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Neues vom Lokalsport: Erfolgserlebnisse für Gerolzhofens Handballer und beide Schweinfurter Kegel-Bundesligisten


Eisgeliebt

GEROLZHOFEN / SCHWEINFURT – Nachdem wir an dieser Stelle schon von den tollen Siegen der Schweinfurter Faustballer und Basketballer berichten konnten und am Freitag vom Triumph des Eishockeyteams, passt es bestens ins Programm, dass auch die Schweinfurter Kegel-Teams und die Gerolzhöfer Handballer am Samstag und Sonntag jeweils Erfolge feiern konnten.

TVG setzt Signal: 34:31-Sieg gegen Tabellenvierten
Im ersten Rückrundenspiel der Saison, gleichzeitig das 110. Landesligaspiel der Vereinsgeschichte, besiegten die 1. Männer des TVG den Mitaufsteiger und bisherigen Tabellenvierten HSG Fichtelgebirge mit 34:31. Von Beginn des Spieles an signalisierten die Hausherren durch ihre Spielweise, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Alex Resler wehrte gleich den Torwurf der Gäste ab, die kurz darauf doch ihren ersten und einzigen Führungstreffer des Spiels zum 1:0 erzielen konnten. Adam Schendzielorz, Julius Schuchbauer, Tobias Servatius und zweimal Fabian Servatius bauten die TVG-Führung auf 5:1 aus, weil Resler im Tor fünf Würfe der Gäste in Serie abwehrte.





HSG-Trainer Depolt sah sich bereits in der 9. Minute gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen. Der TVG-Express ließ sich auch dadurch nicht bremsen und zog auf 7:1 davon. Mit einem verwandelten Siebenmeter erzielte die HSG ihren zweiten Treffer zum 7:2 (13.). Tobias Servatius und je zweimal Julius Schuchbauer und Benny Schmitt erhöhten auf 12:5 (18.). Auszeit des TVG beim Spielstand von 13:9 (26.). Nach drei Treffern des HSG über die rechte Seite wurden beim Stand von 15:12 die Seiten gewechselt. Nach der Pause spielten die Jungs der TVG-Trainer Peter Hermsdörfer und Frank Rose konzentriert weiter und erhöhten durch Tobias Servatius und zweimal Felix Reimer auf 18:13 (36.). Die anschließende kurzzeitige Phase in doppelter Unterzahl überstanden die Hausherren mit nur zwei Gegentreffern, 19:15 (38.). In der Folge stemmten sich die Oberfranken intensiver gegen die drohende Niederlage, verkürzten erst auf 19:17 (40.), 20:19 (42.) und 22:21 (46.). Zu diesem Zeitpunkt musste die HSG bereits auf Stefan Flasche verzichten, der nach der dritten Zweiminuten-Strafe den roten Karton gesehen hatte.


Die Männer des TVG nahmen den Kampf an, verhinderten erfolgreich den Ausgleichstreffer und bauten ihre eigene Führung wieder auf 25:22 (49.) aus. Als Tobias Servatius mit einem herrlichen Kontertreffer das 28:24 (52.) markierte, begannen die ersten Zuschauer auf der Tribüne an den Sieg zu glauben. Zwei Tore von Sebastian Hauck in Folge bedeuteten die 30:25-Führung (54.). Als Nachwuchsmann Christian Beißner zum 32:26 (57.) traf waren die Weichen endgültig auf Sieg gestellt. Die TVG-Fans standen lautstark hinter ihrer Mannschaft, besonders in einer Phase, als kurzzeitig nur drei Gerolzhöfer Spieler auf dem Spielfeld standen. Auch in der Schlussphase war auf Alex Resler im TVG-Tor Verlass, den Gästen wurde nur noch ein wenig Ergebniskosmetik gestattet. Endstand 34:31.

Mannschaft und Fans durften endlich wieder einmal ein Erfolgserlebnis feiern. Endlich hatten die TVG-Jungs ihr zweifellos vorhandenes Potential abgerufen, das macht Hoffnung für die Rückrunde. HSG Trainer Markus Depolt nach dem Spiel: „Wir wussten schon vor dem Spiel, dass Gerolzhofen eine starke Mannschaft hat, die im Rückblick auf das Hinspiel durch die Rückkehr von Julius Schuchbauer noch stärker geworden ist und mit Sicherheit keine Punkte verschenken will. Nach dem 1:7-Rückstand konnten wir uns langsam wieder stabilisieren, dumme Fehler, dumme Fouls und häufiges Unterzahlspiel verhinderten ein besseres Ergebnis. Es war einfach nicht unser Tag.“

TVG-Trainer Peter Hermsdörfer nach dem Spiel: „Von Anfang an hatten wir den Gegner im Griff, spielten in der Abwehr konzentriert und setzten die Trainingsleistungen auch im Angriff gut um. Unser in der Vorrunde üblicher Einbruch in der zweiten Hälfte fand heute nicht statt, wir haben den Schlagabtausch angenommen und erst durch einige technische Fehler und nachlassende Abwehrarbeit einige Federn lassen müssen. Die Jungs hatten sich sechzig Minuten Kampf vorgenommen, dies heute umgesetzt und sich verdientermaßen diesen Sieg erarbeitet. Damit haben wir auch unseren treuen Fans gegenüber ein Zeichen der Wiedergutmachung gesetzt. Wir wollen diesen Schwung ins nächste Spiel mitnehmen.“

Bereits am nächsten Sonntag, 20.01.2013, 14.30 Uhr, besteht in eigener Halle im Spiel gegen den TV Helmbrechts die Möglichkeit, die nächsten zwei Punkte einzufahren.

