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Grafenrheinfelds So la la-Start: „Ergebnisse kann man nun ja mal nicht malen!“


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GRAFENRHEINFELD / GEROLZHOFEN – Zum zweiten Mal binnen weniger Wochen sorgte der TSV Grafenrheinfeld in Bergrheinfeld für eine große Kulisse. Anders als beim gewonnenen Aufstiegsspiel gegen Ettleben/Werneck ging das TSV-Derby um Punkte bei den Gastgebern an deren Kirchweih aber schief für den Neuling. Das „G“ wie Gar nicht gut gestartet trifft aber auch auf den FC Gerolzhofen zu.

Geo, der Absteiger aus der Bezirksliga, ist das einzige Team, das in drei Partien noch nicht einen einzigen Punkt holte. Grafenrheinfeld ergatterte zum Start der Fußball-Kreisliga SW 1 wenigstens einen Zähler im ersten Derby bei der DJK Hirschfeld. „A“ wie Anstregend wird´s für beide „G“-Teams am Wochenende, denn sie spielen zuhause gegen die beiden Ersten: Gerolzhofen erwartet Abtswind 2, Grafenrheinfeld die DJK Altbessingen.


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Vor dieser Partie sprach anpfiff.info mit Grafenrheinfelds zweitem Trainer Michael Lutz, der seine aktive Karriere im Sommer beendet hatte.

Herr Lutz, 600 Zuschauer in der Rothbier-Arena, wo sie ein paar Wochen zuvor erst aufstiegen. Warum war denn diesmal beim 1:4 nichts drin für Ihr Team?
Michael Lutz: Natürlich war auch da was drin. Das erste Derby seit Jahren, da haben beide Mannschaften „gebrannt“. Und eine solche Kulisse habe ich auch außerhalb der Relegation auf diesem Niveau noch nie erlebt. Schlussendlich haben wir zu Anfang Pech mit einem Pfostentreffer und es geht mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die Halbzeit. Das 0:1 fällt dann nach einem meiner Meinung nach zweifelhaften Elfmeter und wir bekommen kurze Zeit später gegen eine nun bessere Bergrheinfelder Elf das 0:2. Als wir dann den Anschlußtreffer erzielen und aufmachen, erzielen die Bercher noch zwei Tore. Vom Ergebnis her zu hoch, aber aufgrund der zweiten Halbzeit geht der Sieg in Ordnung. Von uns hätte da vor unseren tollen Fans mehr kommen müssen.


Nach dem Auswärtspunkt zum Start in Hirschfeld haben Sie sich für die nächsten beiden Partien sicher mehr vorgenommen, oder?
Michael Lutz: Wir haben uns selbstverständlich mehr vorgenommen, aber man kann sich die Ergebnisse nun mal nicht malen. Es sind eben Kleinigkeiten die in dieser ausgeglichenen Kreisliga ein Spiel entscheiden. Und da wird nun mal jeder Fehler bestraft.

Wie fällt so das erste Zwischenfazit in der Kreisliga aus?
Michael Lutz: Die Kreisliga entspricht genau dem Kaliber, welches wir uns vorgestellt haben. Wir müssen jedes Spiel mit 100 Prozent angehen, um eine Chance zu haben. Um aber ein Zwischenfazit zu treffen, ist die Saison allerdings noch zu jung. Natürlich hätten wir gerne mehr Punkte auf der Habenseite. Aber wir wussten, die Kreisliga wird kein Wunschkonzert!

Was fehlt der Mannschaft noch, um Kreisliga-tauglich zu sein?
Michael Lutz: Die Mannschaft hat alles, was eine Truppe braucht, um in der Kreisliga zu bestehen. Sonst wären wir nicht aufgestiegen mit einer solch tollen Bilanz. Wir schauen nur nach vorne und müssen aus den Fehlern lernen.

Bräuchten Sie eher vorne einen weiteren gefährlichen Stürmer oder besser hinten noch einen zuverlässigen Abwehrmann, wie Sie es mal waren?
Michael Lutz: Wir haben vorne erstklassige Stürmer und hinten eine tolle Abwehr. Die Jungs hintendrin haben letztes Jahr einen tollen Job gemacht und sind allesamt bessere Fussballer, als ich das je gewesen bin. Klaudiusz Mroczek und ich glauben an dieses Team mit all seinen noch so unterschiedlichen Typen.

Juckt es sie nach sechs Gegentreffern inn den letzten zwei Partien nicht, die Fußballschuhe selbst wieder anzuziehen?
Michael Lutz: Ich würde lügen, wenn ich nein sagen würde, aber es war an der Zeit, etwas zu verändern. Es macht jetzt Riesenspaß, da ich noch als Co-Trainer dabei sein darf, und dass ich mal auf dem Platz stehe in dieser Saison, ist ja nicht ausgeschlossen.

Nun geht´s gegen richtig gut gestartete Altbessinger, die schon drei Mal siegten, unter anderem in Bergrheinfeld. Eine Mammutaufgabe?
Michael Lutz: Das würde ich so nicht sagen, die Altbessinger haben natürlich einen Lauf und sind perfekt aus den Startlöchern gekommen. Aber wie schon erwähnt ist in dieser Liga alles möglich. Nichtsdestotrotz werden wir auch diese Aufgabe mit dem nötigen Respekt angehen.

Momentan belegen Sie noch einen Platz am rettenden Ufer, weil Poppenhausen/Kronungen, Essleben und auch Gerolzhofen noch schlechter starteten. Welche Mannschaft glauben Sie denn noch eventuell hinter sich lassen zu können? Oder anders: Wen würden Sie gerne noch einholen?
Michael Lutz: Grundsätzlich ist es uns egal, wer vor oder hinter uns in der Tabelle steht, solange wir unser ausgegebenes Ziel, den Klassenerhalt, erreichen. Eine Mannschaft fiele mir natürlich ein, die wir gerne hinter uns lassen würden, aber das bleibt selbstverständlich unser kleines Geheimnis (grinst).

Am Samstag danach spielen beide „G“-Mannschaften in Gerolzhofen gegeneinander. Es kommt also womöglich zum „G“ wie Gipfeltreffen, sollte man die Tabelle auf den Kopf stellen. Darauf hätten Sie keine Lust, oder?
Michael Lutz: Wir nehmen die Spiele, wie sie kommen, gleich welcher Tabellenplatz vorne steht. Unser Ziel als Aufsteiger ist der Klassenerhalt – und den werden wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln und Klaudiusz und meiner Vehemenz versuchen zu erreichen.

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

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