch eigene Fehler den Gegner auf und der tut sich bei einem Vorsprung dann natürlich leichter“, weiß Heiko Gröger. Dass sein Team in den gesamten zweiten 45 Minuten an sich überlegen war, wirkte sich nicht aus. „Wir bieten momentan Bayern-Fußball, andere spielen wie Dortmund“, verglich Hollfelds Trainer allerdings vor Bekanntwerden der Samstagsresultate aus der Bundesliga. „Was ist los? Was hat das mit Fußball zu tun“, fragte er bereits zur Pause beim Stand von 3:2 für die FTS. Um dann gleich wieder aufs nächste Wochenende zu schauen und das Schlagerderby gegen Bayreuth. „Da versuchen wir wieder anzugreifen!“

Die Freien Turner müssen nach Höchberg zu einem weiteren „k.o.-Spiel“, wie Ernst Gehling die Partien in der momentanen Phase nennt. Fünf Punkte ist Trogen als Achter derzeit weg. Aufholbar! Gehling weiß aber, „dass wir heute aus dem Nichts die ersten zwei Tore gemacht haben“ und dass „Hollfeld die zweite Halbzeit optisch total überlegen“ war. „Ein Malochersieg“ war´s für seine Elf, pardon: 14, bei der die beiden Stenzingers verletzt aus der Partie mussten. Taktieren hilft nun nicht mehr viel, die Turner wollen weitere Dreier für Rang acht.

Wobei Gehling nach „intensivem Fußball mit unzähligen Szenen“ den ASV Hollfeld und die FT Schweinfurt als arbeitende Fußball-Teams in ein Boot holte: „Wir haben beide bessere Mannschaften vor uns, bei denen wir hoffen müssen, dass zwei davon eine Negativserie haben. Und wir müssen immer 120 Prozent geben.“ Nur so könne man halbwegs mithalten mit Aubstadt, Memmelsdorf oder Bamberg. Irgendwie passte da das Fußball-Schmankerl auf der beliebten 25. Seite des FTS-Reports vom Samstag. Hans Krankl, damals Goalgetter wie Marcel Hartmann heute, verkündete da einst aus Österreich: „Wir müssen gewinnen, alles andere ist primär!“

Fußball-Landesliga Nord: FT Schweinfurt – ASV Hollfeld: 5:2 (3:2)
Schweinfurt: Dominik Biemer – Tony Stenzinger (ab 19. Benedikt Gehring), Dominik Ebert, Daniel Hämmerlein, Thilo Wilke, Henry Stenzinger (ab 69. Moritz Diemer), Michael Mantel, Benjamin Freund, Patrick Geißler, Tobias Stöth, Marcel Hartmann (ab 86. Dominik Hüllmantel)
Hollfeld: Sebastian Eck – Alexander Fuchs (ab 62. Johannes Eberlein), Phlipp Schmidt (ab 78. Patrick Gubitz), Jochen Hollfelder, Christian Goller, Ricardo Persigehl (ab 53. Hannes Sommerer), Martin Taschner, Dominik Schorn, Marco Hillemeier, Timo Jahrsdörfer, Daniel Heißenstein.
Schiedsrichter: Mario Hofmann (VfB Forchheim).
Tore: 0:1 (10.) Daniel Heißenstein, 1:1, 2:1 (13., 25.) Marcel Hartmann, 2:2 (30.) Timo Jahrsdörfer, 3.2 (40.) Patrick Geißler, 4:2, 5:2 (51., 85.) Marcel Hartmann.
Zuschauer: 95.



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