Handball Landesliga Nord: TV Gerolzhofen – HSG Fichtelgebirge  34:31   (15:12)
TVG: A. Resler, S. Gerber (beide Tor), Chr. Beißner 1, S. Hauck 3, F. Reimer 3, W. Lawniczak, M. Ott, J. Rose, Seb. Rosentritt, A. Schendzielorz 1, B. Schmitt 5, J. Schuchbauer 6/4, F. Servatius 4, T. Servatius 11.
Schiedsrichter: B. Flohr/St. Murrmann (MTV Stadeln/TSV Altenfurt).
Siebenmeter: TVG 4/2 – HSG 6/5 .
2-Minuten-Strafen: TVG 7 – HSG 8 (3×2 S. Flasche, 45.).
Spielfilm, 1. HZ: 3:1 (7.), 7:1 (11.), 9:4 (15.), 12:6 (20.), 13:9 (26.), 15:12 (30.). 2. HZ: 17:13 (33.), 19:17 (40.), 22:21 (46.), 26:23 (50.), 30:25 (54.), 32:26 (57.), 34:31 (60.).(PL.

Am 14. Spieltag in der 1. Bundesliga 120 Wurf mussten die Kegler des ESV Schweinfurt beim FAF Hirschau antreten. Die Oberpfälzer standen vor diesem Spiel auf dem vorletzten Tabellenplatz. Ein Sieg in diesem Spiel war für die Schweinfurter wichtig, um im Rennen um den 6. Platz und dem damit verbundenen Klassenerhalt weiter dabei zu bleiben.

Die Unterfranken stellten in der Startpaarung Markus Krug gegen Frank Wilhelm und Holger Hubert gegen Michael Wehner. Krug hielt von Beginn an mit und konnte sich gleich den ersten Satz sichern. Wilhelm konnte im zweiten Durchgang zwar ausgleichen, Krug ließ sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und entschied die letzten beiden Sätze für sich. Mit sehr guten 576 Kegeln nahm er seinem Gegner außerdem noch 12 Zähler abnehmen.  Hubert ging mit einer kleinen Handgelenksverletzung in die Partie. Diese schien ihn jedoch nicht sonderlich zu behindern, denn auch er konnte sich gegen Wehner durchsetzen. Nach Sätzen endete das Duell zwar 2:2, der Mannschaftspunkt ging aber an Hubert, da er mit 575 Kegeln insgesamt mehr hatte als der Heimspieler (550). Somit stand es 2:0 und der ESV führte mit 37 Zählern.

In der Mittelpaarung spielten Christian Rennert gegen Pavel Sreiber und Daniel Eberlein gegen Julian Weiss. Rennert begann gewohnt stark und konnte nach 2 Sätzen bereits mit 2:0 und 52 Kegeln in Führung gehen. In der zweiten Spielhälfte verlor er zwar etwas den Faden, so dass Sreiber in Sätzen ausgleichen konnte. Doch auch er holte den MP aufgrund des höheren Gesamtergebnisses. Rennert kam auf 560 Kegel, Sreiber hingegen auf 532 Zähler. Eberlein haderte zeitweise mit sich selbst. Dies konnte sein Gegenspieler jedoch nicht ausnutzen. Der Schweinfurter lag vor dem letzten Satz zwar mit 1:2 hinten, behielt aber die Nerven und sicherte einen weiteren MP durch das höhere Ergebnis. Mit 534 Kegeln blieb der ESV´ler trotzdem unter seinen Möglichkeiten. Weiss kam letztendlich auf 516 Kegel. Die Führung wuchs somit auf 4:0 MP und 87 Kegel an.

Das Schlusspaar sollte nun den Sieg nach Hause bringen. Hier spielten Christoph Parente gegen Milan Wagner und Andreas Ruhl gegen Jan Hautmann. Parent zeigte eine ausgeglichene Partie auf gutem Niveau. Wagner konnte dem gut aufgelegten Schweinfurter nicht folgen und musste sich am Ende deutlich mit 0:4 SP geschlagen geben. Parente erzielte mit 576 Kegeln zusammen mit Krug die Tagesbestleistung. Bei Ruhl lief es genau andersherum. Er begann zwar noch gut, verlor dann aber völlig den Faden. Der Oberpfälzer konnte dies Ausnutzen und holte den einzigen MP für seine Mannschaft. Mit völlig ungenügenden 508 Zählern blieb Ruhl deutlich hinter den 550 Kegeln von Hautmann zurück.

