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Neues vom Korbball: So spielten die Landesligen bei den Frauen und der Jugend


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LANDKREIS SCHWEINFURT – Stefanie Nowak hat alle Infos zu den Spielen der Korbball-Landesliga zusammengefasst. Das Bild stammt aus dem Archiv. Die Bundesliga leistet leider nach wie vor keinerlei Öffentlichkeitsarbeit, weshalb sw1.news auch in der nun abgelaufenen Saison bislang nicht berichten konnte.

Frauen – Landesliga Nord


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TSV Werneck – TSV Ettleben II 8:3 (4:3)
Ettleben startete besser in die Partie und führte bald mit zwei Körben. Nun kam Werneck stärker auf. Dank sicher verwandelter Sechsmeter drehte die Mannschaft das Spiel noch vor der Pause. In der zweiten Halbzeit schaltete der TSV Werneck noch einen Gang hoch: Trotz der guten Ettlebener Abwehr erzielte er vier weitere Treffer und ließ in der Defensive nichts mehr zu. Mit dem Dreier sicherte sich Werneck die Teilnahme an der bayerischen Meisterschaft.

SG Sennfeld – TSV Bergrheinfeld II 6:6 (2:4)
Fortuna trug in der ersten Halbzeit das Trikot des TSV Bergrheinfeld. Denn Kontrahent Sennfeld erarbeitete sich gute Konterchancen, ließ diese jedoch ungenutzt. So war es der TSV, der mit einem Zwei-Körbe-Vorsprung in die Pause ging. Nach dem Seitenwechsel ging Sennfeld deutlich zielsicherer zu Werke, kam alsbald zum Ausgleich. Die restliche Spieldauer war geprägt von Treffern auf beiden Seiten – und endete entsprechend mit einem Unentschieden.


DJK Schweinfurt – TV Haßfurt 8:5 (5:1)
So gut die DJK Schweinfurt ins Spiel fand, so schwer tat sich der TV Haßfurt. Das Spitzenteam, das sich noch Hoffnungen auf eine Teilnahme an den bayerischen Meisterschaften machte, verlor den Ball häufig bereits im Spielaufbau und platzierte seine Würfe zu ungenau. In der zweiten Halbzeit kämpfte sich Haßfurt heran. Doch mit guter Abwehrarbeit und effektivem Kreisspiel setzte sich die DJK erneut ab und gewann am Ende verdient.

SG Sennfeld – TSV Ettleben II 8:1 (5:0)
Von Beginn an war die SG Sennfeld die überlegene Mannschaft. Konsequent verwertete sie ihre Chancen, darunter zwei Viermeter, und ging mit einem komfortablen 5:0 in die Pause. In der zweiten Halbzeit stabilisierte Ettleben seine Abwehr, doch das Wurfglück fehlte weiterhin. So fuhr Sennfeld in seinem letzten Saisonspiel einen souveränen Sieg ein – und ist damit die positive Überraschung dieser Landesliga-Saison: Als Aufsteiger, mit dem Malus eines Sechs-Punkte-Abzugs in die Saison gestartet, erringt die Mannschaft die Vizemeisterschaft und qualifiziert sich für die bayerischen Titelkämpfe.

DJK Schweinfurt – TSV Bergrheinfeld II 5:4 (4:2)
In seinem Landesliga-Abschiedsspiel zeigte der Absteiger TSV Bergrheinfeld II eine spielerisch und kämpferisch überzeugende Leistung. Die DJK Schweinfurt, die in ihrer ersten Partie das Spitzenteam aus Haßfurt geschlagen hatte, tat sich in diesem körperbetonten, hart umkämpften Spiel deutlich schwerer. Erst Mitte der zweiten Halbzeit zeichnete sich der knappe Sieg der Schweinfurterinnen ab. Mit ihren zwei Siegen zum Saisonabschluss macht die DJK Schweinfurt wahr, was letzte Woche an dieser Stelle fälschlicherweise verfrüht vermeldet wurde: Sie hält die Landesliga. Den Gang in die Bezirksliga müssen der TSV Bergrheinfeld II, der TSV Ettleben II und die TG Schweinfurt 1848 antreten.

