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Überforderte Mighty Dogs unterliegen in Selb: Die Ausländer machten den Unterschied aus


Stern-Apotheke

SELB / SCHWEINFURT – Man kann durchaus die Vorteile herausziehen: Einerseits entschieden die Mighty Dogs in Selb durch Simon Knaups Tor zumindest das letzte Drittel für sich, kamen so beim Tabellenführer wenigstens nicht unter die Räder. Die Wölfe freilich konnten sich beim Stand von 5:1 im finalen Abschnitt ein wenig schonen für die schwere Aufgabe am Sonntag in Peiting. Die spielfreien Schweinfurter dürfen dann Kräfte sparen für das so attraktive Pokalspiel am Mittwoch in eigener Halle gegen Zweitligist Rosenheim, mehr aber noch besser für den Freitagsauftritt im Icedome gegen die im Pokal bereits besiegten Freiburger. Denn gegen den Mitaufsteiger muss angesichts Rang zehn und drei Punkten Rückstand auf die Breisgauer der Ligaknoten langsam platzen.

Gerade mal 18 Sekunden dauerte es in der Autowelt-König-Arena bis zum 1:0. Kyle Piwowarczyk enteilte den Gästen früh, konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Penalty verwandelte der Kanadier selbst. Wegen Meckers handelte sich in der Szene Peppi Eckmair auch noch eine Disziplinarstrafe ein. Es begann also schlimm für die Unterfranken, die in Überzahl jedoch schnell ausglichen. Igor Filobok traf auf Pass des wiedergenesenen Alexander Funk.


DB Juni

Seitens der Selber Medien war danach zu lesen von einem „völlig überforderten“ Gegner, in Fankreisen sprach man gar von einem „Klassenunterschied“ und von der „kläglichsten Mannschaft heuer im Wolfsbau“. Fakt ist, dass die erste Reihe der Oberfranken Katz und Maus spielte mit den Gästen. Herbert Geisberger gelang die abermalige Führung, vorbereitet von Selbs Kapitän, dem waschechten Schweinfurter Eigengewächs Christopher Schadewaldt. Und zur Krönung schoss erneut Piwowarczyk das 3:1 sogar in Überzahl der Mighty Dogs nach einem schlampigen Pass beim Aufbauspiel.

Im Mittelabschnitt dauerte es immerhin fast 17 Minuten, ehe mit Dan Heilman ein weiterer Ex-Schweinfurter alle klar machte. Wieder in Überzahl. 22 Sekunden vor der zweiten Pause gelang Selb gar das 4:1 – nochmals mit einem Mann mehr auf dem Eis. Die Gäste hingegen nutzten ihre numerischen Überlegenheiten nicht. Während Benjamin Dirksen eine zweistellige Niederlage verhinderte, hatte Marko Suvelo auf der Gegenseite weit weniger zu tun. Schweinfurts Goalie, der letzten Sommer aus Selb kam, bezeichnete ERV-Trainer Viktor Proskuryakov im Vorfeld als den besseren Schlussmann im Vergleich zum Wölfe-Neuzugang, der zuvor bei Zweitligist Bremerhaven den Kasten hütete.


Fakt ist auch: Tabellenführer Selb hat jetzt schon neun Punkte mehr als die Schweinfurter, dürfte diese Saison nicht der Maßstab sein. Auch weil die Wölfe mit Kyle Piwowarczyk und Jared Mudryk ihre Kontingentplätze an bärenstarke Ausländer vergeben haben. Bei den Mighty Dogs war Bryce Hollweg diesmal erst gar nicht dabei und ließ der wieder auflaufende Sportdirektor Steffen Reiser im Vorfeld erste Kritik aufkommen am abermals unauffälligen Edgars Apelis. Der Lette habe nun Zeit genug gehabt, um sich zu aklimatisieren, dürfe jetzt durchaus ein paar Akzente setzen. Schaut also danach aus, als würden die Unterfranken personell etwas ändern müssen. Es sei denn, gegen Freiburg oder vielleicht schon gegen Rosenheim gelingt nun endlich die Wende zum Guten.

Eishockey Oberliga Süd: Selber Wölfe – Mighty Dogs: 5:2 (3:1; 2:0; 0:1)
Tore für Selb: Kyle Piwowarczyk (2), Dan Heilman, Nikolaus Meier, Herbert Geisberger; Tore für Schweinfurt: Igor Filobok (4. Minute zum 1:1), Simon Knaup (52. Minute zum 52); Strafminuten: Selb 12, Schweinfurt 12 plus 10 für Peppi Eckmair; Zuschauer: 1398 (davon rund 50 aus Schweinfurt); Schiedsrichter: Roland Seckler (Augsburg).
Schweinfurt: Dirksen (Swolensky) – J. Knaup, Koch, Apelis, Kämmerer, Schäfer, Kleider – Eckmair, Funk, Filobok, Litesov, Stähle, Feuerfeil, S. Knaup, Lang, Reiser (Bendel).

Und so geht´s weiter:
DEB-Pokal-Achtelfinale: Mighty Dogs – SB Rosenheim (Mittwoch, 17. Oktober, 19.30 Uhr, Icedome)



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