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Interview mit Andi Kleider und Fritz Geuder: „Wir müssen jetzt nach vorne schauen!“


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SCHWEINFURT – Die Supporters Schweinfurt‘ 10, die Eishockeyfans der Mighty Dogs, haben kurz vor dem ersten Testspiel dieser Saison gegen Lautebach am Freitagabend im Icedome mit Andi Kleider und Fritz Geuder unterhalten. Wir veröffentlichen das Interview im Wortlaut.

Hallo  Andi und willkommen zurück Fritz. Schön, dass Ihr euch die Zeit nehmt für ein Interview. Zuerst die Frage an Andi: Wieso kam es nicht für dich in Frage, den Verein zu wechseln? Mit deinen Potenzial hättest du durchaus höherklassig z.B. Bayernligaspielen können.
Andi: Grundsätzlich stand das für mich nicht in Frage, den Verein zu wechseln. Ich habe hier meine Familie und Arbeit. Allein die Fahrzeit bzw. der allgemeine Zeitaufwand wäre zu groß.


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Fritz, du warst lang verschollen und nun bist du wieder in Schweinfurt. Welche Gründe haben dich dazu bewegt, wieder im Icedome Eishockey zu spielen?
Fritz: Ich habe mein Studium in München beendet und habe dann ein Angebot in Gemünden bekommen,  um  dort  arbeiten  zu  können.  Dadurch  habe  ich  mich  mit  dem  Verein  in Verbindung gesetzt, um wieder in meiner Heimat Eishockey spielen zu können.


Du hast ja gerade erwähnt, dass du in München studiert hast. Teil uns doch bitte mal mit, was du genau studiert hast.
Fritz:  Ich  habe  Fitnessökonomie  studiert.  Das  ist  ein  duales  Studium  an  einer  privaten Hochschule  und  habe  nebenbei  in  einen  Fitnessstudio  gearbeitet  und  gleichzeitig  eine Ausbildung zum Athletiktrainer gemacht.

Dann bist du also Fit für die Saison?
Fritz: Ja! ( lacht )

Andi Kleider NetzIn welcher Rolle siehst du dich Andi? In dieser jungen Truppe bist du dann doch ein „alter Hase“.
Andi (Bild links):  Ich  versuch  erst  mal,  der  Mannschaft  so  weiter  zu  helfen.  Möchte  meine  Erfahrung weiter  geben  und  die  Jungs  ein  wenig  führen.  So  groß  möchte  ich  mich  da  aber  nicht einbringen,  denn  die  Jungs  sollen  lernen,  größtenteils  selbst  klar  zu  kommen.  Sollte  es natürlich aus dem Ruder laufen, werde ich natürlich rechtzeitig einschreiten.

Eine  Frage  an  euch  beide.  Die  Landesliga  Nord-Ost  bietet  viele  Derbys  für  uns.  Auf welchen Gegner freut Ihr euch am meisten und warum?
Fritz: Am meisten freue ich mich auf Bad Kissingen. Da kenne ich einfach mehr Spieler wie zum Beispiel Jens Freund oder Mikhail Nemirovsky.
Andi:  Grundsätzlich  freue  ich  mich  auf  die  komplette  Saison.  Derbys  sind  natürlich  immer schön, wenn man die spielen darf. Einen Favoriten habe ich aber nicht, wo ich sagen könnte: Auf den oder den freue ich mich besonders.

Man sagt, dass die kommende Landesligasaison die wohl stärkste ist, die es je gab. Wie schätzt Ihr die anderen Mannschaften ein?
Andi: Amberg ist schon mal keine schlechte Mannschaft und Pegnitz als letztjähriger Zweiter hat  sich  auch  ganz  gut  verstärkt.  Auch  Bad  Kissingen  sollte  man  nicht  so  einfach abschreiben,  wenn  sie auch  nur  eine  Paradereihe  haben,  die  aber  wiederrum  einiges  von Eishockey versteht. Ich schätze mal, dass es sich zwischen 4 bis 5  Mannschaften um die ersten beiden Plätze streiten werden. Ich hoffe, dass wir einen guten Start erwischen. Wir haben  natürlich  kein  leichtes  Programm  zu  Beginn  der  Runde.  Erstes  Spiel  auswärts  in Amberg und dann kommt schon Pegnitz zum ersten Heimspiel. Ist aber ganz gut, wenn man dies dann als Standpunkt nimmt. Da sieht man auch gleich, wo man steht und wo man noch zu arbeiten hat. Wir hoffen natürlich, um die ersten 5 Plätze mitzuspielen.

Von  der  Oberliga  in  die  Landesliga  war  bzw.  ist  es  ein  harter  Brocken.  Es  gibt  viel Kritik an die Mannschaftzusammenstellung bis hin an die Vereinsführung. Wie habt Ihr das  als  Spieler  mitbekommen  &  empfunden  und  wie  ist  das  derzeitige Klima  in  der Truppe?
Fritz:  Von  der  Oberliga  her  kann  ich  natürlich  nichts  sagen.  Aber  über  die  aktuelle Mannschaft.  Zurzeit  ist  die  Stimmung  richtig  gut.  Jeder  kennt  jeden  und  es  sind  fast  alle Eigengewächse.  Mit  Mark  Stibitz  und  Jan  Slivak  haben  wir  zwei  Neuzugänge  in  unseren Reihen.  Mark  passt  super  zu  uns  und  kommt mit  allen  im  Verein  klar.  Über  Jan  kann  ich leider noch nicht so viel sagen, da er erst einmal beim Training war.