TSV Werneck – TV Haßfurt 6:4 (4:3)
In der letzten Partie der Saison ging es für den bereits als Landesliga-Meister feststehenden TSV Werneck nur noch um die Ehre. Der TV Haßfurt hingegen benötigte einen Sieg, um Platz zwei und damit die Teilnahme an der bayerischen Meisterschaft zu sichern. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem beide Top-Teams jedoch einige Chancen liegenließen. Mit einem knappen Vorsprung für Werneck ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel mobilisierte der TV Haßfurt noch einmal alle Reserven und kam zum Ausgleich. Doch Werneck legte abermals vor. Beim Stand von 4:6, drei Minuten vor Schluss, nahm Haßfurt eine Auszeit und öffnete in der Folge die Deckung. Diese Maßnahme brachte jedoch keinen Erfolg. Der TV Haßfurt, über weite Strecken der Saison in den Top-Zwei zu finden, beendet die Runde auf Rang vier.

Korbschützen:
TSV Werneck: Vanessa Reinhart 8, Johanna Riegler 3, Emma Heuer 2, Sophie Hart 1
TSV Ettleben II: Miriam Selzam 1, Luisa Nieser 1, Anna-Sophia Landeck 1, Linda Reuß 1
SG Sennfeld: Tina Schmuck 6, Andrea Schmuck 4, Amelie Grabarac 2, Lisa Schmidt 1, Kerstin Lettl 1
TSV Bergrheinfeld II: Sarah Stacey 2, Michaela Reinhart 2, Lena Frosch 1, Johanna Göb 1, Johanna Schneider 1, Selina Göb 1, Regina Wildacker 1, Chiara Warmuth 1
DJK Schweinfurt: Sarah Benz 6, Lena Rau 5, Sarah Pfistner 1, Franziska Feiler-Ott 1
TV Haßfurt: Vera Ksinski 3, Kerstin Born 3, Elena Ksinski 2, Dorothea Burkard 1

Jugend 19 – Landesliga Nord

Spgm. Dittelbrunn – Spvgg Hambach 3:8 (3:4)
Dank dreier Körbe von Kristina Sieber konnte Dittelbrunn die erste Halbzeit noch ausgeglichen gestalten. Doch in der Folge gelang der Spielvereinigung im Angriff nichts mehr. Hambach schraubte das Ergebnis nach oben und fuhr einen verdienten Sieg ein.

SV Löffelsterz – TSV Bergrheinfeld 3:9 (0:3)
Mit dem Selbstverständnis eines Landesliga-Meisters setzte Bergrheinfeld von Beginn an auf schnelles Konterspiel. Besonders auffällig agierte hierbei Spielmacherin Sophie Triebel, die sowohl ihre Mitspielerinnen in Szene setzte als auch selbst traf. In der ersten Halbzeit konnte Löffelsterz dem TSV-Angriffswirbel noch einigermaßen Paroli bieten; in der zweiten traf Bergrheinfeld praktisch nach Belieben.

VfL Niederwerrn – TSV Ettleben 0:15
Wegen Spielermangels sagte der VfL Niederwerrn den Spieltag ab.

SV Löffelsterz – Spvgg Hambach 2:9
Die Spielvereinigung Hambach erspielte sich zahlreiche Chancen, gewann deutlich und verdient.

Spgm. Dittelbrunn – TSV Ettleben 6:11 (4:7)
Der TSV Ettleben fand gut ins Spiel und verwandelte bereits in der Anfangsphase einige Würfe. So musste die Spgm. Dittelbrunn direkt einem Rückstand hinterherlaufen, den sie zwar in der ersten Halbzeit immer wieder auf zwei Körbe verkürzen, jedoch nie ganz aufholen konnte. Nach der Pause baute Ettleben seine Führung kontinuierlich aus.

VfL Niederwerrn – TSV Bergrheinfeld 0:15
Wegen Spielermangels sagte der VfL Niederwerrn den Spieltag ab.

