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Hut ab vor den Mighty Dogs: Bei starken Selbern gelang ein 4:3-Erfolg – als Tabellenführer am Sonntag gegen Amberg


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SELB / SCHWEINFURT – „Wir haben ein sehr gutes Spiel abgeliefert. Haben gut gekämpft und die Aufgaben, die wir uns hier gegen einen starken Gegner vorgenommen hatten, auch bestens erfüllt“, zeigte sich ERV-Trainer Stephen Heckenberger mit dem Auftritt seiner Eishockey-Jungs vollauf zufrieden.

Bei der 1b der Selber „Wölfe“ gelang der Sprung zurück in die Erfolgsspur und aktuell zugleich der an die Tabellenspitze der Landesliga Nord/Ost. Nach 60 Spielminuten stand ein knapper 4:3-Erfolg der MightyDogs auf der Anzeigentafel – sehr zur Freude der etwa 40 mitgereisten Schlachtenbummler unter den über 300 Zuschauern.


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Mighty Dogs in Selb 2Und der unterfränkische Anhang durfte bereits nach 25 gespielten Sekunden die Arme in die Höhe reißen. Bei einem ersten frühen Überzahlspiel ließ man sich nicht zweimal bitten und ging durch Fritz Geuder in Führung. Nach dann schadlos überstandenem Unterzahlspiel verpasste Jan Slivka im Abschluss nur knapp den gegnerischen Kasten. Weitere Möglichkeiten folgten.


Urplötzlich durften die Hausherren, die auf einige Stammkräfte verzichten mussten und auch aus dem an diesem Wochenende spielfreien Oberligateam nur eine zusätzliche Kraft zur Verfügung gestellt bekamen, kontern. Pfänder nutzte die freie Schussposition zum Ausgleich. Das 1:1 hatte jedoch nur 38 Sekunden bestand. Kurz nach der Mittellinie zog Vladislav Belov einfach ab und ließ Goalie Grönke bei dieser erneuten Führung regelrecht alt aussehen. Was die nächsten Torchancen anbelangte, da hatte die Truppe um Kapitän Andi Kleider lange Zeit klar mehr vom Spiel. Der Gastgeber wehrte sich mit Kräften und belohnte sich zwei Minuten vor dem ersten Break gar mit dem Ausgleich.

Mighty Dogs in Selb 3Im zweiten Abschnitt probierten anfangs die Hausherren, durch die Schweinfurter Reihen durchzukommen und lauerten auf das mögliche 3:2. Erst nach und nach fanden die MightyDogs gefährlicher in die Offensive. Der Druck wurde zunehmend größer, die Wölfe fanden kaum noch mehr aus ihrem Verteidigungsdrittel heraus. Bis zur Spielzeit 35:06 musste sich allerdings geduldet werden, bis nach einer Vielzahl von teils guten Chancen Michéle Amrhein den Puck unter die Latte setzte und den dritten Treffer seiner Farben markierte.

Nach der zweiten Pause waren jedoch wieder erst die Cracks des VER Selb zur Stelle. Tausend vollendete in der 42. Minute eine gute Kombination zum 3:3. Fünf Minuten später aber brachte Maxi Rabs den ERV erneut in Front. Bis zur Schlusssirene musste um den Erfokg noch gezittert werden. Die Wölfe setzten am Schluss gar Mighty Dogs Fans in Selballes auf eine Karte, nahmen für einen weiteren Feldspieler den Keeper vom Eis. Doch das nutzte den Oberfranken nichts mehr, der über die gesamte Spielzeit verdiente Sieg war für Schweinfurt perfekt.

Und damit machten die Mighty Dogs beste Werbung für Sonntag. Denn um 18 Uhr empfangen sie als Tabellenführer den ERSC Amberg im Icedome.

Eishockey-Landesliga Nordost: Selber Wölfe 1b – ERV Schweinfurt Mighty Dogs: 3:4 (2:2; 0:1; 1:1)
Tore:
00:25 – 0:1 Geuder (Amrhein; PP)
07:01 – 1:1 Pfänder (Bauer)
07:39 – 1:2 Belov
18:04 – 2:2 Zeus
25:06 – 2:3 Amrhein (Ludwig)
41:36 – 3:3 Tausend (Pauker, Polesny)
46:10 – 3:4 Rabs (Silvka, Weyer)

Strafzeiten: Selb 6 + 10 für Böhringer, Schweinfurt 6.
Schiedsrichter. Dürnhofer, Fial.
Zuschauer: über 300 (davon 40 aus Schweinfurt)

Aus Selb berichtet mit Text und Fotos Michael Sporer von www.selb-live.de für www.inundumsw.de

Hier noch der Vorbericht zum Heimspiel vom Medienteam der Mighty Dogs:

Schlafender Riese Amberg endgültig erwacht: Lions überzeugen mit zuletzt 4 Siegen und 30:7 Toren

Nach dem letzten Wochenende standen die Amberger auf dem dritten Tabellenplatz, genau einen Platz hinter den Mighty Dogs. Ein echtes Spitzenspiel also.

Seit ihrer Auftaktniederlage zuhause gegen unsere Mighty Dogs sind die Amberg Lions mächtig ins Rollen gekommen. Konnte man die drei deutlichen Siege gegen Trostberg (10:1) und zweimal gegen Regen (8:0, 7:3) noch als Erfolge gegen vermeintlich schwächere Gegner abtun, war der 5:3-Erfolg in Hassfurt  doch ein echtes Ausrufezeichen. Und das nur einen Tag, nachdem uns die Hassfurter hier am Rande einer Niederlage hatten.

