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Gut gespielt, nichts erreicht: Weitere Niederlage für Schweinfurts Kegel-Damen – auch die Herren verlieren


Beständig

SCHWEINFURT – Die Rückrunde hat begonnen. Leider mit einer weiteren Niederlage für die unterfränkischen Kegel-Damen vom ESV Schweinfurt. Frohen Mutes und mit toller Stimmung reiste man nach Lorsch.  Und es wurde ein gutes Spiel mit allen Chancen und Möglichkeiten mit einem emotionalen Ende.

Zum Einsatz in der Startpaarung kamen erneut Christina Neundörfer und Annika Sych. Gegen die Lorscherinnen Monika Ebert und Manuela Fetzer sollten die Weichen auf den ersten Auswärtssieg gestellt werden. Christina begann auf der schönen Anlage gleich mal mit einem Kracher. Sie ließ mit 155 gegen 124 aufhorchen. Zeitgleich verlor Annika ihren ersten Satz mit mäßigen 121 zu 133. Christina spulte weiterhin souverän ihr Programm ab und erreichte gegen Monika Ebert mit 141/148/139 ein glattes 4:0 bei 583:520. Annika kam überhaupt nicht in ihr Spiel. Sie konnte zwar kein Konzept finden, hatte aber trotz allem immer wieder Chancen, die entsprechenden Bahnen zu gewinnen. Doch es gelang ihr nicht mehr zu zusetzen und so blieb sie bei 497 hängen und verlor den Mannschaftspunkt mit 4:0 gegen Manuela Fetzer (530).


AOK - Keine Kompromisse

Die Mittelachse sollte eine Vorentscheidung bringen. Mit Kerstin Trinklein und Katja Niklaus gegen Anke Junghans und Franca Dormann standen die Paarungen fest. Kerstin Trinklein spielte solide und erreichte akzeptable 529 Kegel. Doch gegen die 560 kam Kerstin nicht über ein 1:3 hinaus. Damit ging der nächste Mannschaftspunkt an Lorsch. Katja erlebte mehrfach Himmel und Hölle in ihrem Spiel. Begonnen mit 118, Satz verloren. Dann starke 145, Satz gewonnen. Erneut schlechte 112: 158 um im Endspurt wieder mit 137 zu 128 einen Punkt zu holen. Am Ende bedeutet dies jedoch ein 2:2 bei 512 zu starken 565 von Franca Dormann. Damit stand es 3:1 Satzpunkte und 54 Minuskegel.

Damit waren die Vorzeichen für das Schlusspaar der Schweinfurter Frauen, Susanne Stretz und Christine Hubmann klar. Beide Punkte und 55 Kegel mehr für den Sieg. Das Duell der Mannschaftsführer begann sehr verhalten. Susanne konnte mit schwachen 114 Kegel dennoch gegen 109 den ersten Satzpunkt holen. Dann wurde Susanne anscheinend warm. Mit 147,160 und 131 verlor sie nur einen Satz gegen Ute Hintze und erreichte mit 552 Kegel ein gutes Auswärtsergebnis. Christine spielte gut, doch im entscheidenden Moment konnte Manuela Erhard immer zulegen und erreichte mit 583 das tagesbeste Ergebnis. Gegen Christines 556 genügte das leider nur zu einem 3,5 zu 0,5.


Das Endergebnis von 6:2 sieht deutlicher aus als es im Endeffekt war. Bis zum Schluss war ein Sieg, bzw. ein Unentschieden möglich. Das bessere Ende war zwar wieder beim Gegner, jedoch zeigten die Schweinfurter Frauen Moral und kämpften bis zu Schluss. Im sehr emotionalen Sportgruß erkannten die Lorscher Spielerinnen dies auch an. Nun geht es für alle in die verdiente Weihnachtspause. Am 12.01. geht es mit neuem Schwung und gut erholt gegen Bayreuth ins erste Spiel des Jahres 2014. Die Schweinfurter Damen wollen noch für einige Überraschungen sorgen. So lautet der gute Vorsatz für das neue Jahr.

