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Stephen Heckenberger vor dem großen Eishockey-Derby gegen Haßfurt: „Für ein neues Saisonziel ist es noch viel zu früh!“


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SCHWEINFURT – Vier Spiele, vier Siege: Der Neustart der Mighty Dogs mit dem „Old School-Eishockey“ in der Landesliga bereitete bislang viel Spaß. Doch nun wird´s ernst: Denn das große Derby naht. Gegen die Haßfurt Hawks ging es seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr um Punkte.

Genau genommen noch gar nicht, denn seit dem finanziellen Aus des ERC Haßfurt, den Sharks, die sich Mitte des letzten Jahrzehnts aus der Oberliga zurückziehen mussten, trafen die beiden Vereine nicht mehr aufeinander. Die Schweinfurter marschierten schnell wieder in die Bayernliga und dann in die Oberliga. Die Falken spielten lange Landesliga und letzte Saison zumindest eine eine Runde in der Bayernliga.


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Nun sieht man sich wieder. Und Stephan Heckenberger schaut von der Bande aus zu. Der langjährige Spieler des ERV, der auch mal für den ERC auflief, stand bei uns Rede und Antwort vor dem Derby.


Stephen, wie beurteilst Du unterm Strich den Start in die neue Saison?
Stephen Heckenberger: Wenn man die ersten vier Spiele der Landesliga sieht und dazu unsere Partien der Vorbereitung, dann kann man natürlich schon ganz schön zufrieden sein.

War es vielleicht sogar gut, dass in Regensburg und gegen Trostberg der Gegner jeweils binnen Minuten drei Tore gemacht hat, damit Dein Team auf dem Boden bleibt?
Stephen Heckenberger: Mein Team war die ganze Zeit auf dem Boden! Gegentore sind aber natürlich nie gut. Vor allem die letzten sechs – und wenn man sieht, wie sie alle entstanden sind.

Stephen Heckenberger Netz 1Erschrecken Dich diese Minuten mit den Gegentoren eher – oder siehst Du es als normal an, weil das Team mit den fast nur Eigengewächsen halt nicht von heute auf morgen eine Spitzenmannschaft sein kann?
Stephen Heckenberger: Als normal sehen wir es bestimmt nicht an. Es hat auch überhaupt nicht damit zu tun, ob ein Team nur aus Eigengewächsen besteht oder nicht. Das mit den Gegentoren ist eine Einstellungssache – damit, wie man in ein Spiel rein geht.

Kann man trotzdem nach den vier Partien schon ahnen, was drin ist in dieser Saison? Oder muss es dazu auch erstmal gegen Spitzenteams gehen?
Stephen Heckenberger: Es ist wirklich noch viel zu früh, darüber jetzt schon eine Aussage zu treffen nach vier Punktspielen.

Die Selber 1b hat drei Mal gewonnen, auch gegen Passau gut ausgesehen. Kissingen, Amberg, Haßfurt oder Dingolfing sind noch nicht so in Fahrt – ist die Eishockey-Landesliga bislang noch eine Wundertüte?
Stephen Heckenberger: Man wird schon noch sehen, ob und wie sich eine der so genannten Spitzenmannschaften vom Rest der Liga absetzt. Und wie die anderen Teams dann darauf reagieren würden. Interessant ist die Landesliga aber auf alle Fälle, das kann man jetzt schon sagen.

Pegnitz gewann nun bei Geheimfavorit Dingolfing – wertet das Euren Sieg gegen den amtierenden Meister auf?
Stephen Heckenberger: Gegen den amtierenden Meister zu gewinnen ist natürlich immer schön. Aber auch in dieser Partie gab s nur drei Punkte.

Haßfurt hat deutlicher gegen Trostberg gewonnen als ihr – also kommt der Bayernliga-Absteiger am Samstag als Favorit in den Icedome?
Stephen Heckenberger: Haßfurt hat gegen Trostberg neun Tore geschossen, aber auch bei Selbs 1b neun Gegentreffer kassiert. Und wir hätten die letzten beiden Partien deutlich mehr Tore schießen müssen, haben das aber in Regensburg und gegen Trostberg leider versäumt.

