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Tom Jäckel denkt an die Karibik, sagt aber: „Für´s Aufhören bin ich noch zu jung!“


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SCHWEINFURT – Was man in diesen heißen Tagen garantiert nicht braucht, das ist ein „Jäckel“. Wortspiel, klar, ein Witz, leitet aber gut hinüber zu einem Jäckel, der dem FC Schweinfurt 05 (Platz 13, 5 Punkte) schon in den ersten Partien ganz gut tat. Neuzugang Tom Jäckel traf bereits zwei Mal, auch wenn sein Tor letzten Samstag in Ingolstadt an sich recht wertlos war.

Die Hitze macht dem 25-Jährigen derzeit zwar auch zu schaffen. „Da muss man schon seinen inneren Schweinehund überwinden“, sagt er. Doch über Silvester weilte der letztjährige Torjäger der Bayernliga für ein paar Wochen in Australien. „Wir sind die Ostküste von Brisbane bis Malbourne entlang gefahren. Sowas vergisst man nicht“, schwärmt der Reisefreak und berichtet von um die 40 Grad damals auf dem fünften Kontingent. Zum kommenden Jahreswechsel würde er gerne die Karibik bereisen und hofft auf keine Hallensaison mit dem FC 05.


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Die Schnüdel, genau. „Wir haben als Aufsteiger ein bisschen Lehrgeld bezahlt und könnten den ein oder anderen Punkt mehr haben“, weiß er. Gerade in Ingolstadt war etwas drin. „Wir haben gegen Fürth und Nürnberg spät ausgelichen. Sowas gleicht sich halt irgendwann aus“, sagt Jäckel, der letzten Samstag die große Chance zum 1:1 noch vergab, um später eiskalt zu treffen. Zum Start schon gegen die Würzburger Kickers gelang ihm das 1:0. „Zuhause wollen wir die Punkte holen, auch dank der Unterstützung der tollen Fans. Ein Dreier wäre wichtig!“


Nun geht es am Freitagabend gegen den TSV Buchbach (10., 7). Ein bisschen unter Druck stehen die Schweinfurter schon. „Vom Potenzial her haben wir den Klassenerhalt drin. Ich bin guter Dinge“ tippe Jäckel generell auf eine gute Saison und auch auf einen erfolgreichen Freitag gegen einen ihm bislang unbekannten Gegner.

Relativ spät kam seine Karriere ins Rollen. Nach den Jugendjahren bei Siemens Erlangen, dem Nürnberger Club, Greuther Fürth und beim damaligen B-Jugend-Bayernligisten in Baiersdorf spielte er danach für Eltersdorf in der Landesliga und dann vier Jahre lang aufgrund von ein paar Bekannten BOL und Landesliga in Buckenhofen bei Forchheim. „Vielleicht ein bisschen zu lange…“, denkt er heute.

Mit 15 Treffern empfahl er sich zumindest für Bayernliga-Aufsteiger Jahn Forchheim, netzte dort dann zehn Mal mehr ein. „Damit habe ich nicht gerechnet. Das war eine geile Saison mit einer starken Mannschaft!“ Obwohl er selbst verletzt einige Zeit ausfiel. Tom Jäckel empfahl sich, sagte Anfragen aus Bamberg und Seligenporten aber ab, dem FC 05 jedoch zu, als Gerd Klaus anrief. „Das klang alles sehr sympatisch. Mit Bastian Lunz kannte ich dort schon jemanden – und dass Philip Messingschlager dann mit wechselte, ist eine schöne Sache.“

Es ging ordentlich los beim FC 05 mit ihm, wo er anscheinend auch mit Peter Heyer zusammen spielen kann, was die ersten Partien beweisen. „Zwei Stürmer finde ich ohnehin besser, weil sich dann die eine oder andere Lücke mehr ergeben kann“, sagt er und erzählt dann von weiteren Plänen. Sein Betriebswirtschaftsstudium hat Jäckel gerade abgeschlossen, sucht im Bereich Marketing nach einer Stelle, möglichst in der Umgebung seines Wohnortes Erlangen. Mit Messingschlager und Marco Janz bildet er eine Fahrgemeinschaft und hat das auch noch länger vor. Selbst bei einem guten Jobangebot. „Für´s Aufhören bin ich doch noch zu jung“, lacht Tom Jäckel.

Fußball-Regionalliga Bayern: FC Schweinfurt 05 – TSV Buchbach (Freitag, 19.30 Uhr, Willy-Sachs-Stadion)



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