Home / Lokalsport / Nach dem 1:2 der Mighty Dogs gegen Füssen: Warum die Schweinfurter nun endgültig Abstiegskandidat Nummer eins sind – mit vielen Fotos und Nachwuchs-Berichten
SCHWEINFURT - So langsam bekommen die Fans so richtig Angst um ihre Mighty Dogs. Völlig mit Recht! Denn mit einer Leistung wie beim 1:2 am Mittwoch zuhause gegen den bisherigen Vorletzten aus Füssen werden die Schweinfurter auch in der Play-down-Runde im März die Rote Laterne nicht abgeben.

Nach dem 1:2 der Mighty Dogs gegen Füssen: Warum die Schweinfurter nun endgültig Abstiegskandidat Nummer eins sind – mit vielen Fotos und Nachwuchs-Berichten


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SCHWEINFURT – So langsam bekommen die Fans so richtig Angst um ihre Mighty Dogs. Völlig mit Recht! Denn mit einer Leistung wie beim 1:2 am Mittwoch zuhause gegen den bisherigen Vorletzten aus Füssen werden die Schweinfurter auch in der Play-down-Runde im März die Rote Laterne nicht abgeben. Die Konstellation, dass Sonthofen oder Bayreuth aus der Bayernliga und Stuttgart aus der Regionalliga Südwest in die Oberliga aufsteigen, ein süddeutscher Zweitligist absteigt, in der Oberliga plötzlich 13 Teams einen Absteiger zur Pflicht machen, scheint nicht unrealistsch zu sein. Abstiegskandidat Nummer eins sind nun endgültig die Unterfranken.

Im Heimspiel gegen die Allgäuer brachten die Hunde ihre Anhänger phasenweise zur Verzweiflung. Vier Mal saßen alleine im ersten Abschnitt Füssener Spieler auf der Strafbank. Das Überzahlspiel aber hat sich im Vergleich zum Saisonstart um keinen Deut gebessert. Meistens kam das ERV-Team noch nicht mal zum Abschluss. Schüsse auf das Tor von Andreas Jorde blieben Mangelware. Doch wer nicht schießt, wird auch nicht treffen. Mehrfach kamen von den noch immer erstaunlich gut besetzten Rängen entsprechende Hinweise. Letztlich bedeuten unterm Strich nun 56 erzielte Tore in 27 Partien einen Schnitt von ganz knapp über zwei pro Match. Weiniger als jedes zehnte Überzahlspiel bringt einen Erfolg. Das ist eindeutig zu wenig. Andere Zahlen: Auf den neuen Vorletzten aus Erding haben die Mighty Dogs nun zwölf Punkte Rückstand bei noch 13 ausstehenden Begegnungen der Hauptrunde. 19 Zähler Rückstand auf Rang acht sind es jetzt. Die attraktiven Play offs werden ohne den Neuling stattfinden.


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Zwei Drittel lang fehlte gegen Füssen Vieles, was man gerne im Icedome sehen würde. Kurz nach seiner eigenen Strafzeit markierte John Gorden bei numerischer Ausgewogenheit in der 17. Minute das 0:1. Nach nur 79 Sekunden des Mitteldrittels erhöhte Sascha Golts mit seinem Saisontor Nummer 19 auf 0:2. Daran änderte sich lange nichts, ehe Vitali Stähle in der 55. Minute wenigstens das Anschluss- und Ehrentor gelang. Mehr passierte aber nicht. Die keineswegs besseren Gäste holten sich nicht überraschend zum zweiten Mal in dieser Runde drei Punkte in Schweinfurt.


Nach dem vierten Sieg in Serie freuen sich die Füssener nun auf ein volles Haus am Freitag. in ihrer großen, fast 4000 Zuschauer fassenden Arena. Mit rund 800 Fans haben sich die Selber Wölfe angekündigt, von denen alleine 600 Anhänger in einem Sonderzug anreisen. Eishockey-Euphorie pur – von der man bei den Mighty Dogs nichts spürt. Immerhin begleitet ein Bus das Team am Freitag zum Tabellenvierten nach Bad Tölz. Am Sonntag gastiert dann der momentane Sechste aus Deggendorf im Icedome, der um Rang acht noch bangen muss.

