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Grabfelder Bock auf Buden: Ein Dutzend Tore in 180 Minuten


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BAD KISSINGEN / SCHWEINFURT / AUBSTADT / GROSSBARDORF – Ein Dutzend Tore erzielten die beiden Fußball-Aushängeschilder aus dem Grabfeld am Samstag – zusammen und in zwei ziemlich parallel stattfindenden Partien, während mit dem FC Schweinfurt 05 gerade das Aushängeschild des Spielkreises Schweinfurt in Garbsen vergeblich versuchte, einen Treffer zu erzielen. Was machten Aubstadt und Großbardorf besser?

Zum einen hatten die beiden TSV´s natürlich die deutlich „leichteren“ Gegner. Wenngleich die Gastgeber der Freien Turner Schweinfurt und des FC 06 Bad Kissingen in ihren (Landes- und Bezirks-)Ligen schon ambitioniert sind und durchaus ein Wörtchen weiter oben mitreden könnten. Vor allem die Gallier hatten so richtig Bock auf Buden



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Im Dr.Hans Weiß Sportpark zu Bad Kissingen war die Partie in drei höchst unterschiedliche halben Stunden geteilt. In den ersten rund 30 Minuten besorgten Valentin Reitstetter und Neuzugang Nico Kummer in der 27. und der 31. Minute die Treffer zum 0:1 und 0:2. Dann passierte bis zur 63. Minute eher weniger, ehe es die Gäste nach sechs Mal klingeln ließen.


Vor allem Sertan Sener, der Neuzugang vom Landesligisten FC Coburg, hatte einen echten Riecher und netzte gleich drei Mal ein. Maximilian Weiß, Xaver Müller und der erst 18 Jahre alte Luca Böhm besorgten die restlichen Treffer.

Trainer Andy Brendler, als Fan der Schweinfurter Schnüdel am Samstag höchst frustriert (genauso wie Aubstadts Coach Victor Kleinhenz), weiß: „Das Ergebnis braucht man nach erst zwei Wochen Training nicht so hoch aufzuhängen. Acht Tore muss man aber gegen einen ambitionierten Bezirksligisten auch erst einmal schießen. Ich glaube schon, dass Bad Kissingen nächste Saison unter die ersten Drei kommen wird. Wir haben noch sauviel Luft nach oben. Nach unserem Riesenumbruch mit unserer krass jungen Mannschaft haben wir aktuell einen Altersschnitt von 22 auf dem Platz. Für viele ist das ein Sprung, das wird eine schwierige Saison für uns“, denkt Brendler, der zwei weitere 18-Jährige vom FC Schweinfurt 05 als Zugänge bekommen wird, Laurin Schmid und Tim Stecklein, die aktuell noch in den Aufstiegsspielen zur Bundesliga stecken. Plus wohl noch einen 17-Jährigen aus der eigenen Jugend. „Erlangen und Vilzing ist künftig nicht mehr unsere Kragenweite bei all den Spielern, die man dort einkauft“, sagt der Trainer, der sich auf ein dreitätiges Trainingslager in Schwarzach am Main freut, in dessen Rahmen ein Test gegen Landesliga-Aufsteiger Rottendorf ansteht. Am 4.7. kommt es in Trappstadt zum Test gegen Aubstadt, am 10.7. geht es gegen Barockstadt Fulda, an sich sportlicher Aufsteiger in die Regionalliga Südwest. Am 17.7. ist Rot-Weiß Erfurt der Gegner, am 24.7. steht das erste Bayernligaspiel gegen Seligenporten an.

Bad Kissingen: Jan Hofmann – Jonas Schmitt, Tizian Fella, Christian Heilmann, Julian Hüfner, Daniel May, Florin Popa, Jakob Fischer, Luis Hüfner, Jan Krettek, Daniel Götz; eingewechselt: Filip Lijesnic, Vlad-Mircea Ruja, Felix Friedlein, Christian Laus, Fahed Harba.
Großbardorf: Justin Reichert – Ronny Mangold, Benjamin Kaufmann, Lukas Illig, Maximilian Weiß, Julius Landeck, Tim Strohmanger, Xaver Müller, Valentin Reitstetter, Diego Schwab, Nico Kummer; eingewechselt: Sertan Sener, Christoph Rützel, Julius Scheuring, Luca Böhm.

An der Maibacher Höhe in Schweinfurt fielen nur halb so viele Tore in einem Match, in dem unter der Regie von Schiedsrichterin Davina Haupt ebenfalls ein Unterschied von zwei Spielklassen bestand. Beide Halbzeiten gingen 0:2 aus. In der ersten netzten Timo Pitter ein und Ingo Feser per Strafstoß, in der zweiten war es zunächst wieder der einstige Schnüdel und USA-Kicker Pitter, der zum 0:3 erhöhte, ehe in der Nachspielzeit Neuzugang Max Schebak den Endstand herstellte.

„Insgesamt war es ein gelungenes erstes Testspiel von uns. Neben einer reifen Spielanlage hat mich vor allem die geistige und körperliche Frische überzeugt“, bilanzierte Trainer Victor Kleinhenz. „Ausbaufähig war die Chancenverwertung“, fand er und bedankte sich bei den gastgebenden Freien Turnern für die perfekten Rahmenbedingungen mit einer Corona-Teststrecke. Noch nicht an Bord war der jüngste Neuzugang Björn Schönwiesner. Er ist aber schon top integriert und wird zeitnah auch seine ersten Einsatzminuten bekommen“, sagt Kleinhenz über den Rückkehrer aus den USA.

Kommenden Mittwoch spielt der TSV Aubstadt am Abend in Randersacker gegen den Zweitliga-Absteiger Würzburger Kickers.

Schweinfurt: Simon Mai – Hannes Zeißner, Marcel Hölderle, Nico Siegmund, Marius Heinze, Tyrell Walton, Adrian Reith, Lukas Dinkel, Andreas Kraus, Moriz Heusinger, Dominik Popp; eingewechselt: Johannes Mock, Fabian Reith, Julius Herrmann, Yannik Saal, Simon Werner, Fuaad Kheder, Steffen Faulstich.
Aubstadt: Lukas Wenzel – Daniel Leicht, Julius Benkenstein, Leonard Langhans, Lennart Seufert, Steffen Behr, Timo Pitter, Michael Dellinger, Patrick Hofmann, Ingo Feser, Ben Müller; eingewechselt: Max Schebak, Marcel Volkmuth, Dominik Grader, Essa Ganes, André Rumpel.

Übrigens: Am 4. Juli, Sonntag, 18 Uhr, kommt es – wie oben schon erwähnt – zu einem direkten Aufeinandertreffen der beiden mächtigen Mannschaften aus dem Grabfeld. Der TSV Aubstadt und der TSV Großbardorf duellieren sich dann beim TSV Trappstadt. SW1News und FuSWball.de werden bei dieser Partie dabei sein und danach ausführlich berichten.


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