18. 04. 2018
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Korbball-Meisterschaften: Oberndorf, Werneck und Bergrheinfeld holen die Bayerischen Titel




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SCHWEINFURT – Bei den Bayerischen Meisterschaften im Hallenkorbball holten Oberndorf, Werneck und Bergrheinfeld die Titel. Bei den Kreismeisterschaften setzten sich Ettleben, Untersteinbach, Bergrheinfeld und die TG 48 Schweinfurt durch. Michael Müller (Bayerische) und Rudi Strobel (Kreis) berichten für inundumsw.de.

Bayerische Meisterschaft Korbball – Frauen:

TSV Stötten – TV Haßfurt 3:4 (3:2)
Die erste Partie bei den Frauen war gleich ein echter Krimi. Der TSV Stötten zeigte dabei ein hervorragendes Kreisspiel und setzte Haßfurt ein ums andere Mal unter Druck. So war die Führung für die Allgäuer Mitte der ersten Hälfte auch verdient. Haßfurt konnte ausgleichen, aber Stötten spielte konzentriert weiter und führte zur Halbzeit mit 3:2. Der dritte Ausgleich der Partie zum 3:3 fiel etwa Mitte der zweiten Hälfte. Alles war wieder offen und so nahm Haßfurt 5 Minuten vor Schluss eine Auszeit, denn ein Punktverlust war nun gar nicht eingeplant. Stötten hatte vor allem in Hälfte zwei einige Male Pech im Abschluss. Zwei Minuten vor Schluss traf Ruth Burkhard für Haßfurt zum etwas glücklichen 4:3-Sieg. Stötten zeigte zum Auftakt nicht nur, warum man im Süden die Meisterschaft gewann, sondern auch dass man durchaus in der Lage ist, auf Augenhöhe mit den Nordbayern zu spielen.


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TSV Leuterschach – TV Oberndorf 7:11 (3:2)
Auch Leuterschach überraschte bei seinem ersten Auftritt gegen Gastgeber Oberndorf. Nach Oberndorfs Führung glich Leuterschach zunächst aus und ging nach 8 Minuten gar mit 2:1 in Führung gegen einen TVO, der bis dato noch gar nicht ins Spiel kam. Jennifer Gahn konnte jedoch 5 Minuten vor dem Wechsel einen Konter zum 2:2 abschließen und nährte die Hoffnung des TVO, dass man in Schwung kommen würde. Die bekam einen erneuten Rückschlag, als Leuterschach zwei Minuten vor der Pause zum 3:2 traf. 10 Sekunden vor der Pause gar noch etwas Glück für den TVO, als ein Heber des TSV nur den Rand traf und nicht zum 4:2 für die Allgäuer verwandelt wurde. Nach der Pause dauerte es dann ganze 15 Sekunden, ehe Jennifer Gahn zum 3:3-Ausgleich traf. Zwei Minuten später dann die erste Führung für den TVO durch Susanne Wilhelm vom Kreis, die zunächst wie eine Befreiung für Oberndorf war. Das Spiel war weiterhin extrem spannen, denn Leuterschach gab nie auf. Kurz nach dem 5:3 verletzte sich die Leuterschacher Korbhüterin und die Partie musste unterbrochen werden. Die Allgäuer verkürzten zwar erneut, aber der Ausfall war nicht mehr zu kompensieren. Leuterschach wusste nicht nur kämpferisch zu gefallen, sondern spielte absolut auf Augenhöhe mit, aber am Ende setzte sich der favorisierte TVO dann doch durch. Entscheidend und der kleine Unterschied waren am Ende fast wie erwartet die schnellen Konter des TVO. Die beiden Auftaktpartien versprachen also einen spannenden weiteren Turnierverlauf und den sollte es auch geben.