Eishockey, Oberliga Süd: Mighty Dogs Schweinfurt – EV Füssen Leopards: 1:2 (0:1; 0:1, 1:0)
Tor für Schweinfurt: Vitali Stähle; Tore für Füssen: John Gordon, Sascha Golts; Strafminuten: Schweinfurt 14 plus 10 für Markus Koch, Füssen 14; Zuschauer: 616. Schweinfurt: Benjamin Dirksen (Ole Swolensky) – Jonas Knaup, Edgars Apelis – Igor Filobok, Mikhail Nemirovsky, Marvin Moch  —  Oliver Kämmerer, Simon Knaup – Vitali Stähle, Lukas Rindos, Dimitry Litesov  —  Markus Koch, Pascal Schäfer (Andi Kleider) – Peppi Eckmair, Jens Feuerfeil, Alex Funk (Marcel Bendel).

Und so geht´s weiter:
EC Bad Tölz Löwen – Mighty Dogs Schweinfurt (Freitag,19.30 Uhr)
Mighty Dogs Schweinfurt – Deggendorf Fire (Sonntag, 6. Januar, 18 Uhr, Icedome)

Und hier noch ein Blick auf den Nachwuchs des ERV Schweinfurt:

ERV 1b – EC 2000 Amberg 1:5
ERV Jugend – ESC Dorfen 2:6
EV Weiden – ERV Kleinschüler 5:7

ERV Juniors – ESV Buchloe 2:3 (0:0, 0:3, 2:0)
Am vergangenen Samstag stand für die Juniors die insgesamt dritte Begegnung gegen Buchloe an. Wie so oft gegen Buchloe entwickelte sich eine spannende Partie, in der im ersten Abschnitt lediglich die Tore fehlten. Die Juniors setzten die Marschroute von ihrem Coach gut um. Auch die beiden Unterzahlsituationen konnte man schadlos überstehen. Im zweiten Drittel musste man sofort in Unterzahl starten, doch auch diese Situation wurde gemeistert. Es sollte bis in die 35. Minute dauern, ehe Buchloe mit 0:1 in Führung gehen konnte. Die Scheibe wurde unnötiger Weise von einem Schweinfurter Verteidiger in die eigenen Maschen abgefälscht. Nur 35 Sekunden später konnte Buchloe sofort nachlegen und einen groben Fehler der Juniors nutzen. In der 38. Minute folgte leider auch noch ein dritter Schnitzer, der ebenfalls wieder zu einem Gegentreffer führte. Mit dem 0:3 gingen die Juniors in die zweite Pause.  Hier erneut nochmals gut von Coach Proskuryakov eingestellt, konnte die fünfminütige Überzahlsituation zum 1:3 durch Marcel Heurung genutzt werden. Nun kamen die Juniors immer besser in Fahrt. Zehn Minuten vor Schluss gelang Christian Feulner der Anschlusstreffer zum 2:3, er hatte die Scheibe einfach mal Richtung Tor gebracht und das nötige Glück zu diesem Treffer. Leider konnte den Juniors die zweite Fünf Minuten-Überzahl nicht mehr helfen, um den Ausgleich, der am Ende hochverdient gewesen wäre, zu erzielen. Das nächste Heimspiel der Juniors findet am 05.01.2013 um 17 Uhr gegen Miesbach statt, hierbei wird dann leider Marcel Bendel nach seiner dritten Zehn Minuten-Strafe gesperrt fehlen.

