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Vier der Top-Fünf gegeneinander: Das absolute Schlagerderby steigt in Egenhausen


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ESSLEBEN / EGENHAUSEN – Am TSV Essleben zeigt sich am besten, wie verrückt diese Schweinfurter Fußball-Kreisliga 1 ist: Mit einem Sieg im ausgefallenen Derby in Egenhausen wäre der TSV bis auf zwei Punkte an den Nachbarn und Zweiten herangekommen, der seinerseits mit einem Dreier Rang eins übernommen hätte. Doch bei gerade mal sechs Zählern Vorsprung auf einen Abstiegsplatz sind alle Spiele für Essleben total wichtig.

Gegen den TSV Abtswind 2 und gegen die SG Schleerieth hätte das Jahr mit zwei Heimpartien gegen Kellerkinder enden sollen. Match eins vergangenen Samstag fiel ja bekanntlich aus. Zwischen einem Spitzenplatz und einem Überwintern im Keller ist also alles drin für das Team von Trainer Thorsten Selzam, der erst letzten Sommer übernahm, der sich aber im nächsten schon wieder in Richtung Schwebenried/Schwemmelsbach verabschieden wird. Vergangenen Sonntag feierte Selzam seinen runden 40. Geburtstag. Sieben Tage später muss er im Derby gegen Schlusslicht Schleerieth vermeiden, dass der Keller vielleicht bis auf drei Punkte nahe rückt.


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Diese Partie hat natürlich ihren Reiz. Drei andere stehen aber über ihr. Zum einen kann der FV Niederwerrn mit einem Sieg im Kellerduell der Aufsteiger über die DJK Stadelschwarzach einen Abstiegsplatz verlassen und den Gegner überholen. Und mit dem TSV Bergrheinfeld erwartet zum Jahresabschluss eine der Mannschaften der Stunde als Fünfter den Dritten aus Sömmersdorf/Obbach. Die „Bercher“ gewannen sechs ihrer letzten acht Spiele, verloren nur gegen Egenhausen und spielten remis gegen Mühlhausen/Schraudenbach. Der Gegner schaffte fünf Siege aus den letzten sieben Partien


Und genau diese beiden Erstplazierten, gegen die der TSV keine Dreier schaffte, treffen nun im direkten Duell aufeinander. Egenhausen will Mühlhausen schlagen, Rang eins übernehmen und dort überwintern. Wir beleuchten das Spitzenspiel und Marktgemeinde-interne Wernecker Derby, von dem anpfiff.info am Sonntag auch berichten wird.

* Form: Negativ ausgedrückt hat Mühlhausen/Schraudenbach vier der letzten sieben Spiele nicht gewonnen, darunter die Heimniederlagen gegen Stadelschwarzach und Altbessingen, das Remis zuhause gegen Poppenhausen/Kronungen. Aber: Es gelangen vier Punkte aus den letzten zwei (Auswärts-)Spielen bei Niederwerrn/Oberwerrn und Bergrheinfeld. Die Egenhausener haben das Momentum anscheinend auf ihrer Seite: Seit sieben Spielen sind sie ungeschlagen, von den letzten zehn Partien gewannen sie sieben, darunter deutlich gegen Bergrheinfeld uns auswärts bei Sömmersdorf/Obbach.
Vorteil Egenhausen!

* Hinspiel: 0:0 ging es aus, was verdeutlicht, dass sich da zwei Mannschaften wieder auf Augenhöhe treffen werden.
Gleichstand!

* Trainer: Füchse sind sie beide: Dieter Noack mit seinen 60 Jahren und dem Mehr an Lebens- und Coach-Erfahrung ohnehin, der knapp über zehn Jahre jüngere Thomas Niesner aber ebenso. Noacks lokales Meisterstück in der Region war der Sprung mit und das Etablieren von der SG aus Schleerieth in der Kreisliga. Niesner wirkte über längere Zeiten in Schwebenried und Sennfeld erfolgreich, kann langfristig ein Team nach vorne führen, was er gerade wieder beweist. Sympathische und angenehme Gesprächspartner sind beide. Und natürlich begehrte Trainer.
Gleichstand!

* Heim- / Auswärts-Spiel: Egenhausen ist Dritter der Heimtabelle, zuhause noch ungeschlagen, holte 15 von 21 möglichen Punkten. 19 von 24 möglichen Zählern auswärts ergatterte Mühlhausen/Schraudenbach auswärts, gewann schon sechs Mal in der Fremde, darunter bei Noirdheim/Sommerach, dem zweitstärksten Heimteam hinter Bergrheinfeld. Und auch da holte die Niesner-Elf ja ein Unentschieden.
Vorteil Mühlhausen!

* Sturmgefahr: Mühlhausen traf 34 Mal, mehr als doppelt also pro Partie. Das bedeutet in der Kreisliga Rang drei hinter Sömmersdorf und Nordheim. Immerhin. Egenhausen aber netzte erst 19 Mal ein, was einen Schnitt von lediglich 1,35 bedeutet. Weniger Tore erzielten nur die DJK Schweinfurt und Schlusslicht Schleerieth. Sogar dem momentanen Vorletzten aus Niederwerrn gelangen schon elf Treffer mehr.
Vorteil Mühlhausen!

* Defensive: Da sieht es nun wieder ganz anders aus: Egenhausen macht hinten dicht. Gerade mal zehn Gegentore bedeutet einen Schnitt von 0,71 pro Match. Das ist ligaweit eindeutig Platz eins! Mit Rang drei (hinter Stammheim) kann sich auch die Mühlhausener Abwehr sehen lassen. Doch schon 21 Gegentreffer sind eben auch doppelt so viele, wie sie der Sonntagsgegner kassierte.
Vorteil Egenhausen!

Fazit: Ein guter Angriff, der es auswärts gerne krachen lässt, trifft auf eine hinten stabile Mannschaft, die einen Lauf hat. anpfiff.info tippt auf ein Unentschieden – und zwar auf ein 1:1.

Diesen Beitrag stellte uns das fränkische Fußballportal www.anpfiff.info zur Verfügung. Dort erschien er bereits Mitte der Woche und mit vielen Fotos. Auf anpfiff sind die „kleinen“ Fußballer der Region die wahren Champions. Das Portal befasst sich rund um die Uhr mit den lokalen, unterklassigen Ligen und beleuchtet die Situation in der Schweinfurter Kreisliga 1 mit mindestens einer Geschichte pro Woche. Derzeit besteht bei anpfiff.info die Möglichkeit, bei einem Gratis-Abo in das Portal hinein zu schnuppern.


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