Dies änderte jedoch nichts mehr an dem deutlichen und verdienten Sieg der Kugellagerstädter, die sich auch die beiden MP für das höhere Gesamtergebnis sichern konnten. Das Spiel endete mit 3277 zu 3329 Kegeln zugunsten der Unterfranken. Damit stand der 7:1 Sieg fest.

Dadurch gelang der Sprung auf den 6. Platz. Nun warten die schweren Aufgaben zu Hause gegen Zerbst und in Schwabsberg auf die Mannschaft um Holger Hubert.

Bundesliga, Kegeln, 14. Spieltag: FAF Hirschau – ESV Schweinfurt: 3277:3329 (2:7)

Im ersten Heimspiel des neuen Jahres trafen die Damen des ESV Schweinfurt auf den BKSV Stuttgart. Nach dem Vorrundenspiel in Stuttgart war ein Duell auf Augenhöhe zu erwarten. Diese Erwartung wurde mehr als übertroffen. Und es zeigte wieder einmal, wie spannend und interessant das 120er Spiel doch ist.

Am Morgen kam beim Trainer der Schweinfurter, Bernd Hörmann, die Hiobsbotschaft an, dass Susanne Stretz eine starke Migräne hat und heute leider nicht spielen kann. Durch Umstrukturierungen in allen drei Mannschaften konnte erreicht werden, dass die Nachwuchsspielerin Christina Neundörfer unbelastet und ohne vorheriges Spiel in den Kader nachrücken konnte. Dem Einsatzwillen der entsprechenden Ersatzspielerinnen sei Dank. Christina Neundörfer und Anja Willacker stellten dann auch gleich das Startpaar. Christina bekam es mit Ilka Klein zu tun. Und beide spielten auf einem Niveau (506:502). Christina verlor den ersten Satz und 13 Kegel, kämpfte sich zurück und gewann die nächsten drei Bahnen und somit auch den Mannschaftspunkt. Anja tat sich ohne ihre gewohnte Partnerin sehr schwer ins Spiel zu kommen. Mit Tina Dworski hatte sie zudem noch die zweitbeste Stuttgarterin gegen sich. Und so ging das Duell am Ende 1:3 und 545:562 Kegel aus.

Mit 1:1 und einem Minus von 13 Kegel sollten Kerstin Trinklein gegen Neumann Manuela und Anke Ruhl gegen Stöhr Tina nun die Schweinfurter wieder auf die Siegerstraße bringen. Dies gelang zwar grundsätzlich, aber nicht mit der Leistung, zu der beide ESV’lerinnen fähig sind. Kerstin lag schnell 0:2 hinten, kämpfte sich mit einer guten Bahn (141) aber zurück. Und nach einem 2:2 und einem Plus von 20 Kegel hieß es am Ende 523:503. Anke begann auf jeder Bahn sehr stark, konnte aber die Leistung der ersten Würfe nicht konstant halten. So wurde es immer wieder unnötig knapp. Mit 543:537 bei 2:2 Satzpunkten ging das glücklichere Ende dann zu Gunsten von Anke. Das 3:1 und der kleine Vorsprung von 13 Kegel sollte sich im Schlußpaar als noch zu gering herausstellen.

Kerstin Hörmann gegen Katharina Zebrowski und Christine Hubmann gegen Nationalspielerin Yvonne Lauer hieß die letzte Paarung. Und die zahlreichen Zuschauer sollten ein Spiel der Extraklasse sehen. Kerstin und Christine verloren beide die erste Bahn und insgesamt 29 Kegel. Kerstin gewann den zweiten Satz knapp und Christine verlor genauso knapp auch ihren zweiten Satz. Kerstin verlor den dritten Satz wieder mit 10 Kegel, während Christine gegen die beste Leistung an diesem Tag (169 von Yvonne Lauer) zwar 147 dagegen setzen konnte, aber trotzdem war die Ausgangslage vor der letzten Bahn klar definiert. Kerstin musste Ihre letzte Bahn gewinnen und mehr Gesamtholz gegen Katharina erzielen um wenigstens noch ein Unentschieden zu schaffen. Denn gegen einen Gesamtsieg sprachen die 47 Minuskegel. Gegen die beiden starken Stuttgarterinnen sollte das nicht möglich sein. Doch das Wunder geschah! Kerstin gewann ihren letzten Satz mit 20 Kegel. Somit musste Christine gegen die stark aufspielende Nationalspielerin noch 27 Kegel gutmachen. Doch das sollte Ihr noch nicht genügen. Christine startete mit sehr guten 100 in die Vollen und räumte noch tolle 62 Kegel. Da sich bei Yvonne eine alte Verletzung wieder meldete, blieb sie bei insgesamt 120 Kegel hängen. Damit war es geschafft!

Der Sieg ging nach toller kämpferischer Leistung am Ende nach Schweinfurt und bescherte dem Trainer wieder ein paar graue Haare mehr.


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