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Nach der Penalty-Niederlage bei Schlusslicht Vilshofen: Für die Mighty Dogs steht am Sonntag in Bad Kissingen einiges auf dem Spiel


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VILSHOFEN / SCHWEINFURT – Nach der zweiten Niederlage in Serie müssen die Mighty Dogs nun ernsthaft um das Erreichen der Play-offs in der Eishockey-Landesliga bangen. Beim bisher punktlosen Schlusslicht in Vilshofen unterlagen die Schweinfurter nach Penaltyschießen.

Ohne Jonas Knaup, Michéle Amrhein und Pascal Schäfer traten die Unterfranken im Freiluftstadion der Wölfe an, wurden von knapp zwei Hand voll Fans unterstützt. Das erste Drittel gewannen die Vilshofener verdient. Im zweiten agierten die Gäste besser, kamen früh durch Kevin Marquardt zum Ausgleich und nach der neuerlichen Führung der Hausherren kurz vor Ende des zweiten Abschnitts durch Dion Campbells Solo zum 2:2.


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Der Schweinfurter Kontingentspieler war es auch, der in der 44. Minute zur erstmaligen Führung der Mighty Dogs traf. Doch mit einem Doppelschlag kippten die Vilshofener noch vor der 50. Minute die Partie erneut. Ehe rund drei Minuten vor dem Ende Fritz Geuder (Foto) seinem Team zumindest den einen Punkt rettete. Im anschließenden Penaltyschießen verwandelten die Wölfe einmal mehr gegen Goalie Benni Dirksen.


Die Konsequenz aus dem Match: Selbst Vilshofen hat nun wieder Chancen auf einen Platz unter den ersten Vieren. Die Ränge vier und fünf belegen nun Bad Kissingen und die gegen Tabellenführer Erding mit 2:10 unterlegenen Amberger. Beide haben bei einer Partie in der Hinterhand gerade mal drei Punkte weniger als die Mighty Dogs, die am Sonntagabend schon wieder zu Wölfen müssen: In Bad Kissingen, zuletzt mit dem Landsberger Dennis Tausend verstärkt und 5:4-Sieger gegen Vilshofen, steht das nächste Derby an, das seit der Niederlage der ERV-Crew am Freitag eine ganze große Bedeutung hat. Bei einer weiteren Niederlage würden die Aufstiegshoffnungen weiter sinken. Und ob die Schweinfurter in der Landesliga weiter auf die Haßfurter treffen würden, ist nach der Heimniederlage der Hawks gegen Nürnberg fraglich: Der ESC belegt in der Abstiegsrunde punktlos den letzten Platz.

Eishockey-Landesliga, Zwischenrunde: ESC Vilshofen Wölfe – ERV Schweinfurt Mighty Dogs: 5:4 n.P. (1:0, 1:2, 2:2).
Torschützen für die Wölfe: Geiger, Gomow, Hanfstingl, Maier und Toth; Tore für die Mighty Dogs:
Strafminuten: ESC 16+10, ERV 10.

