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Schweinfurts Nachwuchskeeper Felix Reusch schwärmte einst für Daniel Mache und Erkan Esen


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SCHWEINFURT – Philip Messingschlager stand als Ersatzkeeper gegen Memmingen auf der Schweinfurter Spielerliste. Kurios, aber notwendig, weil Ersatzmann Felix Reusch nach einer Blockade, einer Zerrung mit leichtem Muskelfaserriss kurzfristig nicht einsatzfähig war. Sechs Punktpartien absolvierte der heute 18 Jahre alte Reusch schon für die Schnüdel. Eine davon letzte Saison in Selbitz.

Dort bestreiten die 05er am Donnerstag ihren nächsten Pokaleinsatz. „Ich bin wohl dabei, weiß aber noch nicht, ob ich spielen kann“, sagt das Torwart-Talent, das am Sonntag dann in Augsburg auf alle Fälle bereit sein möchte für den Fall der Fälle. In Großheubach in Pokalrunde eins spielte Reusch 45 Minuten, in Kleinrinderfeld in Runde zwei dann ganz. An sich wäre er am Einigkeitstag also an der Reihe mit einem Einsatz.


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Zuletzt in Selbitz war er dabei Ende Mai. „Da habe ich gute und auch schlechte Erinnerungen“, sagt er im Nachhinein. Weil die Schnüdel als Meister schon feststanden, trat eine gemischte Mannschaft aus U19 und Reserve an, verlor mit 0:3. Selbst Coach Gerd Klaus reiste an diesem Tag lieber nach London zum Finale der Champions League. „Ich hatte damals schon vorher gemischte Gefühle“, sagt Felix Reusch heute.


Doch er durfte ja auch ein paar reguläre Punktspiele machen. In der Bayernliga im Derby unter Flutlicht ausgerechnet gegen Großbardorf, als sich Chris Pfeiffer während der Partie verletzte. Das nächste Match gegen Neumarkt bestritt Reusch dann komplett. Diese Runde löste er eine Etage höher Pfeiffer im Heimspiel gegen Greuther Fürth 2 ab und erlebte den späten Ausgleich der Schweinfurter auf dem Feld. An den Niederlagen danach bei Ingolstadt 2 und gegen Buchbach konnte er nichts machen. In der U23 kam Reusch diese Saison in Unterspiesheim und Euerbach sowie gegen Wiesentheid zum Einsatz. Und in der U19 hielt er im Match gegen Jahn Regensburg.

Felix Reusch wohnt in Eckartshausen bei Werneck, spielte bis zur F-Jugend in seinem damaligen Heimatort Zeuzleben in der Jugend Fußball, kam dann zum FC 05 und wechselte ab der U14 für rund vier Jahre zu Greuther Fürth. Am Ende war mit Trainer Achim Beierlorzer nicht mehr auf einer Wellenlänge, verschleppte auch die ein oder andere Verletzung, fing immer wieder zu früh an und hatte davon einfach nichts. Im Februar 2011 holte sich Reusch seinen Pass ab und hörte erstmal mit dem Fußball auf. Als Ulli Baumann vom FC 05 davon Wind bekam, holte er den Keeper nach Schweinfurt zurück. Zunächst in die Jugend.

Aus der Traum vom Profigeschäft? „Ich will nach wie vor in den bezahlten Fußball und mein Hobby zum Beruf machen“, sagt Felix Reusch heute. Doch er kann es sich auch gut vorstellen, mit den Schüdeln mittelfristig in die 3. Liga aufzusteigen. Schon auf den Schultern der Eltern sitzend sah er als Sechsjähriger Zweitligafußball. „An das 3:3 gegen Bochum nach 3:0-Führung kann ich mich sogar noch erinnern“, lacht er. Und er gibt zu: „Als kleiner Bub habe ich im Stadion zugeschaut und für Daniel Mache oder Erkan Esen geschwärmt!“ Heute sind beide seine Mitspieler. In Fürth spielte er zusammen mit Daniel Steininger, heute einer der besten Torschützen in der Regionalliga Bayern und umworben von Borussia Dortmund.

Mit dem nicht viel älteren Christoph Pfeiffer verbindet ihn „ein Top-Verhältnis. Es war ja immer klar, dass er die Nummer eins ist. Von ihm kann ich noch viel lernen“, lobt Reusch, der derzeit an der FOS am Fachabitur baut, der das richtige Abi dann nachholen und später studieren will. Was genau, das weiß er noch nicht, will das aber auch später mit dem Fußball verbinden. Bis dahin gilt: Erfahrungen sammeln und spielen, so oft wie es geht. Vor ein paar Wochen, vor dem ersten Regionalliga-Einsatz von Beginn an in Ingolstadt, „da war ich schon vorher total nervös. Aber das Gefühl dann, auf dem Platz zu stehen, das ist doch genau das, wofür man den ganzen Aufwand als Fußballer auf sich nimmt.“

Fußball-Pokal: Spvgg Selbitz – FC Schweinfurt 05 (Donnerstag, 3.10., 15 Uhr)
Fußball-Regionalliga Bayern: FC Augsburg II – FC Schweinfurt 05 (Sonntag, 6.10., 14 Uhr)



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