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„Schauen wir mal, was noch rauskommt!“


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Der FC Schweinfurt 05 hofft trotz Platz 17 noch auf die Qualifikation für die Regionalliga

Platz 17 mit 18 Punkten und 13 Zähler Rückstand auf einen direkten Qualifikationsplatz für die neue Regionalliga Bayern sind überhaupt nicht das, was der Bayernligist FC Schweinfurt 05 sich vorstellte. Im Herbst musste Trainer Klaus Scheer gehen, für ihn übernahm bis Saisonende (ehe Gerd Klaus kommt) mit Udo Romeis ein waschechter Schnüdel die Mannschaft.


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Wenn Sie an die bisherige Saison denken, an was erinnern Sie sich dann zuerst?
Udo Romeis: An den größten Negativpunkt bisher, an das Pokalspiel gegen Großbardorf, das wir gewonnen und am grünen Tisch dann verloren haben.

Wo lagen die Stärken und Schwächen Ihrer Mannschaft bislang in dieser Saison?
Romeis: Die Stärke ist sicher, dass wir trotz allem Verletzungspech bis auf vielleicht zwei, drei Spiele immer das Bestmögliche herausgeholt haben. Die Schwäche ist, dass wir dennoch einfach zu wenig Punkte auf dem Konto haben.


Was war für Sie der sportliche Höhepunkt… ?
Romeis: Ich glaube nicht, dass wir in unserer Situation von sportlichen Höhepunkten sprechen können. Auf eine Partie bezogen war es sicherlich unser klarer Heimsieg am vorletzten Spieltag im Derby gegen Großbardorf.

…und der sportliche Tiefpunkt in der Vorrunde?
Romeis: Unter meiner Regie war es das Pokal-Aus gegen Großbardorf. Wir haben ja im Vorfeld auf diese Spielberechtigungsliste geschaut, dachten aber niemals daran, an der Spielberechtigung für Florian Galuschka zu zweifeln. Über alles vor meiner Zeit, also beispielsweise das 0:5 in Eltersdorf, kann ich natürlich nichts sagen.

Erinnern Sie sich an eine kuriose Situation oder an ein Traumtor?
Romeis: Da denke ich schon wieder an ein Spiel gegen Großbardorf. Beim 4:1 hat Dominik Nastvogel mit einem Lupfer ein ganz herrliches und auch sehr wichtiges Tor erzielt.

Was fällt Ihnen heuer auf in der Klasse auf?
Romeis: In erster Linie unser negativer Tabellenplatz, mit dem wir natürlich nicht zufrieden sind. Ich denke schon, dass viel mehr drin gewesen wäre für uns, wenn wir nicht so viele Dauerverletzte gehabt hätten. Immerhin fehlten uns Leistungsträger wie Wojtek Droszcz, Eray Cadiroglu, Wladimir Slintchenko, Benjamin Demel, Michael Kraus oder Stephan Essig über ganz lange Wochen.

Welchen Spieler aus Ihrer Liga würden Sie gerne in Ihrer Mannschaft haben? Und warum?
Romeis: Einen Topstürmer wie den Bamberger Peter Heyer. Mit ihm hätten wir sicher ein paar Tore mehr erzielt und folglich auch mehr Punkte auf dem Konto.

Stehen Abgänge bzw. Neuzugänge zur Winterpause fest?
Romeis: Fernando Ernesto kam aus Heimstetten, dafür wechselte Fazdel Tahir zu den Würzburger Kickers.

Wie lautet Ihr Saisonziel für Mai 2012?
Romeis: Wir wollen zumindest noch Platz 15 schaffen, um die Qualifikationsspiele zur Regionalliga bestreiten zu können. Und wenn uns das gelingen sollte, dann schauen wir mal, was noch rauskommt. Danach wäre ja jede Partie ein Endspiel.

Bleiben Sie auch nach Ende der Saison Trainer?
Romeis: Trainer bleibe ich, wenn auch nicht bei der ersten Mannschaft. Es gab schon erste Gespräche. So wie´s ausschaut, werde ich wieder ein Team im Jugendbereich übernehmen.

Wer wird 2012 Deutscher Meister, wer wird Europameister und warum?
Romeis: Europameister wird Deutschland, weil wir eine junge und dynamische Mannschaft haben. Deutscher Meister wird trotz allem wieder Bayern München. Wer soll´s denn sonst werden? Schalke oder Gladbach sicher nicht….

Entfernt sich der Profifußball zu weit von der Basis?
Romeis: Ja, der Meinung bin ich schon. Gerade wenn man sieht, was für finanzielle Kosten auf uns Vereine zukommen. Da geht die Schere dann zu weit auseinander.

Kostet der Fußball im Fernsehen zunehmend Zuschauer und Spieler bei den Amateuren?
Romeis: Nein, denke ich nicht. Wenn jemand in unser Stadion gehen will, dann bleibt er nicht zhause, nur weil im TV Dortmund gegen Freiburg spielt. Es muss ja nicht unbedingt Bayernliga sein. Aber was gibt´s denn Schöneres, als am Sonstag bei seinem Heimatverein zuzuschauen und dabei Freunde zu treffen?

Sind Sie zufrieden mit der Anzahl an Spielern, die aus dem eigenen Ort kommen? Wie ist das Verhältnis unter den ersten 16 im Kader? Wie viele Auswärtige spielen mit?
Romeis: Das ist so eine Frage…. Wenn wir die Region als Gesamtes sehen, dann ist bei uns das Verhältnis momentan sicherlich viel besser, als es einmal war.



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