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Tobias Strobl und die Kritik vor Rain: „So fahren wir ganz krass an die Wand!“


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SCHWEINFURT – Ob Dominik Bobinger am Samstag dem Kader des TSV Rain am Lech angehört, ist noch nicht so sicher. Der 31-Jährige tauchte die letzten beiden Mittwochabende in der neuen Staffel der RTL-Datingshow „Die Bachelorette“ als Kandidat auf. Rosen statt Rasen. Auf dem heimischen im SachsStadion empfangen die Schnüdel am Samstag um 14 Uhr das erste Schlusslicht der neuen Saison in der Fußball-Regionalliga.

0:4 gegen Bayreuth: Das war schon mal eine deutliche Sache für den TSV zum Start nach einer an sich guten Vorbereitung mit unter anderem dem Sieg gegen den Ligarivalen FC Memmingen. Doch gegen die Spvgg Bayreuth gegen Rain trotz langer Überzahl baden. Was andererseits auch ein Statement zugunsten der Oberfranken war, die in ihrem Auftaktspiel kurzen Prozess machten, während die Schweinfurter sich zu einem Remis in Buchbach mühten.


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Am Samstag wäre alles andere als ein souveräner Sieg gegen die Schwaben aus der 8500 Einwohner-Kleinstadt im Landkreis Donau-Ries eine Enttäuschung. Letzte Saison siegten die 05er zuhause mit 6:0 durch Tore von Amar Suljic (2), Florian Pieper, Adam Jabiri, Benedict Laverty (der sich inzwischen Viktoria Aschaffenburg anschloss) und Kevin Fery. Das allerdings nach einer 1:3-Niederlage im Hinspiel, einem damals großen Rückschlag noch unter Trainer Timo Wenzel. Beim 6:0 hatte schon Tobias Strobl das Sagen.


Doch der weiß: „Es werden sich Leute beschweren, wenn wir nicht 5:0, sondern nur 2:0 gewinnen. Aber wir müssen die Erwartungshaltung zurechtrücken. Auch andere spätere Meister haben in dieser Liga schon Punkte gelassen, in der man gegen jede Mannschaft Probleme bekommen kann!“ Strobl denkt an seine Zeit mit 1860 Rosenheim zurück, als gegen 1860 München ein Remis glückte, „weil wir da 120 Prozent gegen die Löwen gegeben haben“. So wie nun halt jeder die Schweinfurter ärgern will.

„Rain hat eine coole Qualität, ich habe selbst mit einigen gespielt oder Akteure aus dem Kader schon trainiert. Dieses Team kann einem extrem weh zun, wenn man es zur Entfaltung kommen lässt“, weiß der 33-Jährige. Und schaut auf das 0:4 des TSV gegen Bayreuth zurück, „das viel deutlicher ausfiel, als es war. Rain hatte zwei Mal die große Chance auf das 1:1.“

Die eigene Partie letzten Samstag kam ihm medial zu schlecht weg. „Buchbach hatte keine Kontrolle und hat auch nicht gedrückt, hatte sehr wenige Torchancen bis auf die letzte nach einem Fehlpass von uns in der eigenen Hälfte. Es war nicht so, wie ich es gelesen habe“, kritisiert Strobl diverse Medien und sagt, dass er gegen Rain einfach nur drei Punkte gewinnen will. „Egal wie, auch wenn es mit nur fünf Prozent Ballbesitz ein 1:0 wird!“ In Buchbach saß die Mannschaft in der Pause mit der 1:0-Führung in der Kabine, „und jeder dachte, wir liegen 0:3 zurück. Wir müssen ergebnisorientiert denken. Die Vergangenheit und die Meisterschaft zählen nicht mehr. So fahren wir ganz krass an die Wand.“

Wohl nicht dabei: Lukas Billick, der angeschlagen ist und von Jannik Schuster oder Tim Kraus ersetzt werden könnte „oder wenn wir Kristian Böhnlein verschieben“. Sicher fehlen wird Martin Thomann, der wieder umknickte und Probleme mit dem Knöchel hat. Vielleicht reicht es wieder gegen Fürth 2 auswärts. Mit Aubstadt, Burghausen, Nürnberg 2, Augsburg 2, Heimstetten und Eltersdorf plus einem Pokalmatch kommen die Gegner nun Schlag auf Schlag in nur englischen Wochen.

Sicher dabei: Thomas Haas, weder Bachelorette-Anwärter noch Tennis-Profi, aber ein offensiv denkender Außenbahnspieler der Schnüdel, der bei 1860 München oder Regensburg im Nachwuchs als Stürmer nicht so gut traf und deshalb umfunktioniert wurde. „Wir haben eine geile Truppe und wissen, wie stark wir sind. In Buchbach haben wir es bis auf den letzten Pass echt gut gemacht“, sagt auch der 23-Jährige. Er sei „kein Filigrantechniker, hat extrem viel Speed, aber noch Luft nach oben“, urteilt sein Coach. Für Haas habe das Ausscheiden gegen Havelse das Team sogar noch zusammen geschweißt, trotz der kurzen Sommerpause sei „jeder fit und alle voll im Saft“.

1500 Zuschauer dürften ins Stadion, 250 mit Abstand und ohne Gesichtsmasken auf die Tribüne, 1250 mit Abstand und mit Mund-Nasen-Schutz auf die Stehränge. „Bei 30 Grad hat man da Angst umzukippen. Das sind strikte Vorgaben, die aber lächerlich sind, Auch in meiner Familie haben wir dafür 0,0 Verständnis“, kritisiert Tobias Strobl.


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