Kegeln, Bundesliga Frauen 120 Wurf: Kriemhild Lorsch-ESV Schweinfurt    6:2    (3287:3229)

Das bedeutet weiterhin den letzten Tabellenrang für die Schweinfurter Damen. Momentan ist nur noch der Vorletzte aus Ingolstadt in erreichbarer Nähe. Die Schweinfurter ESV-Herren rutschten nach dem enttäuschenden heim-2:6 gegen Donauperle Straubing auf den neunten Rang ab. Hier der Bericht.

In der Begegnung zwischen dem ESV Schweinfurt und Aufwärts Donauperle Straubing wäre deutlich mehr drin gewesen. Gingen die Schweinfurtern mit einer souveränen Leistung des Startpaares noch in Führung, gaben sie den Sieg und damit die beiden Tabellenpunkte noch aus der Hand und verloren die Partie mit 2:6 und 3396:3449 in den Gesamtholz.

In der Startpaarung traf Christian Rennert auf Rupert Atzberger. Rennert konnte sich im ersten Durchgang bereits in die Vollen absetzen und übte so Druck auf seinen Gegenspieler aus, der sich in den darauffolgenden Sätzen jeweils knapp gegen einen überzeugend auftretenden Christian Rennert geschlagen geben musste. Mit 606:573 Holz und 4:0 Satzpunkten ging somit der erste Mannschaftspunkt an die Gastgeber. In der parallel gespielten Begegnung gelang Andreas Ruhl gegen Robin Parkan mit 179 Holz ein Traumstart. Eine kleinere Schwächephase im zweiten Durchgang führte zu einem Satzpunktverlust, den Ruhl aber durch zwei starke Ergebnisse wieder wettmachen konnte. Mit einer sehr starken Vorstellung von 608 Kegel, die zugleich Tagesbestleistung ergab, setzte sich der Unterfranke deutlich gegen Parkan (567 Holz) durch. Ein Mannschaftspunkt und ein Plus von 41 Holz waren die Ausbeute dieses Zweikampfes.

Mit 2:0 nach Mannschaftspunkten und einem Vorsprung von 74 Holz ging die Mittelachse, bestehend aus Christopher Göbel und Markus Krug an den Start. Göbel hatte mit Jiri Nemec eine für ihn an diesem Tag unlösbare Aufgabe vor sich. Von Beginn an zeigte der Schweinfurter leichte Unsicherheiten im Räumen, die ihm an diesem Tag gegen den gut aufgelegten Jiri Nemec zum Verhängnis wurden. Mit 542:584 und 0:4 Satzpunkten verbuchten die Gäste für sich den ersten Mannschaftspunkt. Auch Markus Krug hatte gegen Radek Hejhal das Nachsehen. Der Straubinger stach insbesondere durch eine hervorragende Abräumleistung hervor, sodass Krug ihm trotz einer guten Vorstellung nicht ernsthaft in Gefahr bringen konnte. Die Kontrahenten trennten sich hier mit 578:607 und 1:3 Satzpunkten.

Mit einem Zwischenstand von 2:2 nach Mannschaftspunkten und einem vernachlässigbaren Vorsprung von nur noch drei Holz war die Begegnung nun wieder völlig ausgeglichen. Im Schlusspaar kam es, wie es kommen musste. Christoph Parente hatte gegen Manfred Herzog große Mühe Schritt zu halten. Lediglich im dritten Durchlauf leistete sich der Niederbayer eine kurze Schwächephase, die Parente direkt auszunutzen wusste. Mit 544:579 Holz und 1:3 Satzpunkten blieb der ESVler dennoch weit unter seinen Möglichkeiten und ging in diesem Duell leer aus. Auch im Aufeinandertreffen zwischen Daniel Eberlein und Manuel Lallinger sah es anfänglich recht vielversprechend für den ESV aus. Schaffte es der Unterfranke im ersten Durchgang seinen Gegenspieler auf Distanz zu halten, kam Lallinger im zweiten Satz besser zurecht und strafte Eberleins Nachlässigkeiten im Räumen mit dem Ausgleich in den Satzpunkten. Eine weitere schwache Bahn brachte den Schweinfurter in eine unangenehme Situation, aus der er sich trotz eines guten Schlussspurts nicht mehr herauswinden konnte. Mit 518:539 Holz und Satzgleichheit ging somit auch der letzte Mannschaftspunkt an die Gäste. Der Triumph war besiegelt.