TSV Leuterschach – TV Haßfurt 1:5 (0:4)
Nicht ganz so gut wie in der Auftaktpartie lief es für den Allgäuer Vertreter des TSV Leuterschach. Bereits nach 10 Sekunden ging Haßfurt durch Vera Ksinkski in Führung. Diese wurde bis zur Pause mit geduldigem und konzentriertem Kreis- bzw. Konterspiel ausgebaut. Die Partie war beim Wechsel praktisch schon vorentschieden. Die dennoch gut spielenden Leuterschacher gaben nie auf und hielten dagegen. So gelang 10 Minuten vor Schluss der verdiente Anschlusstreffer zum 1:4 mit einem sehenswerten Heber durch Jessica Bickel aus der rechten Ecke. Dann passierte lange nichts mehr Zählbares, ehe Ruth Burkhard für Haßfurt knapp drei Minuten vor Schluss das 5:1 und damit die endgültige Entscheidung gelang. Somit hatte Haßfurt mindestens die Silbermedaille bereits sicher und konnte sich auf das abschließende Duell um Gold mit dem TV Oberndorf konzentrieren.

TSV Stötten – TV Oberndorf 4:4 (2:2)
Stötten knüpfte im Spiel gegen Oberndorf nahtlos an die Leistung im ersten Spiel an und ging recht schnell in Führung. Oberndorf kam kaum zu seinem gefährlichen Konterspiel und wirkte mit zunehmender Spieldauer immer verunsicherter. Als Stötten nach knapp 11 Minuten gar das 2:0 erzielte wurde es kurzzeitig richtig kritisch. Erst 90 Sekunden vor dem Wechsel kam man zum Anschlusstreffer, 17 Sekunden vor dem Pausenpfiff glich Oberndorf durch einen 4m-Strafwurf (Jessica Schaar) sogar noch aus. Die Partie war plötzlich wieder völlig offen. Doch wieder ging Stötten früh in Führung. Und Oberndorf vergab einen Alleingang. Eine Minute später fasste sich Christine Hempel ein Herz und warf aus der Distanz unhaltbar zum 3:3. Jetzt ging es schnell, denn es dauerte genau 20 Sekunden, bis Jennifer Gahn endlich einen Alleingang versenken konnte zur erstmaligen Oberndorfer Führung traf. Ein Oberndorfer Doppelschlag zum 4:3. Stötten kämpfte weiter und kam vier Minuten vor Schluss seinerseits zum Ausgleich. Die Spannung war nun kaum mehr zu überbieten. 20 Sekunden vor Schluss nochmal 6m für Oberndorf. Doch die Korbfrau von Stötten hält. Die erste echte Sensation: Stötten ringt dem TVO nach hartem Kampf ein 4:4-Unentschieden ab.

TSV Stötten – TSV Leuterschach 8:2 (6:1)
Stötten war nun hoch motiviert und ging schnell in Führung. Nach dreieinhalb Minuten stand es bereits 3:0. Stötten zeigte an diesem Tag die dritte sehr bemerkenswerte Leistung, gewann das Allgäuer Derby hoch verdient mit 8:2 und sicherte sich damit die Bronzemedaille. Mit etwas mehr Glück wäre vielleicht sogar mehr drin gewesen. Respekt an den TSV Stötten, der heute eine ausgezeichnete Leistung bot.

