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Tischtennis: Das dritte Bundesliga-Heimspiel des TSV Bad Königshofen ist auch schon wieder das drittletzte heuer


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BAD KÖNIGSHOFEN – Der TSV Bad Königshofen bestreitet diesen Sonntag nach den Niederlagen gegen die Topclubs der Liga TTF Ochsenhausen (2:3) und Borussia Düsseldorf (0:3) erst sein drittes Heimspiel dieser Saison in der Tischtennis-Bundesliga.

Wer die Bastian Steger, Kilian Ort, Filip Zeljko und Maksim Grebnev (auf dem Bild) aber in diesem Jahr noch öfter sehen will, darf nicht wählerisch sein. Es gibt danach nur noch zwei Möglichkeiten: am 31. Oktober gegen Werder Bremen und am 21. Dezember gegen den TTV OE Bad Homburg. Dazwischen müssen sie nur noch in Auswärtsspielen aufschlagen.


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Der bisherige Verlauf der TTBL-Saison hat zumindest eine der Prognosen schon bestätigt: Die Liga ist vermutlich so stark wie lange nicht und so ausgeglichen wie nie zuvor. Die erwarteten Spitzenclubs haben sich ganz vorne in Position gebracht mit Düsseldorf (1./12:0) vor Ochsenhausen (2./10:0) und Saarbrücken (3./8:4). Für alle anderen dürfte es vorrangig darum gehen, die Schäfchen rechtzeitig ins Trockene zu bringen und den Klassenerhalt zu sichern. Der bei zwei Festabsteigern heuer auch für Clubs ein Thema werden könnte, die bisher dafür keine Gedanken verschwenden mussten.


Kilian Ort spricht nicht nur von „Abstiegskampf“, sondern sogar von „Existenzkampf“, in den diese zwei Teams nicht verwickelt werden möchten und deshalb mit diesem Spiel einen wichtigen Schritt tun können. Auf dem richtigen Weg unter diesen Vorgaben sind beide Mannschaften, die sich nach dem letzten Spieltag im Frühjahr 2022 vermutlich mit ihrer derzeitigen Position anfreunden könnten. Sie sind vor diesem sechsten Spieltag punktgleich (je 4:6), der TSV mit 10:13 Spielen als Sechster, Grenzau mit 8:12 als Siebter.

Dass die Königshöfer bereits gegen das Spitzentrio gespielt und dabei die drei Niederlagen erlitten haben, erklärt einerseits jene Zwei-Klassen-Gesellschaft. Andererseits aber auch, dass man selber keine Galaxien entfernt ist. Das 0:3 gegen Düsseldorf ging zwar in Ordnung, fiel aber in den Einzeln wesentlich knapper aus als das Endergebnis. Während man bei den beiden 2:3-Niederlagen gegen Ochsenhausen und in Saarbrücken nicht zwingend als Verlierer aus der Halle gehen musste. Die beiden Verlustpunkt-freien Spitzenteams taten sich gegen keinen anderen Gegner so schwer wie gegen den TSV Bad Königshofen. Für den könnte der 3:2-Sieg vergangenen Samstag in Grünwettersbach (letzte Saison 4.) bestenfalls der Wegweiser für diese Saison gewesen sein.

Der frühere deutsche Meister TTC Zugbrücke Grenzau kämpfte, seit der TSV in der TTBL spielt, ausschließlich im unteren Bereich der Tabelle und hat daraus seine Konsequenzen gezogen, um heuer konkurrenzfähiger zu sein. Gleich zwei der drei Stammspieler wurden ausgetauscht. Neu im Team ist Wu Jiaji (26) von der Dominikanischen Republik, ein früherer chinesischer Jugendnationalspieler. Er wurde bisher an allen drei Positionen ausprobiert und gewann eines seiner vier Matches, verlor das letzte in Mühlhausen gegen Ionescu 1:3. Schon einmal in der Shakehands-Arena schlug der Rumäne Christian Pletea auf, gewann hier in der vorigen Saison mit Grenzau 3:2 und verdarb damit letztendlich den Königshöfern die Teilnahme an den Play-Offs. Da steht also noch eine Rechnung offen. Letzte Saison gewann und verlor Pletea je ein Mal gegen Filip Zeljko. „Ich habe international auch schon gegen ihn gespielt, da ist die Bilanz auch ausgeglichen“, verrät Kilian Ort. „Ich erwarte ein ganz ausgeglichenes Spiel.“

Sehr beeindruckt ist Ort von der Rückkehr von Patrick Baum (35), einem ehemaligen Nationalspieler, vom AS Pontoise-Cergy TT. Mit den Franzosen gewann er 20/21 den Europacup. Davor spielte er zwei Jahre in Saarbrücken und davor vier Jahre bei Borussia Düsseldorf, mit der er u.a. deutsche Titel und die Championsleague gewann. 2016 wurde Baum Deutscher Meister im Einzel. Er war drei Mal Team-Europameister und stand 2013 bei der WM im Viertelfinale. „Patty“ war also seinerzeit mit Timo Boll und Basti Steger Teil des Nationalteams. „Er ist ein absoluter Spitzenspieler, der bisher schon gezeigt hat, wozu er in der Lage ist“, so die Einschätzung von Kilian Ort. Baums bisherige Bilanz: Sechs Siege, zwei Niederlagen. Zuletzt gewann er in Mühlhausen sowohl gegen Bertrand als auch gegen Habesohn. Baums beste WR-Platzierung war die 14. Da er sich seit langem von Turnieren fern hält, ist er auf 797 abgerutscht.„Wir haben großen Respekt vor ihm und vor Grenzau“, gesteht Ort. „Nichts desto trotz wollen wir aber gewinnen und sehen auch eine Chance.“

Beim Heimspiel des TSV Bad Königshofen in der Tischtennis-Bundesliga am Sonntag um 15 Uhr gegen den TTC Grenzau gibt es keine Corona-bedingten Zuschauer-Beschränkungen mehr. Der Verein hat sich bei den alternativen Angeboten der Behörden gegen die 1,50 m Abstand, stattdessen für die medizinische Maske entschieden. Karten gibt es noch an der Tageskarte. Es gelten die 3G-Regeln. Schülerinnen und Schüler müssen keinen Negativtest vorweisen.

Tischtennis-Bundesliga:
Sonntag, 19. September, 15 Uhr
TSV Bad Königshofen – TTC Zugbrücke Grenzau

Text und Foto: Rudi Dümpert für SW1.News und Rhön1.News


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