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Track & Field Club Mainfranken startet mit gemischten Gefühlen in den Meisterschafts-Juli


Eisgeliebt

MAINFRANKEN – Zwei Jahre waren wenig bis gar keine Wettkampfteilnahmen möglich. Ein Großteil der leistungsambitionierten Sportler/innen des Track & Field Club Mainfranken blieben sogar ohne irgendwelche Rennen in den Corona-Jahren 2020 und 2021. Im neuen Jahr 2022 sollte alles besser werden, aber gerade in den letzten Wochen musste man leider feststellen: Corona lässt uns leider doch noch nicht in Ruhe.

Dass Staffeln als Teamwettbewerbe immer auch so geplant werden, dass mehr Sportler/innen zur Verfügung stehen als letztlich antreten können, ist auch im TFC ein allgemeingültiger Plan gewesen. Dass es aber so schwierig wird sie diese Saison entsprechend der Zielsetzung der Aktiven an die Startlinie zu entsenden, hatte niemand gedacht.


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„Ganze vier von fünf Staffeln fielen Corona und auch einer langfristigen Erkrankung einer Sportlerin zum Opfer. Man kann gar nicht in Worte fassen, wie schwer solche Ausfälle wiegen“, resümiert der Sportliche Leiter Marco Gößmann-Schmitt die Misere. „Die Qualifikation für zwei oder gar drei Deutsche Meisterschaften konnten wir somit nicht einmal ernsthaft ins Auge fassen und selbst für die anstehenden Landesmeisterschaften wird es eng.“


Ob die Kurzsprintstaffel der Frauen am 02.07.2022 überhaupt an den Start gehen kann, ist drei Tage vor dem Haupttermin der Bayerischen Meisterschaften noch offen. „Naomi Hemmelmann, die seit Jahren schnellste Sprinterin Unterfrankens, ist gerade erst wieder fit geworden, wird keine Einzelrennen laufen, da ihr mehrere Wochen Training fehlen. Zudem haben wir einen feststehenden Corona-Ausfall und zwei weitere Fragezeichen. Das allein ergibt sogar schon eine Staffel. Es ist eine Katastrophe.“

Angesichts der teilweise sehr guten Resultate der mainfränkischen Topsprinterinnen Hemmelmann und Paulick bei Meetings in München und Regensburg, wo sie auch in Finalläufen vertreten waren, machte sich vor kurzem noch Optimismus breit hinsichtlich der Meisterschaften im Juli. „Beide waren auf dem aufsteigenden Ast. Naomi fand langsam zu alter Form zurück nach einigen Ausfällen im zurückliegenden Winter. Meike lief sogar mehrere Bestzeiten über die Hürden und zeigte sich in bestechender Form, hat sich vor ein paar Tagen aber einen grippalen Infekt eingefangen. Beide sind jetzt aus dem Tritt geraten – das tut schon sehr weh“, so Gößmann-Schmitt.

Hörnlein und Wieland fit – Paulick fraglich

Zwei Namen werden erstmals auf den Startlisten von Landesmeisterschaften auftauchen. Während die Bad Neustädterin Greta Hörnlein am ersten Wettkampftag zunächst ihre 100-Meter-Bestzeit weiter steigern möchte, wird der Oberwerrner Lorenz Wieland die 3000 Meter in Angriff nehmen – erst kürzlich debütierte er über diese Strecke und lief direkt deutlich unter 10 Minuten. Für ihn heißt es nun Erfahrung sammeln, um 2023 im zweiten U18-Jahr in die Bayerische Spitze vorzudringen. Für Hörnlein wird am zweiten Wettkampftag ihre dieses Jahr beste Disziplin anstehen.

Die 100-Meter-Hürden möchte sie nicht nur bei den Landesmeisterschaften in Erding gut meistern, sondern auch noch bei den Süddeutschen Meisterschaften drei Wochen später in Ludwigshafen. Auch Lorenz Wieland wird dort nochmals an den Start gehen. Ob neben den beiden Nachwuchstalenten auch die Bayerische U23-Meisterin des Jahres 2019 im Hürdensprint Meike Paulick in Erding starten können wird, ist derzeit noch ungewiss.

Stadt Schweinfurt nahezu unsichtbar bei Titelkämpfen – neue TFC-Talente steigen ein

Die Rumpftruppe des TFC ist somit nahezu die einzige Schweinfurter Vertretung abgesehen von einem einzigen Teilnehmer eines weiteren Vereins. Ob vier Wochen später bei den Landesmeisterschaften der U23 und U16 TFC-Aktive teilnehmen werden ist derzeit noch offen. Spürbar sind hier die gesundheitlichen Querelen, die im U23-Bereich alles durcheinandergebracht haben. Im U16-Bereich sind derzeit aufgrund fehlender Sichtungsmöglichkeiten 2020 und 2021 nur Newcomer bei den Trackstern, die erst kürzlich mit der Leichtathletik begonnen haben und für die eine Teilnahme bei Landesmeisterschaften noch etwas zu früh kommt. Doch es deuten sich starke Jahrgänge an.

„Da wir nun endlich wieder aktiv und gezielt nach Talenten Ausschau halten können, waren wir in der Lage zahlreiche Kids der Jahrgänge 2009 und 2010 für unsere Trainingsgruppen zu gewinnen. Das wird sich in den kommenden Jahren natürlich auch bei den Wettbewerben bemerkbar machen“, stellt Carolin Brune, ab September neue Leitende Trainerin der Jugendlichen und Aktiven im TFC, erfreut fest. „Vielleicht werden manche von ihnen im Sommer noch bei einem regionalen Wettbewerb gemeinsam mit unserer Youngster-Gruppe antreten und somit erste Erfahrungen sammeln. Wir wollen dabei aber nichts überstürzen. Die langfristige Entwicklung und der Spaß am Sport werden beim TFC immer Vorrang haben.“

 


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