Nach der verdienten Weihnachtspause reist der ESV Schweinfurt am Samstag, den 11.01.2014 zum derzeitigen „Maß aller Dinge“, SKV Rot Weiß Zerbst. Erst vor wenigen Wochen wurde das Team aufgrund seiner zahlreichen Erfolge als mehrmaliger Deutscher Meister, DKBC-Pokalsieger und Weltpokalsieger inzwischen zum fünften Mal als Mannschaft des Jahres in Sachsen-Anhalt gekürt. Auch zum aktuellen Zeitpunkt führen die SKVler souverän die Tabelle ohne Punkteverlust an. Man darf also gespannt sein, wie sich der ESV Schweinfurt dort schlägt. Denn bei diesen Spielern auf Weltklasseniveau sind außerordentliche Leistungen garantiert.

Und damit noch zu den Damen der SG Dittelbrunn, die ihr letztes Spiel in diesem Jahr betritten. Man empfing die sympathische Mannschaft von Rot Weiß Moosburg. Das Spiel gestaltete sich anders als zu Beginn erwartet, aber es wurde ein schönes spannendes Spiel, dass erst auf den letzten 25 Schub entschieden wurde.

Auf Seiten der Heimmanschaft starteten wie gewohnt Elke Stumpf und Sabinen Gebauer. Elke spielte beide Bahnen sehr konstant und ausgeglichen und belohnte sich mit sehr guten 464 Holz. Laura Schindler konnte da mit 402 Kegeln nicht viel dagegensetzen. Sabine Gebauer startete auf die ersten 50 Schub sehr stark, verlor jedoch auf der zweiten Bahn den Faden. Erspielte sich aber dennoch sehr gute 458 Kegel und holte gegen Marianne Gebel (434) weitere Holz raus.

Man schickte das Mittelpaar somit mit 86 Holz Plus auf die Bahn. Jedoch legte das Moosburger Mittelpaar richtig los. Sarah Stumpf behielt mit guten 458 Kegeln gegen Gusti Pichlmeier (452) knapp die Oberhand. Auf der anderen Seite erwischte Nicole Grosch einen rabenschwarzen Tag. Sie wurde nach 40 Kugeln durch Rebecca Weber-Faust ersetzt. Zusammen erspielten sie magere 414 Kegel. Diese Schwäche wusste die erfahrene Moosburgerin Mareille Kastl zu nutzen und erspielte sehr starke 467 Kegel.

37 Holz plus war der geschrumpfte und knappe Vorsprung mit dem man das Schlusspaar auf die Bahn schickte. Es entwickelte sich ein regelrechter Krimi. Nach 75 Kugeln lagen die SGlerinnen mit 2 Holz hinten. Marion Thomann spielte ihre ganze Routine ab und gab mit 446 Kegeln nur 3 Holz an Barbara Horak ab. Auf der anderen Seite erkämpfte sich Ann-Kathrin Krug mit 485 Kegeln die heutige Tagesbestleistung. Dies war auch nötig, um Eva Kastl mit ihren guten 476 Kegeln in Schach zu halten.

2733:2680 und Plus 53 war der Spielausgang. Jedoch täuscht der deutlich erscheinende Endstand über das eigentliche Spiel. Das Spiel war spannend bis zum Schluss. Jetzt verabschieden sich die Damen der SG Dittelbrunn erstmal in die Weihnachtspause. Danach geht es mit dem Ziel vor Augen weiter. Wir wünschen allen Lesern und Fans frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.



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