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Neues vom Zweitliga-Kegeln beim ESV: Herren mit unnötigem Remis in Fürth, Frauen verlieren


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SCHWEINFURT – Am 2. Spieltag fuhren die männlichen Zweitliga-Kegler des ESV Schweinfurt zum Franken Classico nach Fürth. Wie jedes Jahr entwickelte sich ein Spiel voller Dramatik, dass bis zum Schluss super spannend war.

Am Start spielten die beiden besten Fürther Schnetz und Rüger. Schweinfurt setzte auf Hubert und Krug. Beide zeigten eine ordentliche Partie konnten am Ende aber leider keinen Punkt mitnehmen. Krug erzielte 576 und bestätigte damit endlich seine Trainingseindrücke, allerdings verschließ er die erste Bahn und musste sich 1:3 gegen Rüger (592) geschlagen geben. Hubert (auf den Bildern) und Schnetz fighteten auf Augenhöhe um jedes Holz, am Ende stand es 2:2 und 598:599 zu Gunsten von Schnetz. Ein unglücklicher Punktverlust mit einem Holz, der noch entscheidend sein sollte.


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So lag es nun am Mittelpaar Büttner und Göbel, den Rückstand von 0:2 und 17 Kegel umzudrehen. Büttner startete mit Schwierigkeiten in den Vollen ins Spiel, kämpfte sich dann aber super in die Partie und kam am Ende auf gute 560 Holz und einem sicheren 3:1 gegen das an diesem Tage schwache Duo Hoffmann und Maier (511). Göbel zeigte einmal mehr seine starke Form und ließ seinem Gegner Wachtler (540) zu keiner Zeit eine Chance. Mit starken 588 und einem souveränen 4:0 brachte er die Schweinfurter in Führung. Mit plus 80 und 2:2 gingen Parente und Ruhl auf die Bahn, mit dem Wissen sie brauchen eigentlich nur noch 0,5 MP zum Sieg, denn 80 Holz waren doch sehr komfortabel.


Holger_Hubert_Netz 1Parente erwischte an diesem Tag leider keinen guten Tag, er mühte sich redlich, kam am Ende jedoch nur auf für ihn magere 550 Holz und verlor sein Duell gegen Gubitz (571) mit 1:3. Bei Ruhl und Wölfling entwickelte sich parallel ein spannendes Duell. Nach 2 Bahnen stand es 1:1 und im Gesamtergebnis trennten die Beiden gerade einmal 1 Holz. Doch dann verlor Ruhl völlig den Faden und musste die 3. Bahn mit 30 Holz seinem Gegner überlassen. Jetzt war klar, dass der Sieg verspielt war.

Beim Blick auf den Totalisator wurde aber auch klar, dass der Vorsprung im Gesamtergebnis auf magere 23 Holz geschrumpft war. Doch zum Glück kämpfte sich Ruhl (542) zurück in die Partie, gewann den letzten Satz gegen Wölfling (563) und am Ende stand wenigstens das 4:4 auf dem Spielbericht, was insgesamt dann auch irgendwie gerecht war.

Am Samstag kommt nun das Traditionsteam aus Mutterstadt nach Schweinfurt. Hier gilt es, die guten Ansätze weiter zu festigen und 2 Punkte in Unterfranken zu behalten.
Mathias Schnetz     599     2 : 2     598 Holger Hubert
Sebastian Rüger     592     3 : 1     576 Markus Krug
Thomas Wachtler     540     0 : 4     588 Christopher Göbel
A. Hofman/J. Maier     511     1 : 3     560 Manuel Bütner
Dominik Gubitz     571     3 : 1     550 Christoph Parente
Benjamin Wölfing     563     2 : 2     542 Andreas Ruhl

Am Samstag den 29.09. empfängt der ESV Schweinfurt das Traditionsteam aus Mutterstadt. Für die Kugelstädter ist es die erste Begegnung gegen die Spieler aus der Pfalz, deshalb weiß man nicht so genau was auf die Jungs in Schweinfurt zu kommt. Mutterstadt konnte bisher 1 Punkt in dieser Saison ergattern und hat am letzten Spieltag mit 3:5 in Mainz nur ganz knapp verloren. Hier zeigten sie eine geschlossene Mannschaftsleistung und sind daher schwer berechenbar. Bei den Unterfranken hat man mittlerweile den Punkt in Fürth akzeptiert und konzentriert sich nun auf die kommenden Aufgaben. Jedenfalls sind alle Spieler fit und haben gut trainiert, deshalb ist die Mannschaft optimistisch, dass sie eine starke Vorstellung abliefern wird und die Punkte in Schweinfurt behält. Spielbeginn ist 12.30 Uhr auf der Anlage des ESV. Alle Zuschauer sind herzlich willkommen!

Viktoria Fürth    – ESV Schweinfurt: 4 : 4 (3376:3414)

Und damit zu den Zweitliga-Damen des ESV: Das erste Auswärtsspiel bestritten die Schweinfurterinnen in Gräfinau-Angstedt. Es war klar dass es keine leichte Aufgabe werden würde, doch diesmal war nichts zu holen.

Schon im Startpaar standen die Zeichen ganz schlecht. Claudia Ortloff (481) kam mit den Bahnen nicht zurecht. Dadurch hatte Sarah Dressler (543) ein leichtes Spiel. Bei Mannschaftskollegin Inge Willacker (486) lief es ähnlich. Dies wussten die Gastgeber durch eine clevere Auswechslung zu nutzen. Das Duo Annett Müller/Celine Zenker (521) holte somit den zweiten Mannschaftspunkt für Gräfinau-Angstedt.

Mit 0:2 und 97 Kegeln Minus musste sich das Mittelpaar was einfallen lassen. Heike Henke legte sich mächtig ins Zeug. Gräfinau-Angstedt wechselte auch in dieser Paarung aus. Stefanie Reinboth/Katrin Leihbecher (529) hatten dennoch das Nachsehen, gegen die hervorragende Tagesbestleistung von  563 Kegeln der Schweinfurterin. Michaela Ruhl (513) spielte zu brav um Vreni Schalla (535) in Verlegenheit zu bringen. Es blieben noch 85 Miese und man lag 1:3 nach MP hinten.

Doch das Schlusspaar wollte sich nicht geschlagen geben. Beide starteten furios, holten im 1.Durchgang beide Satzpunkte und machten 54 Kegel gut. Doch dann schlugen die Gastgeberinnen  zurück. Anke Ruhl (522)unterlag am Ende Corinna Thiem (548) und auch Kristin Ditterich (523) musste Heike Reinhardt (556) ziehen lassen.

Mit 7:1 Mannschaftspunkten ging der Sieg aufgrund der ausgeglicheren Mannschaftsleistung verdient an die Heimmannschaft.

Nächste Woche kommt es zum Unterfrankenderby, zu Hause, gegen Bavaria Karlstadt.

Berichte: H. Hubert / A. Willacker


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