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Klaus Keller im Interview: „Bei Münnerstadt war dieses Feuer wieder da!“


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RÖTHLEIN / MÜNNERSTADT – Überraschend hat Klaus Keller den Fußball-Bezirksligisten TSV Münnerstadt übernommen. Der zuletzt pausierende 54-Jährige löst Thomas Dietz ab, der sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung stellen musste. anpfiff.info unterhielt sich mit dem Augenoptikermeister und Geschäftsführer eines Schweinfurter Brillenladens über die Beweggründe.

Herr Keller, wann wurden Sie denn vom TSV Münnerstadt kontaktiert und erfuhren, dass man dort einen neuen Trainer sucht?
Klaus Keller: Der erste Anruf kam am 03. Januar von Günther Scheuring und von ihm erfuhr ich auch den Hintergrund der Anfrage

Mussten Sie lange überlegen?
Klaus Keller: Die Verantwortlichen beim TSV Münnerstadt waren durch die überraschend und überhaupt nicht zu erahnende gesundheitliche Situation von Thomas zum Handeln gezwungen. Genauso überraschend kam die Anfrage an mich. Und entsprechend wurde ich auch „kalt“ erwischt und erbat mir Bedenkzeit, da mir die Verantwortung gegenüber dem Club und der Mannschaft sofort bewusst war und ist. Und dann wollte ich natürlich um die Unterstützung meiner Frau und Familie wissen. Von der beruflichen Seite her erfordert dieses Hobby ebenfalls großes organisatorisches und logistisches Kalkül – aber auch da habe ich ein tolles Team um mich.


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Hat Ihnen der Verein gesagt, wieso man gerade auf Sie kam?
Klaus Keller: Ja, es wurde mir natürlich bereits beim ersten Gespräch erläutert, was man erwartet und das man auch andere Optionen im Auge hat. Ich bin aber auch nicht der Typ, der wissen muss, warum man gerade auf mich kommt… Viel wichtiger ist, dass sich die Verantwortlichen meine Ein- und Vorstellungen in Ruhe anhören und danach entscheiden, ob sich die ihrigen Ziele mit meiner Denke realisieren lassen können.





Wie wirst Du beim Bürgerentscheid abstimmen?

Gab es für Sie besondere Kontakte oder Erlebnisse bei den Aufeinandertreffen Ihrer Röthleiner mit Münnerstadt? Die letzten liegen ja schon ein bisschen zurück…
Klaus Keller: Oh ja, in erster Linie hat sich über den damaligen Trainer, Dom Schönhöfer, ein sehr freundschaftliches Verhältnis entwickelt – ein Wahnsinns-Typ, der den Fußball dort nachhaltig geprägt hat. Von ihm wusste ich bereits seit vielen Jahren, dass die handelnden Personen vom Platzwart bis in die Vorstandsetage bomben Leute sind und man sehr engagiert arbeitet. Obwohl wir beide stets gewinnen wollten – und das mal so und mal so ausging, gab es nach den Spielen immer schöne Stunden mit spontan und ordentlich ausgedehnten Kabinenfeten mit beiden Mannschaften. Da waren sowohl bei den „Mürschdern“ , wie auch bei meiner damaligen Truppe einfach die richtigen Typen dabei. Ein super Verhältnis habe ich auch zu Günther Scheuring, der damals Abteilungschef war und heute im Vereinsvorstand aktiv ist – ein absoluter Vordenker, Anpacker und positiv „Fussballverrückter“.

Das komplette Interview, mit dem sich dann auch die Überschrift des Beitrags erklärt, stand bereits auf dem fränkischen Online-Portal www.anpfiff.info, das auch jetzt in der Fußball-Winterpause rund um die Uhr Geschichten von gerade unterklassigen Vereinen der Region in und um Schweinfurt veröffentlicht.







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