TV Haßfurt – TV Oberndorf 5:6 (2:4)
Die Konstellation vor diesem letzten Spiel war klar. Hassfurt würde ein Unentschieden für den Titel reichen, Oberndorf musste unbedingt gewinnen. Bei einer deutlichen Niederlage des TVO hätte sogar der TSV Stötten noch die Silbermedaille gewinnen können. Und so ging der TVO auch entsprechend engagiert in die Partie. Folgerichtig fiel nach dreieinhalb Minuten das 1:0 durch Jana Herbert. Dabei „überlegte“ sich der Ball lange, ob er rein sollte oder nicht. Nach drei „Randhüpfern“ fiel er dann doch ins Netz. Das 2:0 besorgte Jennifer Gahn nach 8 Minuten. Eine weitere Minute später folgte gar das 3:0 durch Christine Hempel. Haßfurt nahm eine Auszeit. Als noch 5 Minuten zu spielen waren in Hälfte eins, eine ähnliche Szene wie bei 1:0 auf der Gegenseite, doch Haßfurt hatte kein Glück und es blieb beim 3:0. Eine Minute später dann doch der Anschluss durch Elena Ksinski, aber der TVO schlug wenige Sekunden später zurück – 4:1. Jetzt ging es schlag auf Schlag. Haßfurt machte das 2:4, erneut quasi im Gegenzug. Dabei blieb es bis zur Pause. Ganze 7 Minuten in Hälfte zwei fiel dann kein Korb mehr, bevor Haßfurt der 3:4-Anschluss gelang. Nun war die Spannung kaum mehr steigerbar und auch die zahlreichen Zuschauer beider Lager wurden immer lauter. 5 Minuten vor Schluss dann der Ausgleich zum 5:5 durch Elena Ksinski und wieder postwendend die Antwort, diesmal von Susanne Wilhelm für den TVO. Es stand 6:5 für Oberndorf. Es folge eine spektakuläre Rettungstat von Christine Hempel, die förmlich die Führung mit den Fingerspitzen rettete. Zu spielen waren da noch zweieinhalb Minuten. Haßfurt versuchte nun alles. Ein letzter Wurf, Christine Hempel wehrt erneut ab. Aus, vorbei, Oberndorf siegt 6:5 beim „Finale dahoam“, wird Bayerischer Meister und darf in die Bundesliga aufsteigen. Was für ein Spiel. Die knapp 300 Zuschauer waren begeistert. Ein schöner Abschluss eines hervorragend organisierten und hochklassig abgehaltenen Turniers. Ein herzlicher Glückwunsch an den TV Oberndorf für den Sieg und zur Ausrichtung. Das war ganz großes Kino.

Korbschützen:
TV Oberndorf: Jessica Schaar 3, Jennifer Gahn 9, Christine Hempel 4, Susanne Wilhelm 2, Sarah Rausch 1, Jana Herbert 1
TV Haßfurt: Ruth Burkhard 4, Elena Ksinski 4, Cornelia Stretz 1, Lena Dürbeck 1, Vera Ksinski 2, Eva Keller 1
TSV Stötten: Carina Osterried 5, Sabrina Haf 3, Maria Greisel 2, Monika Greisel 2, Verena Osterried 2, Barbara Gnedel 1
TSV Leuterschach: Regina Spöttl 2, Lara Staudinger 1, Jessica Bickel 2, Daniela Bickel 2, Marion Epple 2, Franziska Burger 1

Bayerische Meisterschaft Korbball – Jugend 19:

TSV Werneck – TV Irsee 12:1 (6:1)
Nach anfänglichem Abtasten kam der TSV Werneck immer besser in Fahrt und führte bereits zur Pause mit 6:1. Irsee traf zwischenzeitlich zum 1:3, zeigte gutes Kreisspiel im Angriff, scheiterte aber immer wieder an Wernecks Korbfrau und war im Umschaltspiel oft zu langsam gegen die immer wieder mit Kontern erfolgreichen Werneckerinnen. So gab es einen nie gefährdeten und hoch verdienter Auftaktsieg für den Nordmeister zum Turnierbeginn.

TSV Leuterschach – VfL Niederwerrn 1:11 (1:5)
Auch Niederwerrn brauchte eine Weile um ins Spiel zu kommen. Einige Konter und Abschlüsse am Kreis wurden vergeben, ehe man nach 4 Minuten durch Antonia Stöcker in Führung ging. Die Abwehr stand jedoch sehr stabil, sodass hinten kaum Gefahr drohte. Leuterschach wechselte viel, konnte aber vorne nur wenig Druck aufbauen. Der TSV erzielte kurz vor der Pause den 1:4-Anschlusstreffer per Distanzwurf durch Michaela Erd. Die Beharrlichkeit Niederwerrns zahlte sich mit zunehmender Spielzeit aber immer mehr aus und so wurden neben einigen schnellen Kontern auch am Kreis die nötigen Körbe erzielt, um letztlich ebenfalls souverän ins Turnier zu starten.

VfL Niederwerrn – TV Irsee 18:2 (6:0)
Auch im zweiten Spiel gegen den Südmeister TV Irsee wurden die Weichen schnell zugunsten der Niederwerrner gestellt. Eine 2:0-Führung wurde durch Konter und Doppelpässe im Angriff recht schnell ausgebaut. Zur Pause war die Partie beim Stand von 6:0 bereits entschieden. So konzentrierte sich Niederwerrn in Hälfte zwei auf sicheres, effektives Spiel und kam zu einem nie gefährdeten Sieg, bei dem Irsee zu keiner Zeit wirklich gegenhalten konnte. Als dann Irsee noch eine Zweiminutenstrafe bekam, erhöhte der VfL das Endergebnis bis zum Schluss noch auf 18:2. Antonia Stöcker zeigte sich in dieser Partie mit insgesamt 7 Körben als besonders treffsicher.

