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Platz sieben in Österreich: So lief das Drei-Stunden-Rennen für das Wachau-Racing-Team des AC Schweinfurt


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MELK (ÖSTERREICH) / SCHWEINFURT – Das Wachau-Racingteam des AC Schweinfurt reiste am letzten Samstag in das ca. 550 Kilometer entfernte Melk an den Wachauring. Auf dem Fahrsicherheitszentrum des ÖAMTC können verschiedene Rundkurse gefahren werden.

Am Samstag beim freien Training konnte die Strecke bereits getestet werden, das Team des AC SW hatte vier Satz Reifen dabei, um zu sehen, welcher der schnellste für den 1.150 Meter langen Kurs ist.



Nach ersten Tests mit verschidenen Drucken in den Reifen, hatte man den richtigen für das Qualifying gefunden. Teamchef Jürgen Dees konnte mit einer 1:01,30 die schnellste Trainingsrunde fahren. Doch er war sich sicher, dass diese Zeit von Rudi Uhlmann im Qualifying noch unterboten werden kann.


Kurz vor Trainingsende kamm es zu einen Zwischenfall auf der Renstrecke, ein Teilnehmer wechselte plötzlich die Fahrtrichtung und Rudi Uhlmann musste ausweichen. Er kam von der Strecke ab und kollidierte mit einen Reifenstabel, dabei entstand ein erheblicher Schaden am Vorderbau des Fiat Brava und der Kühler wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Man konnte jedoch in einer Sonderschicht den Schaden reparieren und das Fahrzeug für den Rennsonntag wieder herstellen. Ob der beschädigte Kühler allerdings das Qualifying und das Drei Stunden Rennen durchhalten würde, war nicht sicher.

Sonntagmorgen um 8 Uhr startete das Qualifying, Rudi Uhlmann konnte mit 59,488 Sekunden das Team des AC Schweinfurt auf den vierten Startplatz von 20 Teams stellen. Nur 2/100 Sekunden Rückstand auf Platz 3 und gerade mal 24/100 Sekunden fehlten auf den 1.Platz.

Kurz nach 9:00 Uhr begann das Drei Stunden Rennen, in der ersten Kurve konnte sich noch ein Team vorbeischieben, doch der Startfahrer Uhlmann konnte sich den vierten Platz wieder holen.

In der 9.Runde fuhr er die besten Zeit mit 60,608 Sekunden. Bis zum ersten Fahrerwechel, der ca. alle 20 Minuten stattfand, konnte er sogar auf den 3.Platz vorfahren.

Uhlmann kam in der 22. Runde in die Box und wechselte auf Jürgen Dees, leider gab es in der ersten Runde ein paar technische Schwierigkeiten. und so verlor er zwei Plätze.

Nach 38 Runden wechselte Dees auf Michael Müller, er konnte bis zum Rennabbruch das Team wieder auf den vierten Platz vorbringen. Da das Internet und somit die Zeitnahme kurz vor Ende der ersten Stunde ausgefallen waren, wurde das Rennen unterbrochen.

Die Rennleitung hatte sich dann für einen Neustart nach Zwischenstand bis zum Abbruch entschieden. Die Teams mussten den Fahrerwechsel in der Box duchführen, bevor es in die Startaufstellung ging.

Erneut war der Startfahrer Rudi Uhlmann, er konnte bis auf den dritten Platz vorfahren, doch in der 10. Runde nach Neustart wurde der Fiat abgeschossen und man verlor wieder zwei Plätze.

Dietmar Seufert hatte den Tankstopp zusammen mit Rudi Uhlmann perfekt duchgeführt, allerdings waren zwei Minuten Standzeit Pflicht und so konnte keine Zeit gutgemacht werden.

In der 36. Runde hatte Dees den Wechsel auf Müller etwas verbockt und man verlor ca. sechs Sekunden in der Box, da der Motor abgewürgt wurde.

Die beste Zeit des Teams AC Schweinfurt im zweiten Teil des Rennens fuhr wiederum Uhlmann mit 61,305 Sekunden.

In der letzten Stunde des Rennens ließ Dees den Führenden (#33, Team BTR) beim Überrunden durchfahren und dabei hat er übersehen, dass sich im Windschatten ein weiteres Fahrzeug befand. Team #12 (Global Motor Emotions) quetschte sich beim Überholvorgang von BTR mit durch.

Die einzigste Change war, dicht an den Golf (#12) dran bleibe und einen perfekten Wahrerwechsel auf Müller duchzuführen, um wieder auf Platz sieben zu kommen.

In der 92. Runde war der Fahrerwechel von Dees auf Müller – und die Rechnung ging auf, Müller fuhr vor dem Golf wieder auf die Strecke und konnte die Position halten.
Er baute den Vorsprung sogar noch aus und sah auf den 7. Platz die Zielflagge.

Das Team des AC Schweinfurt (Rudi Uhlmann, Michael Müller, Jürgen Dees als Fahrer und Dietmar Seufert, Service) ist letztentlich mit dem Ergebnis zufrieden.

Der Kühler hat gehalten und ein Ergebnis unter den Top 10 wurde erreicht, auch wenn etwas mehr duchaus möglich gewesen wäre.

Auf den Fotos:
* links Rudi Uhlmann, rechts Michael Müller 
* bei der Abfahrt; links Michael Müller, Dietmar Seufert, Rudi Uhlmann, Jürgen Dees
* Fiat Brava und Rudi Uhlmann auf der Strecke.


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