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Vaterfreuden nach Lungenleiden: Vitali Stähle und sein unschönes Saisonfinale mit den Mighty Dogs


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SCHWEINFURT – Fix ist noch nichts, doch die Anzeichen verdichten sich, dass die Mighty Dogs im April noch wissen, ob es für sie weitergeht (aber nur, wenn die erste Mannschaft ausgegliedert wird) – oder ob die Zukunft Eishockey-Bezirksliga heißt. Igor Filobok dürfte die Unterfranken allemal verlassen, das zeichnet sich ab.

Wie es mit Vitali Stähle (auf dem Bild rechts) weitergeht, ist noch komplett offen. Mit 31 Jahren ist der einstige Kapitän der Mighty Dogs im besten Alter. Mit 24 Toren und 34 Vorlagen überzeugte „Vita“ nach anfänglichen Formschwankungen auch in seiner zweiten Saison bei den 43 Einsätzen. Nach „Zwillingsbruder“ Mikhail Nemirovsky (links auf dem Foto) war er zweitbester Scorer der Schweinfurter. Den Klassenerhalt freilich konnte Stähle nicht feiern mit seinen Teamkollegen: Beim letzten Heimspiel gegen den EV Regensburg musste die Nummer 82 einen gewaltigen Bandencheck einstecken.


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„Ich habe mir eine Rippe gebrochen und ein paar angebrochen, wurde nach einer Nacht im Krankenhaus wieder nach Hause geschickt. Zwei Tage danach bei der Kontrolle wurden innere Blutungen festgestellt. Meine Lunge ist auf der linken Seite zusammengebrochen, das bedeutete 50 Prozent weniger Luft“, berichtet Stähle, der sofort operiert werden musste. Mit einem Schlauch wurden Flüssigkeit und Blut aus der Lunge geholt. Neun Tage musste er im Krankenhaus bleiben, braucht nun noch mindestens einen weiteren Monat, bis er wieder fit ist.


Vitali Staehle 0„Den Ligaerhalt konnte ich durch die Schmerzen erst gar nicht realisieren“, erzählt er von seiner Freunde erst später. Und davon, dass seine 2013 angetraute Frau Hilary Nachwuchs erwartet. „Ich werde in zwei Wochen Vater, konzentriere mich erstmal darauf. Danach sind die Mighty Dogs mein erster Ansprechpartner!“ Ein paar Angebote anderer Vereine liegen dem früheren DEL-Spieler Stähle bereits vor. Im Mai will er sich entscheiden und hofft, dass es in Schweinfurt in der Oberliga weiter geht. „Ich hoffe auch, dass die Mannschaft nächstes Jahr personell verbessert wird, da ich kein drittes Jahr um letzten Plätze spielen will. Ich will endlich wieder Play offs spielen! Am besten in Schweinfurt……“


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