EV Moosburg – ERV Schüler 6 : 6   (2:2, 1:2, 3:2)
Punkt gewonnen oder Punkt verloren beim Topspiel in Moosburg? Nach 0:2-Rückstand und mit Blick auf den stark Ersatz geschwächten Spielerkader kann man sicher von einem Punktgewinn sprechen. Nach einer 6:4 Führung nach 55 Minuten fühlt es sich aber eher wie ein Punktverlust an.  Das „bunte Treiben“ der Herren in Schwarz und Weiß, besonders ausgeprägt im letzten Spieldrittel, trug letztlich dazu bei, dass die Gastgeber noch zum Ausgleich kamen und bis zum Schluss in Überzahlsituationen die Möglichkeit hatten, das Spiel noch vollständig zu ihren Gunsten zu drehen.  Während die Gastgeber mit „nur“ 18 Strafminuten noch ganz gut weggekommen sind, sammelten sich bei den ERV-Schülern insgesamt 32 Strafminuten ausschließlich durch kleine Strafen an. Davon 14 Strafminuten alleine im letzten Abschnitt. Moosburg ging dagegen im letzten Drittel fast straffrei aus, Ellbogen- oder Stockchecks wurden hier so konsequent nicht geahndet, wie auf der anderen Seite jede Kleinigkeit zum kurzzeitigen Ausschluss führte. Dass viele Entscheidungen zudem auf Zuruf durch Trainer oder Zuschauer erfolgten, ärgert zusätzlich. Dies zumal sich der Trainer des EV Moosburg durch seine Forderung nach Spielerkontrolle in der Drittelpause und seinem Benehmen an der Bande in Schweinfurt ganz sicher keine Freunde gemacht hat. Bei all dem Ärger über das zuvor beschriebene soll die Leistung der Mannschaft, die ohne zwei ihrer drei Topscorer auskommen musste, nochmals hervorgehoben werden. Dabei stach Jonas Manger mit fünf Toren und einem Assist, also der maximal möglichen Punktzahl, heraus, traf zudem noch dreimal die Querstange des Moosburger Gehäuses.
Tore/Assists für den ERV: Jonas Manger 5/1, Alex Behr 1/1, Lukas Zänglein 0/2, Marcel Heps 0/1, Maurice Köder 0/1, Jona Schneider 0/1.

EV Pegnitz – ERV Knaben 4 : 26   (1:9, 2:6, 1:11)
Die ERV-Knaben ziehen weiter einsam ihre Kreise an der Spitze ihrer Gruppe. Ohne etatmäßigen Torwart (Feldspieler im Tor) und zum Teil etwas müden Spielern reichte es in Pegnitz erneut zu einem mehr als deutlichen Ergebnis. Zwei Spieler waren zuvor mehrere Tage mit dem BEV unterwegs, die zwei hoch spielenden Kleinschüler hatten am Tag zuvor ein umkämpftes Spiel (mit gutem Ausgang) in Weiden und vier hoch spielende Knaben erkämpften am Abend zuvor mit den Schülern in Moosburg einen Punkt und kamen erst nach Mitternacht wieder in Schweinfurt an. Mit dieser Müdigkeit und einer klaren Führung nach dem ersten Drittel ist ein spielerisch schwaches zweites Drittel zu erklären. Im letzten Drittel hatten die ERV-Knaben dennoch mehr Reserven als die Gastgeber und legten besonders in den letzten Spielminuten nochmals einige Tore nach.
Tore/Assist für den ERV: David Adam 3/0, Dennis Lobach 5/2, Philip Müller 1/0, Alexander Asmus 3/1, Kevin Pretzer 4/1, Dominik Bokk 4/7, Oliver Töws 3/0, Jamie Akers 3/0, Linus Terletzki 0/1, Tilman Pfister 0/1, Brody Petersen 0/3, Maxim Scheykin 0/1, Clemens Müller 0/1.

Die nächsten Begegnungen im Icedome:
Sa. 05.01.2013 17:00 Uhr ERV Juniors – TEV Miesbach
So. 06.01.2013 12:00 Uhr ERV Schüler – ESC Dorfen
So. 13.01.2013 12:00 ERV Schweinfurt – EA Schongau

Weitere Infos gibt es unter www.ervsw-nachwuchs.de


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