TSV Leuterschach – TSV Werneck 0:10 (0:6)
Der Leistungsunterschied zwischen Nord- und Südbayern war auch im letzten Duell deutlich zu sehen. Zudem stand mit Wernecks Lara Helmreich hinten auch noch eine sichere Korbfrau, die die wenigen Chancen Leuterschachs zunichtemachte. Ein ums andere Mal wurden die Allgäuer ausgekontert und hatten das Nachsehen. Werneck gewann scheinbar mühelos und konnte sich für die abschließende Partie gegen Niederwerrn schonen. So kam es, wie es vorhersehbar war. Nämlich dass mit Niederwerrn und Werneck die beiden mit Abstand besten Teams aus Nordbayern im letzten Spiel gegeneinander in einem „quasi Endspiel“ die Goldmedaille und den Bayerischen Meistertitel untereinander ausspielen würden. Leuterschach hingegen wusste nach der Niederlage, dass es im letzten Match gegen Irsee um die Bronzemedaille geht.

TSV Werneck – VfL Niederwerrn 4:2 (0:1)
Lange stand das Spitzenspiel auf des Messers Schneide und bis zur 20. Minute hatte Niederwerrn eigentlich alles im Griff. Variables und ordentliches Kreisspiel, immer darauf bedacht keine Konter zu kassieren, sowie viele eigentlich gute Distanzwürfe von verschiedenen Positionen, die jeweils auf dem hinteren inneren Korbrand einschlugen, aber eben nicht rein gingen. Keine Frage, Niederwerrn war die bessere Mannschaft. Werneck wirkte relativ ratlos, denn die eigenen Versuche verfehlten das Ziel bis dahin zumeist deutlich. Hätte Selina Müller 10 Sekunden vor dem Pausenpfiff einen Alleingang zum 2:0 abgeschlossen, hätte das Werneck sicher nicht unerheblich getroffen. Hat sie aber nicht. Dass sie bei diesem Abschluss noch leicht von hinten geschoben wurde, konnten die beiden guten Schiedsrichter nicht sehen. Und So drehte sich das Spiel mit nur zwei gelungenen Aktionen des TSV eben in genau dieser 20. Spielminute: Zunächst traf Emma Heuer, schön frei gespielt am Kreis zum Ausgleich, eine Minute später schlug der erste vernünftige Wurf aus der Distanz gar zur Führung für Werneck ein. Verkehrte Welt – aber der Stachel saß. Plötzlich gelang auch Vanessa Reinhart, die bis dahin komplett ausgeschaltet wurde ein Treffer aus der Distanz. Niederwerrns Coach Stefan Carr nahm eine Auszeit und die sollte sich kurzzeitig lohnen. Der 2:3-Anschluss durch Jasmin Ponischil mit einem sehenswerten Schogger vier Minuten vor Schluss weckte noch einmal die Moral und den Kampfgeist des VfL. Als die Zeit davon lief öffnete Stefan Carr die Abwehr. Ein erneuter Innenrandtreffer Niederwerrns sollte wohl bedeuten, dass das Glück heute nicht auf Seiten des VfL ist und die nun offene Deckung wurde durch Vanessa Reinhart vom Kreis zum 4:2 ausgenutzt. Das war´s – Werneck spielte nicht gut, siegt aber sehr glücklich, wird Bayerischer Meister und fährt zur Deutschen Meisterschaft nach Westfalen. Als Trost bleibt dem VfL Niederwerrn die Silbermedaille, über die sich aber angesichts des Spielverlaufs keiner so richtig freuen wollte.

