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Mighty Dogs gewinnen auch das Derby in Bad Kissingen – Schlagerspiel nun gegen Erding


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BAD KISSINGEN / SCHWEINFURT – Am Sonntag konnten die Mighty Dogs auch ihr zweites Derby der Saison der Eishockey-Landesliga gewinnen. Ohne die verletzten Simon Knaup und Jan Eberlein begannen die Schweinfurter den Lokalkampf in Bad Kissingen sehr körperbetont, Chancen waren in den ersten Minuten Mangelware.

Dass auch die Kissinger Wölfe zu keinen guten Gelegenheiten kamen lag an einer sehr gut organisierten Defensive. Beide Mannschaften konnten die wenigen Überzahlspiele dich sich ihnen boten nicht nutzen, somit stand es nach 20 gespielten Minuten weiter 0:0. Auch im zweiten Drittel änderte sich daran nichts, das Spiel war weiterhin eher körperbetont als ereignisreich. Die Mighty Dogs haben den Kampf angenommen und sind vor keinem Zweikampf zurückgeschreckt. Davon sichtlich überrascht konnten die Gastgeber ihr sonst gutes und schnelles Aufbauspiel nie wirklich aufs Eis bringen. Ungewohnt schnell wurde die Scheibe wieder verloren, kaum ein Pass kam an. Im zweiten Drittel waren es die Mighty Dogs, die hätten in Führung gehen müssen, leider scheiterten sowohl Dion Campbell als auch Michelé Amrhein an dem starken Wölfe-Goalie Michael Gundlach. So stand es auch nach 40 Minuten noch 0:0, die Entscheidung musste also im letzten Spielabschnitt fallen.


AOK - Keine Kompromisse

Derbysieg Bad Kissingen


Hatten die Kissinger Wölfe anfangs des finalen Drittels eine Strafzeit noch schadlos überstanden (40:36 – 42:36), war es dann Maximilian Rabs, der die Mighty Dogs verdient in Führung gebracht hat (Vorarbeit Maximilian Schneider, 42:40 Minuten waren gespielt). Ab diesem Zeitpunkt war das Stadion ein wahrer Hexenkessel, dies lag allerdings nicht an den Wölfe-Anhängern, sondern viel mehr an den mitgereisten Fans der Mighty Dogs.

In der Folge kamen auch die Gastgeber vermehrt zu gefährlichen Torabschlüssen, an Torwart Benni Dirksen war zu diesem Zeitpunkt aber kein Vorbeikommen. Wenige Minuten vor dem Ende (55. Minute) gelang den Wölfen in Überzahl dann doch der Ausgleich, Neuzugang Konstantin Firsanov traf auf Vorlage von Victor Ledin zum 1:1-Zwischenstand. Die Mighty Dogs konnten kurz darauf eine zweiminütige Unterzahl gegentorfrei überstehen, jede Befreiung aus dem eigenen Drittel wurde von dem Schweinfurter Fanlager frenetisch gefeiert. Als dann in der 58. Minute der Kissinger Phillip Golz wegen Beistellens auf die Strafbank musste, rannten die Mighty Dogs wild, aber dennoch konzentriert an – wollte man unbedingt den zweiten Derbysieg der Saison feiern. 43 Sekunden der Überzahl waren gespielt, da fasste sich Pascal Schäfer ein Herz und schweißte den Puck an Michael Gundlach vorbei ins Kissinger Tor.

MD-ErdingNur einmal war es an diesem Abend im Wolfsbau noch lauter als nach dem Führungstreffer in der 58. Minute – zwei Minuten später nach Ablauf der 60 Spielminuten. Lange feierten die Mighty Dogs noch mit den vielen mitgereisten Fans aus Schweinfurt, konnte man sich doch für die bittere Niederlage aus der vergangenen Saison revanchieren.

Die Mighty Dogs sind eine wahre Mannschaft, sowohl auf dem Eis, als auch abseits. Keiner ist sich zu schade, Wege für den Mitspieler zu gehen, jeder steht für den anderen ein. Auch nach dem Ausgleich verlor man nicht die Geduld, sondern spielte weiterhin äußerst konzentriert. Mit voller Freude kann man nun das Heimspiel gegen Erding erwarten, Bully ist am Sonntag um 18 Uhr im Icedome. Zu diesem Spiel erwarten die Mighty Dogs eine große Kulisse, spielt doch der weiterhin ungeschlagene Spitzenreiter gegen den Tabellenzweiten aus Erding. Auch einige Anhänger der Gladiators aus Oberbayern werden erwartet – einem stimmungsvollen und spannenden Spitzenspiel steht also nichts im Wege.

Spielstatistik Bad Kissinger Wölfe – Mighty Dogs 1:2 (0:0, 0:0, 1:2)
Tore:
0:1 Maximilian Rabs (Maximilian Schneider) 43. Minute
1:1 Konstantin Firsanov (Victor Ledin) 55. Minute
1:2 Pascal Schäfer (Michelé Amrhein, Dion Campbell) 58. Minute
Strafminuten: Kissinger Wölfe 18, Mighty Dogs 12
Zuschauer: 795


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