Wie sind eure Eindrücke von Jan?
Fritz: Gut! Er ist schnell und weiß, wo das Tor steht!
Andi: Er war erst ein Eistraining da. Wir waren erst mal mit uns selbst beschäftig und am ersten  Tag  ist  es  immer  schwierig  einen  Spieler  einzuschätzen.  Was  man  aber  so  im Augenwinkel beobachtet hat, scheint er kein Schlechter zu sein.

Andi, hast du von der Kritik was mitbekommen? Als Spieler bekommt man doch das ein oder andere mit und macht sich seine Gedanken, warum es nun in der Landesliga weitergeht?
Andi: Ja, sicher! Aber ist jetzt auch ein Thema wo wir abhaken müssen. Es war so und ist so nun  gelaufen.  Wer  was  falsch  oder  gar  nicht  gemacht  hat,  dafür  bin  ich  der  falsche Ansprechpartner und möchte eigentlich gar nicht mehr darüber reden. Wir müssen nun alle nach vorne schauen!

Ganz so einfach war es aber doch nicht, die ganze Situation auszublenden?
Andi: Es ist natürlich schwierig. Ich mein, es ist auch für jede Mannschaft schwierig, die dann eigentlich die Saison ganz ordentlich zu Ende gespielt hat und sportlich nicht abgestiegen ist. Was dann finanziell ist, dazu fehlt uns Spieler der Einblick. Ändern können wir das nicht. Ist kein  Geld  da,  dann  ist  kein  Geld  da.  Selbst  wenn  du  die  Oberliga  als  Meister  abschließt, würdest du dann runter gehen müssen. Wenn dann die Mannschaft eine Woche später hier, in der Overtime, sitzt und bekommst gesagt: „DAS WAR´S!“ und einige gehen müssen, dann bist  du  natürlich  geschockt  und  enttäuscht.  Wenn  es  nicht  anders  geht,  dann  bleibt  nur dieser Weg. Es hängt auch noch viel dahinter, was man nicht vergessen darf! Es sind allein 200 Kinder hier im Verein. Die würden bei einer Pleite wohl den Verein wechseln und diese wieder zurück zu bekommen, wäre mehr als nur schwierig.

Eine Frage an euch beide: „ENDLICH WIEDER EIS!“ Wurde auch langsam Zeit, denn wir  haben  es  auch  schon  vermisst.  Wie  waren  jetzt  die  ersten  Eindrücke  von  dem ersten  Eistraining  und  dem  neuen  Trainer?  Die  einen  kennen  Specht  (Stephen Heckenberger), die anderen wiederrum nicht.
Fritz GeuderFritz (Foto rechts): Die meisten kennen ihn von der 1b. Da war er ja letztes Jahr Trainer. Vom Eindruck her war das ein gutes Training. Hat ein hartes Sommertraining gemacht (Andi dazwischen: WO  DU  NIE  DA  WARST!  (lacht  dabei!)  )  und  jeder  ist  froh,  dass  er  wieder  auf  dem  Eis stehen darf. Es  ist immer schöner wie ein Sommertraining.
Andi: Mit Specht hab ich damals noch in der ersten Mannschaft gespielt und sogar in der Juniorenmannschaft. Ich kenne ihn schon sehr lange und er macht seine Sache sehr gut. Ich war  durchgehend  beim  Sommertraining  da,  außer  während  meines  Urlaubes.  Er  nimmt Tipps von den erfahrenen Oberligaspieler an. Wichtig ist natürlich auch, dass der Teamgeist von der letztjährigen 1b Mannschaft noch vorhanden ist. Da sind ja doch einige geblieben, wo ich nicht damit gerechnet habe.

An  dieser  Stelle  nochmals  vielen  Dank  an  euch  beiden,  dass  Ihr  euch  die  Zeit genommen habt. Es war ein sehr interessantes Interview und jetzt habt Ihr nochmal die Gelegenheit euch an die Fans zu wenden.
Fritz: Für die Fans ist es bestimmt auch schön, wenn sie viele einheimische Spieler sehen und da freuen wir uns, wenn die Fans auch zahlreich in den Icedome kommen! Die meisten kennen wohl die Spieler durch die Arbeit oder aus der eigenen Ortschaft.
Andi: Es wird erst mal schwierig, die Fans in den Icedome  zu locken. Wenn du aber eine
ute  Vorbereitung  spielst,  die  ersten  3-4  Spiele  gut  bestreitest  und  die  Leute  dies mitbekommen, kommen auch wieder mehr Fans in den Icedome. Wie Fritz schon sagte, die meisten kennen die Jungs auf dem Eis und ich hoffe, dass man uns eine Chance gibt. Die meisten Spieler können nichts dafür, was letztes Jahr passiert ist und wie ich schon sagte, hoffe ich, dass man uns noch eine Chance gibt.

Verfasst von: Supporters Schweinfurt‘ 10
Quelle:  supporters-schweinfurt.de/index.php/Thread/50-Wir-trafen-uns-zu-einen-Interview-mit-Andi-Kleider-und-
Fritz-Geuder-in-der-Overt/?postID=291#post291



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