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Schweinfurter Hockeydamen siegen in Fürth und bleiben Tabellenführer


Ferber

SCHWEINFURT – Die Hockey-Damen des HCS sind weiterhin Tabellenführer dank eines 3:2 Auswärtssieges in Fürth. Es war ein knappes Ergebnis, aber ein nie gefährdeter Sieg, so da Fazit des Trainers am Ende eines kuriosen Spieles beim Tabellenletzten der Verbandsliga, Greuther Fürth.

Nach solidem Beginn, bei dem der die Damen der Gäste druckvoll und hellwach nach vorne spielten, kombinierten sie immer wieder schön bis in den Schusskreis, doch scheiterten ein ums andere Mal an der gut aufgelegten Torfrau der Gastgeber. Nach 10 Minuten dann tauchte Fürth vor dem Schweinfurter Tor auf und zur Verwunderung fast aller in der Halle, ein Pfiff und Strafecke für Fürth. Obgleich der Schuss nicht plaziert war, fand die Kugel ihren Weg ins Tor und die Gastgeber gingen 1:0 in Führung.

Aber eine der Stärken in diesem Jahr ist die Routine der Mannschaft, die unbeirrt weiter sehr schönes Kombinations-Hockey nach vorne spielt und Chancen über Chancen kreiert. Der Lohn für die Mühe noch vor der Pause: Tina Sängerlaub fängt ganz überragend eine Ball auf der rechten Seite ab, schließt nach einem sehenswerten Sprint über das halbe Feld mit einem Schuss flach ins kurz Eck ab – Ausgleich – Pause.


Wolf-Moebel

Im zweiten Durchgang das gleiche Bild. Schweinfurt weiterhin besser und druckvoller. Dieses Mal ist es Kira Kurzawski, die toll vollendet. Jetzt schien der Bann gebrochen, denn Fürth fand weiterhin keine Mittel, um gefährlich vor das Schweinfurter Tor zu kommen.




Mitte der zweiten Halbzeit dann das 3:1 nach einer schnellen Kombination eingeleitet von Marika, die den Ball am eigenen Schusskreis abfängt, zwei schnelle Schritte nach vorn macht und dank ihrer Übersicht einen überragenden harten und maßgenauen Pass in den gegnerischen Kreis auf Katha spielt, die fast ungestört die Kugel einschieben kann.

Leider konnten die Schweinfurter den „Deckel“ nicht drauf machen – und als vier Minuten vor Schluss der Ball über das „liegende Brett“ des Mannschaftskapitäns Steffi Schwarz ins Tor kullert, geben die Schiedsrichter diese irreguläre Tor und Fürth kommt auf 2:3 heran. Doch in der verbleibenden Spielzeit lassen sich die Damen nicht beirren und schaukeln das Spiel nach Hause.

Trotz schlechter Torausbeute und einer ganz schlechten Eckenquote (0/5) hat es am Ende gereicht. Jetzt stehen die entscheidenden drei Heimspiele am.

Am Doppel-Wochenende 27.01./28.01. finden die Spiele gegen die HGN 2 und Bayreuth statt, ehe es am 4. Februar zum Finale gegen die punktgleichen Damen der 2. Mannschaft des Nürnberger HTC geht.







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