TSV Leuterschach – TV Irsee 12:3 (5:3)
Im Duell um Bronze gewann Leuterschach überraschend deutlich gegen den Süd-Meister TSV Irsee. Im Allgäuer Derby konnte sich Irsee nicht wie gewohnt durchsetzen, warf nicht sehr gut und stand hinten viel zu offen. Leuterschach nutze das und holte sich die Bronzemedaille, obwohl man sich erst am letzten Spieltag der Runde als Zweiter im Süden gerade noch so für die Bayerische qualifiziert hatte.

Korbschützen:
TSV Werneck: Vanessa Reinhart 12, Lara Helmreich 4, Emma Heuer 9, Luisa Pfister 1
VfL Niederwerrn: Antonia Stöcker 9, Selina Müller 7, Amelie Worcester 6, Jasmin Ponischil 4, Jessica Schlager 2, Ilka Theumer 1, Tabea Berlet 1, Nicole Hofmann 1
TSV Leuterschach: Michaela Erd 4, Luisa Martin 3, Claudia Mair 2, Alina Matt 2, Annika Wamprecht 1, Michaela Weixler 1
TV Irsee: Maresa Gast 5, Anna Hartmann 1

Bayerische Meisterschaft Korbball – Jugend 15:

SV Geisenried – TSV Bergrheinfeld 2:9 (0:7)
Gelungener Start ins Turnier bei einem nie gefährdeten Sieg der Bergrheinfelder, die bereits zur Pause alles klar gemacht hatten. In Hälfte zwei machten sie zu viele Eigenfehler, sonst hätte der Sieg durchaus auch höher ausfallen können.

TSV Stötten – SV Schraudenbach 4:5 (2:4)
Stötten war dem SVS körperlich überlegen, aber der SV setzte sich dank seines variablen und schnellen Kombinationsspiel am Ende knapp aber verdient durch.

SV Schraudenbach – SV Geisenried 10:4 (7:0)
Der SV Geisenried wurde durch das schnelle Angriffsspiel der Schraudenbacher förmlich überrannt. Dennoch wurden seitens des SVS viele Chancen nicht genutzt, sonst hätte der Sieg höher ausfallen können.

TSV Stötten – TSV Bergrheinfeld 6:10 (4:7)
Mit enger Manndeckung über das gesamte Feld erkämpften sich die Bergrheinfelder viele Bälle und verwerteten ihre Chancen gegen einen eigentlich körperlich überlegenen Gegner aus Stötten. Die Allgäuer hielte phasenweise gut mit, konnten aber den Pausenrückstand nicht mehr reduzieren.

TSV Bergrheinfeld – SV Schraudenbach 6:6 (4:4)
In einem Herzschlagfinale trennten sich Schraudenbach und Bergrheinfeld 6:6-Unentschieden, was dem TSV Bergrheinfeld letztlich zum Bayerischen Meistertitel reichte. Schraudenbach war insgesamt das spielbestimmende Team, aber Bergrheinfeld nutzte seine Chancen besser und kam dadurch zur Punkteteilung. Zwar führte man kurz vor Schluss noch mit 6:5, nach Schraudenbachs Ausgleich war man allerdings froh, dass das Unentschieden gehalten werden konnte.

TSV Stötten – SV Geisenried 1:5 (0:2)
Im letzten Duell des Tages in der Wichtermann-Halle gewann das südbayerische Duell der SV Geisenried, der sich damit die Bronzemedaille sicherte.

Korbschützen:
TSV Bergrheinfeld: Hannah Faulhaber 8, Fiona Hubert 7, Solène Rueff 5, Fiona Lotz 3, Emilia Braun 1, Eva Stöcker 1
SV Schraudenbach: Nele Fischer 6, Amelie Heinikel 6, Chantal Brietzke 4, Lena Rudloff 3, Sina Kron 2
SV Geisenried: Anna-Lena Hummel 4, Carla Filser 4, Emma Baur 1, Elena Raff 1, Judith Hutler 1
TSV Stötten: Jasmin Hämmerle 5, Marina Höhensteiger 5, Anna-Lena Brugger 1

Eine vom TV Oberndorf bestens organisierte Kreismeisterschaft in den Altersklassen Jugend 9/12/15 und den Frauen fand im Alexander von Humboldt Gymnasium in Schweinfurt statt.