Korbschützen:
Spgm. Dittelbrunn: Kristina Sieber 5, Lisa Hartlieb 3, Laura Heil 1
Spvgg Hambach: xxx
SV Löffelsterz: Hannah Memmel 2, Annika von Kroge 1, Emelie Korn 1, Sophia Weigand 1
TSV Bergrheinfeld: Hanna Faulhaber 3, Sophie Triebel 2, Bianca Hetterich 2, Emely Göbel 2
VfL Niederwerrn: nicht angetreten
TSV Ettleben: Antonia Sauer 3, Paula Ehrhardt 3, Sophia Janiella 3, Fiona Braun 1, Lea Schulz 1

Jugend 15 – Landesliga Nord

DJK Greßthal – Spvgg Hambach 7:6 (4:4)
In dem spannenden, temporeichen Spiel konnte sich keine der beiden Mannschaften einen deutlichen Vorsprung herausspielen. Sowohl Hambach als auch Greßthal ließen einige Chancen liegen. Am Ende machte die treffsichere Milena Weiß den Unterschied. Sie sicherte der DJK Greßthal den Sieg.

TSV Schonungen – VfL Niederwerrn 3:5 (1:4)
Zum Auftakt seines entscheidenden Spieltags gegen den Abstieg überraschte der VfL Niederwerrn mit starker Raumabwehr und springender Korbhüterin. Schonungen tat sich vor allem in der ersten Halbzeit schwer, zum Kreis vorzudringen. Nach der Pause kämpfte sich der TSV noch einmal heran. Doch die offensiv wie defensiv hochkonzentriert aufspielenden Niederwerrnerinnen verteidigten ihre Führung bis zum Abpfiff.

DJK Greßthal – TSC Zeuzleben 8:1 (3:1)
Die erste Halbzeit war geprägt von Nervosität auf beiden Seiten – und gestaltete sich dementsprechend ausgeglichen. Während Zeuzleben seine Probleme im Passspiel auch in der zweiten Halbzeit nicht in den Griff bekam, konnte Greßthal nun deutlich das Tempo verschärfen und den Sieg einfahren.

VfL Niederwerrn – Spvgg Hambach 5:5 (4:2)
In der ersten Halbzeit stand Niederwerrn sehr gut in der Abwehr und gewährte Hambach kaum Abschlüsse vom Kreis. Offensiv profitierte der VfL von einer lauffreudigen, sehr beweglichen Jana Stürzenberger und der sicheren Sechsmeterschützin Lina Willner. Hambach zeigte zwar viel Einsatzbereitschaft, schloss aber oft zu hektisch ab. In der zweiten Spielhälfte ließ bei den Niederwerrnerinnen die Konzentration nach, sie leisteten sich einige Leichtsinnsfehler. Diese nutzte Hambach aus und kam bis auf ein Unentschieden heran.

TSV Schonungen – TV Gerolzhofen 12:5 (9:1)
In der ersten Halbzeit gelang dem TSV Schonungen so gut wie alles. Die Mannschaft erspielte sich am Kreis zahlreiche Chancen und verwertete diese erfolgreich. Auch die Distanzwürfe fanden ihr Ziel. In der zweiten Hälfte ließ die Konzentration auf Seiten der Schonungerinnen nach, die Partie wurde ausgeglichener. Seinen Rückstand konnte der TV Gerolzhofen jedoch nicht mehr aufholen.

TSC Zeuzleben – TSV Bergrheinfeld 1:14 (0:6)
Bergrheinfeld bestimmte die Partie von Beginn an. Die Mannschaft fing viele Bälle bereits im Spielaufbau des TSC Zeuzleben ab und nutzte ihre Chancen konsequent. Mit guter Manndeckung ließ sie nur einen einzigen Gegenkorb zu.

VfL Niederwerrn – TV Gerolzhofen 8:3 (6:2)
Gleich in der ersten Minute ging Niederwerrn in Führung – und verteidigte diese die gesamte Spieldauer hinweg souverän. Die Mannschaft ließ Gerolzhofen kaum zum Zug kommen und verwandelte ihre Chancen sicher. Gerolzhofen agierte unkonzentriert und leistete sich zahlreiche Fehler. So beendete der TVG auch sein letztes Spiel in der Landesliga punktlos. Der VfL Niederwerrn hingegen kann sich freuen: Sieben Punkte am finalen Spieltag ergeben – zusammen mit den acht zuvor erspielten – den Klassenerhalt.

TSV Schonungen – TSV Bergrheinfeld 2:17 (2:7)
In ihrer Anfangsphase, bis zum Stand von 2:2, gestaltete sich die Partie ausgeglichen. Doch in der Folge erarbeitete sich Bergrheinfeld eine Chance nach der anderen und schraubte das Ergebnis nach oben. Mit diesem überzeugenden Kantersieg im Rücken fährt der Vizemeister nun zur bayerischen Meisterschaft.