Seit der Rückkehr ihres Kontingentspielers Boris Flamik in die Verteidigung läuft es deutlich besser bei Amberg. Und auch die Stürmer treffen jetzt. So bringt es Sebastian Aukofer #89 auf bereits 7 Treffer und 4 Vorlagen in 5 Spielen. Und auch Daniel Krieger #25, der uns bereits in Amberg allergrößte Probleme bereitete, hat schon 10 Punkte gesammelt (3 Tore, 7 Assists).

Weitere zuverlässige Scorer sind Matthäus Swadzba #87 (6/1 in 5), Florian Bartels #22 (3/4 in 5) und Dominik Farnbauer #57 (5/3 in 5). Neben Flamik zeigt sich der ebenfalls gegen uns nicht einsatzbereite Simon Bogner als stabilisierender Faktor für die Lions Defensive und als wichtig für den Spielaufbau.

Das wird hier ein komplett anderes Spiel werden als in Amberg, als die Lions bedingt durch zahlreiche Ausfälle und den fehlenden Rhythmus noch nicht auf der Höhe ihrer Möglichkeiten waren. Das wird eine ganz andere Herausforderung für unsere Dogs.

Nach der erneuten Verletzung von Timo Ludwig im Spiel gegen Vilshofen bleibt zu hoffen, dass es im schweren Auswärtsspiel gegen die Selber 1b am Freitag zuvor zu keinen weiteren Ausfällen gekommen ist. Aber wie schon erwähnt, bleibt im Eishockey ohnehin keine Zeit zum Lamentieren. Dann werden andere Dog-Spieler in die Presche springen und ihre bestmögliche Leistung für den Erfolg der Mannschaft  aufs Eis bringen.

Bisher überzeugte die Dogs-Truppe durch ihren Einsatz. Und beständig harte Arbeit auf dem Eis ist früher oder später noch immer belohnt worden. Gehen wir’s an. Geben wir unser Bestes auf dem Eis und auf den Rängen.

Und hier noch der Spielbericht des Medienteams der Mighty Dogs aus Selb:

Drei dreckige Punkte in Selb
Schweinfurt gewinnt durch Arbeitssieg letztlich verdient mit 4:3

Die Dogs waren ohne den beruflich verhinderten Steffen Reiser und Georg Lang in Selb angetreten. Und auch Kevin Marquardt fiel Mitte des zweiten Drittels verletzt aus. Dafür  konnte Timo Ludwig nach seiner Verletzung aus dem Spiel gegen Vilshofen wieder mitwirken. Er bildete mit Michele Amrhein und Fritz Geuder die sehr gut harmonierende erste Sturmformation, die an diesem Abend drei Treffer verbuchen konnte.

Selb war der erwartet harte Brocken für die Schweinfurter Jungs. Auch deren erste Reihe agierte mit den im Vorbericht angesprochenen Neuzugängen aus Mitterteich auf hohem Niveau, was mit zwei Treffern  auch dokumentiert wurde.

Im Übrigen setzten die Selber trotz dass ihr Oberliga-Team an diesem Abend spielfrei war, nur einen Oberliga-Spieler in ihrer 1b ein. Auch wenn das Schweinfurter Lager gleichwohl Verständnis dafür gehabt hätte, sehen wir dies als faire sportliche Geste.

Nach einem frühen Treffer in Überzahl durch Fritz Geuder ging das Spiel hin und her (Ausgleich, wieder Führung durch Vladislav Belov mit einen Schuss fast aus dem Mitteldrittel, wieder Ausgleich), so dass es mit einem 2:2-Unentschieden in die erste Pause ging.

Das zweite Drittel konnten die Dogs durch einen sauberen Schuss von Michele Amrhein unter die Latte mit 1:0 für sich verbuchen.

Doch wieder kam Selb im letzen Drittel in Gestalt von Kevin Tausend zurück. Dessen erster Sturm wirbelte die Schweinfurter Defensive komplett durcheinander und sorgte so für den Ausgleich. Doch dann kam der Auftritt  von Maximilian Rabs. So sieht es aus, wenn ein Spieler den unbedingten Willen hat, das Tor zu machen. In dieser Situation hätte ihn Nichts und Niemand aufgehalten. Der knappe Vorsprung wurde dann über die Zeit gerettet, obwohl Selb alles probierte und auch seinen Goalie zu Gunsten eines sechsten Spielers vom Eis nahm.

In Summe war es ein Spiel, das geprägt war von großer Kreativität der Offensiv-Abteilungen beider  Mannschaften. Doch wiederholt waren die Dogs nicht gierig genug, ihre zahllosen Möglichkeiten in Tore um zu münzen. In der Defensive brachte die Selber 1b das ihr Mögliche aufs Eis. In der Schweinfurter Defensive fehlte viel zu oft die Zuordnung oder aber der Mann im Zweikampf um die Scheibe lies sich zu leicht ausspielen, wodurch dann die restlichen vier Spieler in Schwierigkeiten kamen. Das Spiel ohne direkten Forecheck und dem „dicht-Machen“ des Mitteldrittels funktionierte nur selten und die Selber kamen oft mühelos in das Schweinfurter Angriffsdrittel.

Doch was soll’s. Letztlich stehen drei Punkte auf dem Schweinfurter Konto und die Dogs erwarten jetzt aus der Pole-Position der Tabelle die Amberger am Sonntag zuhause.

By the way: Bad Kissingen gewann am letzten Wochenende sein Auswärtsspiel in Dingolfing mit 7:3. Alle (!) sieben Kissinger Treffer wurden in Überzahl erzielt.


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