Jugend 9:
Spannung pur bei der Jugend 9. Erst im letzten Spieldurchgang wurde die Kreismeisterschaft entschieden. Nachdem Rügheim und Untersteinbach ihre beiden Spiele gewonnen hatten, standen sich im letzten Spiel genau diese Mannschaften zum entscheidenden Spiel gegenüber. Garanten für den am Ende verdienten 3:1 Sieg von Untersteinbach waren in der ersten Halbzeit Korbhüterin Jule Hendel (2) und Spielmacherin lara Müller die für einen komfortablen 3:0 Vorsprung sorgten. In der zweiten Halbzeit bestimmte zwar Rügheim das Spielgeschehen, konnte aber nur noch durch Jule Klarmann den 3:1 Endstand erzielen.

Jugend 12:
In der Altersklasse Jugend 12 setzten sich im Halbfinale die Mannschaften des TSV Bergrheinfeld mit einem 5:4 Sieg über den SV Löffelsterz, sowie der Spgm Zeuzleben mit einem überraschenden 6:5 Sieg nach Verlängerung gegen den TSV Heidenfeld durch. Im kleinen Finale um Platz drei merkte man den Heidenfelder Mädels die Enttäuschung nach dem verlorenen Halbfinale deutlich an. Gegen Löffelsterz musste man sich klar mit 9:2 geschlagen geben.
Im Finale standen sich der TSV Bergrheinfeld und der Spgm Zeuzleben gegenüber. Spielführerin Larissa Heim brachte Bergrheinfeld mit einem Heber 1:0 in Führung. Doch Zeuzlebens Topspielerin Lea Blatterspiel (Foto, wurde zur besten Spielerin in der Altersklasse Jugend 12 gewählt) konnte ebenfalls mit einem Heber zum 1:1 Halbzeitstand ausgleichen. Nach der Pause stellten Korbhüterin Stella-Sophie Neundörfer und wiederum Larissa Heim mit dem 2 und 3:1 für Bergrheinfeld die Zeichen zum Sieg. Für Zeuzleben konnte lediglich noch Juliana Königer mit einem Distanzwurf verkürzen.

Jugend 15:
In einem von beiden Mannschaften hektisch geführten Spiel, sah man in der ersten Halbzeit nur wenig gelungene Aktionen. Weder Birnfeld noch die zweite Mannschaft von Ettleben konnten sich einen Vorteil verschaffen und so stand es nach Körben von Julia Dietz für Birnfeld und Annika Braun für Ettleben 1:1. Auch in der zweiten Halbzeit egalisierten sich beide Mannschaften und so stand es am Ende nach weiteren Körben von Svenja Weber/Birnfeld und Anna Rückert/Ettleben 2:2. Julia Dietz brachte Birnfeld in der Verlängerung mit 3:2 in Führung die Antonia Walter wiederum egalisieren konnte. Im entscheidenden Vier-Meterwerfen war Ettleben mit zwei verwandelten Körben dann die glücklichere Mannschaft und feierte die Kreismeisterschft mit dem damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga.

Frauen:
Im letzten Spiel des Tages standen sich die Frauenmannschaften aus Lendershausen und die zweite Mannschaft der TG 48 Schweinfurt gegenüber. Silke Gebauer und Susi Rothkamm brachten die TG mit zwei schön heraus gespielten Hebern 2:0 in Führung. Lendershausen konnte zwar mit einem erfolgreichen Konter von Isabell Iskrzycki zum 1:2 verkürzen, doch Nicole Drescher erzielte mit einem schön herausgespielten Korb den 3:1 Halbzeitstand. Nach der Pause konnte Erika Hess mit einem Heber wiederum verkürzen, doch im Gegenzug stellte Susi Rothkamm wieder einen zwei Körbevorsprung her. Lendershausen gab sich jedoch nicht geschlagen und mit zwei herrlichen Distanzwürfen glich Selina Ulrich zum 4:4 aus. Nach einem tollen Anspiel von Silke Gebauer brachte Susi Rothkamm mit ihren dritten Korb die TG wieder in Führung und Stephanie Kerner war es vorbehalten mit dem 6:4 die TG 48 Schweinfurt zum Kreismeister zu küren und damit auch den Aufstieg in die Bezirksliga klar zu machen.







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