Ist das am Allerheiligentag schon der vermutliche Saison-Höhepunkt?
Stephen Heckenberger: Es ist bestimmt EIN Höhepunkt in diser Runde. Und auf den freuen wir uns alle schon sehr.

Mighty Dogs - Lauterbach 00Seid ihr stolz darauf, dass ihr wohl eine vierstellige Kulisse anlockt, was den Mighty Dogs in der Oberliga selten bis nie – und wenn, dann nur mit Aktionen – gelang?
Stephen Heckenberger: Mit Sicherheit sind wir das, wenn wieder mal so eine Kulisse kommt. Vor allem für die Spieler ist das toll, weil sie merken, dass sich die ganze Arbeit der letzten Monate gelohnt hat, dass das nicht umsonst war und dass die Zuschauer es anerkennen, was wir machen.

Warum der heilige Feiertag als Spieltag, warum 17.15 Uhr als Beginn?
Stephen Heckenberger: Ich mache die Termine nicht aus….

Wie groß ist die Rivalität aus Deiner Sicht, der ja auch mal in Haßfurt spielte, zwischen den Hunden und den Hawks?
Stephen Heckenberger: Die ist natürlich sehr groß. Vor allem halt, weil es nach so langer Zeit mal wieder um Punkte gegeneinander geht.

Kann man sagen, dass mit Sieg fünf am Samstag die Zielsetzung sich vielleicht verändern könnte und ihr ganz vorne landen wollt?
Stephen Heckenberger: Die Zielsetzung wird die Gleiche bleiben wie zuvor. Auch danach ist die Saison ja nicht vorbei und wir haben noch eine lange Runde vor uns.

Wie groß ist die Gefahr, dass sich alles auf Samstag und Haßfurt konzentriert und das Auswärtsspiel am Sonntag bei bislang noch nicht spielenden Vilshofenern unterschätzt wird und untergeht?
Stephen Heckenberger: Das ist dann meine Aufgabe, die Jungs schnell wieder auf das nächste Spiel vorzubereiten. Aber da sehe ich kein so großes Problem.

Nun hat mit Jan Slivka der zuletzt krank fehlende Kontingentspieler bislang noch nicht herausgeragt aus dem Kollektiv, wird das vermutlich auch nicht tun. Gab´s denn nie die Überlegungen, einen überragenden Ausländer als möglichen Einzelentscheider von Spielen zu holen, so wie das früher mal zu Landesligazeiten ein Jamie Fiesel war?
Stephen Heckenberger: Früher war ja alles eh besser! Nein, eine Überlegung dazu gab es nie. Jan macht einen super Job, er passt hervorragend in die Mannschaft und ist sich auf dem Eis für nichts zu schade.

War denn ursprünglich nicht mal angedacht, dass Jamie Fiesel in Kanada nach einem Talent sucht für die Ausländerposition?
Stephen Heckenberger: Wir waren in Kontakt mit Jamie. mehr kann ich dazu nicht sagen.

Braucht es vielleicht noch die ein oder andere Verstärkung, wenn ihr ganz oben landen wollt?
Stephen Heckenberger: Das ist eine Frage, die von der sportlichen Leitung oder der Abteilungsleitung beantwortet werden sollte.

Das Thema Beppi Eckmair ist natürlich gerade vor dem Haßfurt-Spiel akut. Hat er noch Lust, greift er nochmal an, wenn, dann bei welchem Verein? Wie ist Euer Wissens-Wasserstand?
Stephen Heckenberger: Dazu kann ich auch nicht sagen. Denn alles, was ich hier sagen könnte, wären nur Vermutungen.

Wir es irgendwan mal den Eishockey-Bayernliga-Trainer Stephen Heckenberger geben?
Stephen Heckenberger: Das weiß ich jetzt noch nicht. Ich habe ja noch nicht mal ein halbes Jahr lang meinen Trainerschein. Jetzt will ich erst einmal diese Saison mit meinem Team positiv beenden.

Eishockey-Landesliga Nordwest: ERV Schweinfurt Mighty Dogs – ESC Haßfurt Haks (Samstag, 1. November, 17.15 Uhr, Icedome)


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