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So verlief der erste Lauf zum Drei Stunden-Cup am Wachauring bei Melk in Österreich für das Team vom AC Schweinfurt


Frankens Saalestück

MELK IN ÖSTERREICH / SCHWEINFURT / HAMMELBURG – Am Sonntag, den 13. November, ist der Drei Stunden-Cup am Wachauring gestartet, gefahren wird in zwei Fahrzeugklassen (bis 90 und 150 PS). Insgesamt sind sechs Veranstaltungen für den Cup bis zum Finale am 26. Februar 2023 geplant.

Auch ein Team vom AC Schweinfurt war in der 90 PS-Klasse mit dem Rallyecross Fiat Brava am Start. Hinzu sind noch zwei Fahrzege von Auto-Uhlmann aus Hammelburg gekommen.





Der Chef ist Mitglied im AC Schweinfurt und setzt am Wachauring einen Fiat Punto in dieser Saison ein.
Sein Mitarbeiter-Team hat für das erste Rennen einen Fiat Seicento aufgebaut und ist damit ebenfalls gefahren. Neben den Mechanikern haben auch der Lagerist und der Verkäufer ins Lenkrad gegriffen.


Wegen dem Betriebsausflug zum Wachauring blieb am Samstag das Autohaus geschlossen und man ist bereits um 4:00 Uhr Richtung Österreich gestartet. Gegen 11:00 Uhr erreichte man die Rennstrecke und konnte am freien Training teilnehmen. Hier konnten erstmals das Team Uhlmann das Fahrzeug und den bewässerten Rundkurs testen. Wichtige Erfahrungen wurden gesammelt und nach einer guten Brotzeit die Rennstrategie besprochen.

Am Sonntagmorgen traf man sich zum 5:30 Uhr zum Frühstück und dannach ging es zur Rennstrecke. Drei Fahrzeuge herrichten, wie z.B. Reifen wechseln, Ölstand Kontrolle, Scheiben reinigen, Display für die Rundenzeiten und Videokamera einbauen. Es war einiges bis zur Fahrerbesprechung zu erledigen.

Um 8:00 Uhr startete das Qualifying, nun hatte man 45 Minuten Zeit, eine gute Rundenzeit für die Startaufstellung zu fahren. Am Ende landete der AC Schweifurt Brava auf Platz 11 mit einer Zeit von 59,383 Sek. für die Runde. Plat 14 für den Uhlmann-Punto (61,572 Sek.) und Platz 20 für den Uhlmann-Seicento 68,970 Sek., zu erwähnen ist, dass der Seicento mit 54 PS deutlich untermotorisiert ist.

Schrecksekunde für Jürgen Dees im Brava, als der in seiner ersten Runde quer von der Strecke ins Kiesbett abgeflogen war. Beim kurzen Check an der Box stellte man eine stark beschädigte Felge fest, da aber nur noch ein paar Minuten im Qualifying anstanden, wurde vom Dottore Technico grünes Licht für die Weiterfahrt gegeben. In der 15minütigen Pause vor dem Rennstart wurde nun die Felge gewechselt und alle Fahrzeuge aufgetankt und letzte Arbeiten erledigt.

Um 9:00 Uhr erfolgte der Start ins 3 Stunden Rennen, Rudi Uhlmann im Brava, Helmut Gießl im Punto und Robert fuhr den Start im Seicento. Rudi kam am Start nicht gut weg, konnte aber zum Ende der ersten Runde wieder auf seine elfte Position in die zweite Runde fahren. Pech in der ersten Kurve hatte Robert im Seicento, er drehte sich und musste mit dem PS-schwachen Fahrzeug dem Feld hinterherhecheln.

Leider ist im Brava der Boxenfunk ausgefallen und so war die Kommunikation zum Fahrer nicht möglich. Als der erste Fahrerwechsel anstand, kam es dann zum Problem, Rudi ist zu spät reingekommen und der Wechsel hat nicht wirklich gut funktioniert. Im ersten Tourn (12.Runde) konnte Rudi bereits die schnellste Zeit mit 61,073 Sek. im Team AC SW fahren. Zweitschnellster war Michael Müller (R128-61,368 Sek.) und Dritter war Jürgen Dees (R159-62,733 Sek.) im Brava.

Über die ganze Renndistanz hatte man mit der Traktion zu kämpfen, dem Brava fehlte der Vortrieb und somit waren die Rundenzeiten nicht zufriedenstellend. Nach drei Stunden wurde ohne größere Problemen die Ziellinie von Jürgen Dees auf dem 9.Platz überfahren, der Rückstand hat allerdings sieben Runden auf das Gewinnerteam Honda Buam betragen.

Im Uhlmann-Punto fuhr Gaststarter Dirk sein erstes Rennen und sammelte seine Erfahrungen im Motorsport. Pech hatte man in der letzten Stunde, als die Motorleistung abgefallen ist. Zum Glück hatte Jürgen Dees das gehört, dass am Motor etwas nicht stimmt. Über Funk wurde Dirk in die Box zur Reparatur gerufen. Schnell war die Zündspule gewechselt und die Fahrt konnte mit voller Leistung fortgesetzt werden. Die Reparaturpause hat einige Runden gekostet, am Ende wurde mit 27 Runden Rückstand den 17.Platz erreicht.

Mit dem schwächsten Fahrzeug ging der Fiat Seicento an den Start, Ziel war ankommen und Spaß haben. Alle fünf Fahrer saßen erstmals bei einem Rennen am Steuer und kämpften sich durch die drei Stunden. Die Zielflagge hatte man auf Platz 18 gesehen, allerdings mit 34 Runden, das Uhlmann-Team war zufrieden mit dem Betreibsausflug nach Österreich zum Wachauring.

Ob ein weiterer Start erfolgt ist noch nicht geklärt. Mit dem Punto wurden wichtige Erfahrungen gesammelt und die sollen bei den nächsten Rennen (04. Dez.) umgestzt werden. Der Rallyecross Brava geht bereits am 26.11.2022 wieder in Fuglau an den Start.

Fotos:

JWR Motorsport & Event Management (4)
Teamfoto; privat Jürgen Dees

Hier ein Link zum Video vom 3 Std. Rennen am Wachauring;


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