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Schweinfurter Erinnerungen an einstigen Fußball rund um die Ludwigsbrücke


Kauzen Bier

SCHWEINFURT – Fußballfan, kommst Du aus Sennfeld nach Schweinfurt gefahren, dann siehst Du auf der rechten Seite erst ein paar Einkaufsläden für Drogeriebedarf, Lebensmittel und Getränke, dann eine Bäckerei, schließlich eine Discothek (das einstige legendäre ´Eastside´). Danach geht´s rechts um die Kurve – und schwupps befindet man sich auf der Ludwigsbrücke. Von der lohnt sich auf alle Fälle mal ein Blick nach unten….

Nun gut, beginnen wir diese Geschichte über Gänsehaut erzeugende Schweinfurter Fußball-Grounds (zumindest zwei der nun folgenden dürften wirklich dafür sorgen), über halb und ganz verlassene (und ein bisschen weniger aufregende) Sportplätze ein bisschen anders und lassen den angesprochenen und aus Sennfeld kommenden Autolenker (der durchaus auch von der Stadt über die Maxbrücke hier her fahren könnte) sein Gefährt auf einem Parkplatz in den Wehranlagen oder an der Minigolfbahn abstellen. Dann kann er an drei Orte der Vergangenheit laufen.


Johanniter Schweinfurt

Beginnen wir also damit, dass es vor vielen, vielen Jahren (aber wirklich: so richtig vielen!) mal zwei so richtig gute Schweinfurter Fußballteams gab. Das war die Zeit vor dem leidigen Profibetrieb, der heute trotz Corona unbedingt aufrecht erhalten werden muss. Damals gab es eine Tragödie namens zweiter Weltkrieg, während dem dennoch gekickt wurde. Nicht wegen sonst nicht fließender Fernsehgelder, aber halt deshalb, weil irgendwas den Menschen halt Halt geben musste. Fußball war da so ein Ding.


Nach der NS-Machtübernahme gab es diese Gauligen. Die höchsten in Deutschland. Eine ewige Tabelle zeigt in Bayern den 1. FC Nürnberg auf Rang eins vor dem TSV 1860 München, vor der Spvgg Fürth. Nur Fünfter waren die Münchner Bayern, weil zu diesem Zeitpunkt das „Mia san mia“ noch nicht erfunden war, dafür ein Österreicher die Hosen an hatte und nicht Uli Hoeneß oder Kalle Rummenigge. Genug damit zu schlimmen Zeiten.

Vierter in der ewigen Tabelle: Der FC Schweinfurt 05, damals gerade umgezogen ins von Heinrich Himmler eingeweihte und nach Willy Sachs benannte Nazi-Stadion. Zu den Schnüdeln später mehr. Überaschend hier an dieser Stelle: Noch vor Teams aus Bamberg, Coburg, Ingolstadt oder Würzburg belegt Rang 12 der ewigen Tabelle der Gauliga Bayern mit vier Spielzeiten in damaligen Oberhaus: Der VfR 07 Schweinfurt!

Parkt man gegenüber der Discothek (heute „PURE“, damals „Eastside“) neben dem heutigen griechischen Restaurant im aufgemotzten Gebäude einer ehemaligen Imbissbude, dann sind es vielleicht 300 Meter zu Fuß: Über die Straße, die das Gewerbegebiet Hafen mit der Brücke verbindet, vorbei an einer lang gezogenen Kleingartenanlage und an einem Wohmobilstellplatz, den die Stadt Schweinfurt in einer Gegend zwischen Main, Geschäftswelt und Zugang zur City errichten ließ, wo andere Städte noch nicht mal ihren Müll ablagern lassen. Aber egal: Hier muss man vorbei zum…. Tatatata: VfR 07 Schweinfurt.

Die ganze, große Geschichte mit ganz vielen Fotos auch von den Plätzen unter der Ludwigsbrücke, in den Wehranlagen und beim SC 1900 Schweinfurt bitet das fränkische Fußballportal www.anpfiff.info, das sich sieben weiteren Textabschnitten erzählt, warum einst Modern Talking zum VfR 07 kommen wollten (oder auch nicht), wie der FC Altstadt mal mit dem FC Shams zusammen spielte, oder warum man sich auf dem Hartplatz des SC 1900 ein Bein brechen kann.



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