Und hier noch die offiziellen Berichte des Schweinfurter Medienteams

Mighty Dogs verlieren nach Penaltyschießen in Vilshofen

Es wurde das erwartet schwierige Spiel unter freiem Himmel, leider mit dem besseren Ende für die Gastgeber aus Vilshofen. Diese gingen auch bereits in der dritten Spielminute in Führung, bis zur ersten Pause änderte sich dann auch nichts mehr am Spielstand. Wieder in der dritten Minute, dieses Mal des zweiten Drittels, nutzte dann Kevin Marquardt seine Chance in Überzahl zum 1:1. Für die erneute Führung der Wölfe sorgte dann Nils Hanfstingli in der 31. Minute, noch vor der zweiten Pause konnte Dion Campbell den Spielstand aber wieder ausgleichen (2:2, 39. Minute). Als der Kanadier dann erneut traf (2:3, 44. Minute) hofften die Mighty Dogs sowie die etwa 20 mitgereisten Fans auf volle Punkteausbeute, leider aber hatte Vilshofen da noch ein Wort mitzusprechen. Durch einen Doppelschlag aus den Minuten 48 und 49 gingen die Niederbayern dann sogar wieder in Führung. Das Spiel der vielen Führungswechsel musste dann aber freilich ausgeglichen enden und im Penaltyschießen entschieden werden. Diesen letzten Ausgleich erzielte Fritz Geuder drei Minuten vor dem Ende der Partie. Im Penaltyschießen haben gleich zwei Akteure der Hausherren überzeugt: Goalie Maximilian Meschik, der sich in sechs Versuchen nur einmal überwinden ließ und der Schütze des entscheidenden Penaltys Andreas Maier. Am Ende gewinnen die Vilshofener Wölfe zwei Punkte gegen Schweinfurt, aber auch die Mighty Dogs traten die Heimreise mit wenigstens einem Punkt an. Für diese geht es gleich am Sonntag schon weiter: In Bad Kissingen geht es Sonntag ab 18 Uhr um weitere wichtige Punkte im Kampf um die begehrten Playoff-Plätze.

Spielstatistik: Vilshofener Wölfe – Mighty Dogs 5:4 n.P. (1:0, 1:2, 2:2, 1:0)
Tore:
1:0 Vladimir Gomow, 3. Minute
1:1 Kevin Marquardt, 23. Minute PP1
2:1 Nils Hanfstingli, 31. Minute
2:2 Dion Campbell, 39. Minute PP1
2:3 Dion Campbell (Kevin Marquardt, Philip Mauder), 44. Minute
3:3 Patrick Geiger, 48. MInute
4:3 Andreas Toth, 49. MInute
4:4 Fritz Geuder (Simon Knaup), 57. Minute
Penaltytreffer zum 5:4 Andreas Maier
Zuschauer: 82
Strafminuten: Vilshofen 16 +10 Matthias Zillinger, Mighty Dogs 10

Viertes und vorerst letztes Derby der Saison gegen Bad Kissingen

Am Freitag noch mussten die Mighty Dogs in Vilshofen (4:5-Niederlage nach Penaltyschießen) ran, Sonntag geht es schon nach Bad Kissingen zum vierten Aufeinandertreffen der Saison. Die ersten drei Spiele gegen die Kissinger Wölfe konnten die Mighty Dogs allesamt für sich entscheiden, der vierte Streich soll nun am Sonntag folgen. Steht Schweinfurt mit aktuell sechs Punkten auf dem zweiten Platz der Tabelle, hat Bad Kissingen in den bisher drei gespielten Partien der Zwischenrunde erst einen Sieg einfahren können (drei Punkte, vierter Platz). Auf Seiten der Wölfe sind die beiden Neuzugänge Dennis Tausend und der ehemalige Mighty Dogs Spieler Oliver Dam am Sonntag dabei. Oliver wechselte in der Saison 2013/14 von der DNL-Mannschaft aus Regensburg nach Schweinfurt und absolvierte insgesamt 44 Spiele für die Schweinfurter Mighty Dogs. Danach ging es über Bayreuth und Weiden nun also nach Bad Kissingen. Die Partie ist für die Mighty Dogs das fünfte Spiel der Zwischenrunde, die Hälfte dieser ist dann auch schon wieder gespielt. Natürlich ist das Spiel sehr wichtig für den weiteren Verlauf der Saison und das ist auch jedem bewusst. Sowohl Michelé Amrhein als auch Pascal Schäfer, der in Vilshofen kurzfristig ausgefallen ist, werden in Kissingen wohl wieder spielen können, Verteidiger Jonas Knaup ist weiterhin fraglich. Die Heimspiele gegen die Wölfe konnte man mit 4:3 und 4:1, auswärts mit 2:1 gewinnen – Sonntag soll nun also auch der zweite Sieg der Saison im Wölfebau gefeiert werden. Es werden wieder viele Schweinfurter Anhänger erwartet, die das „Auswärts-Spiel“ erneut zu einem Heimspiel ummünzen werden.

Sonntag zählt es: Kissinger Wölfe – Mighty Dogs


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