Korbschützen:
DJK Greßthal: Milena Weiß 7, Romea Deibl 4, Anna Hofmann 3, Sofie Vierengel 1
Spvgg Hambach: Sarah Schulz 5 Vanessa Königer 3, Antonia Markert 2, Leonie Schulz 1
TSV Schonungen: Xenia Lindner 5, Leonie Heim 4, Lucy Webert 3, Julia Fuchs 3, Lilli Kleider 1, Hannah Schmelzer 1
VfL Niederwerrn: Lina Willner 8, Jana Stürzenberger 7, Luisa Willner 3
TSC Zeuzleben: Lilian Stark 1, Hannah Siedler 1
TV Gerolzhofen: Jolina Eder 4, Mia Schrader 2, Franziska Orth 1, Celina Stöcklein 1
TSV Bergrheinfeld: Fiona Hubert 8, Lara Eisenhut 8, Solène Rueff 7, Larissa Heim 4, Eva Stöcker 3, Annika Braun 1



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4 Kommentare

  1. Herr Horling.
    Sie konnten deshalb nichts aus der Bundesliga berichten, weil niemand von SwNews beim Spieltag der Bundesliga am Wochenende anwesend war. Weil sie zu faul sind und ihren A…. Nicht hochbekommen um einen Spieltag mal anzuschauen.
    Andere Pressevertreter bekommen ja auch hin….
    Nur Sie net, und beschweren sich auch noch, dass andere Leute ihre Arbeit nicht machen für sie…..

    • mh

      Nein, nein, Hans, so ist das nicht. Ich bin ja jedes Wochenende auf diversen Sportplätzen der Region. Arbeiten Sie denn auch jeden Samstag und Sonntag rund um die Uhr? Zudem: Soll ich denn auf Verdacht jeden Sonntag in alle Hallen der unterschiedlichen Gemeinden fahren, nur weil dort eventuell ein Korbball-Spieltag stattfinden könnte? Die Bundesliga ist ja noch nicht mal in der Lage, ihre Termine im Vorfeld zu nennen. Das ist einer Bundesliga nicht würdig. Landesligen und Bezirksligen betreiben eine ausgezeichnete Öffentlichkeitsarbeit. Das ist das wahre Oberhaus des Korbballs. Respekt dafür. Welche „andere Pressevertreter“ meinen Sie denn überhaupt? Sollte es da wirklich mehrere geben?

      • Doch, doch, doch Herr Horling!
        Ja, auf Fussballplätzen zum Bier trinken und Bratwurst essen….
        Ja, Samstag und Sonntag auch!
        Herr Horlimg, mit solchen Aussagen „Soll ich auf Verdacht…durch alle Hallen fahren?“ machen sie sich lächerlich….
        Es erscheint in Schweinfurts Printmedium Nr.1, vor jedem Spieltag – meistens Freitag, mindestens eine Übersicht der Spiele, wenn nicht sogar ein kurzer Vorbericht über die Spiele.
        Dann werden auf Fb die Spieltage angekündigt!
        Und auf der Korbball Homepage ist der komplette Spielplan einer ganzen Bundesliga Saison auch veröffentlicht, für jedermann einsehbar.
        Die Bundesliga spielt übrigens immer nur in einer Halle und auch nicht jeden Sonntag….

        Ja da haben sie recht, Respekt für jeden Pressevertreter – der sich engagiert, informiert, recherchiert!!!
        Wohl nicht ihre Stärke!

        • mh

          Der Vertreter des von Ihnen so bezeichneten „Primtmedium Nr.1“ (soviele gibt es da ja nicht…) muss sich gewiss nicht auf der Korbball-Homepage informieren oder über Facebook, sondern bekommt die Termine von den Vereinen zugesteckt. Das schaffen übrigens Faustballer, Handballer, Volleyballer, Basketballer etc. in der Region allesamt und informieren mich. Daher berichtet sw1.news auch über diese Sportarten. Und über Korbball aus der Landes- und der Bezirksliga. Wie schaffen das diese unterklassigen Teams nur, so gute Öffentlichkeitsarbeit zu machen, wo es den Bundesligateams doch einfach nicht gelingen will? Bundesliga auf dem Parkett, Kreisliga im Umfeld… Schade.

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