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Warum Gochsheim erst nach Elfmeterschießen gegen viel jüngere Großbardorfer verlor – MIT VIELEN FOTOS!


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GOCHSHEIM – Ein Fußball-Landesligist erwartete nach einem 4:0-Auswärtssieg einen Bayernligisten, der jüngst zuhause mit 2:0 gewann. Nach den beiden ersten Saisonerfolgen freuten sich die beiden TSV´s aus Gochsheim und Großbardorf auf das BFV-Pokalspiel der ersten Runde. Im Vorfeld konnte man davon ausgehen, dass die Hausherren nicht chancenlos sein würden.

Waren sie auch nicht vor den 303 Zuschauern. Eigentlich hatte der Pokal-Gott das genau richtige Drehbuch geschrieben. Großbardorf war wie erwartet leicht überlegen, hätte durch Sertan Seners Lattenkopfball, den von Benjamin Kaufmann an den Pfosten oder den Lattenschuss von Alban Peci längst in Führung gehen oder die Führung ausbauen können.


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Der eingewechselte Maximilian Weiß traf eine Viertelstunde vor dem Ende zum 0:1. Alles schien seinen Gang zu nehmen – ehe mit dem ebenfalls frisch gebrachten Rico Gmehling der gefühlt kleinste Spieler der Landesliga in der Nachspielzeit nach toller Flanke von rechts zum Ausgleich einköpfte.


Also Elfmeterschießen: Bei dem setzten mit Mirza Mekic neben und Jonas Heimrich über das Tor zwei an sich sichere Gochsheimer Schützen den Ball eher Richtung Friedhof als ins Netz. Nur Dominik Demar traf für Gochsheim, für Großbardorf machten Kaufmann, Weiß, Valentin Reitstetter und letztlich Xaver Müller alles klar.

„Kein Vorwurf an die Schützen, auch sie hatten 90 Minuten in den Beinen. Schade, aber es war ein geiles Pokalspiel mit klar mehr Chancen für Großbardorf. In der ein oder anderen Situation hatten wir Glück. Beinahe wäre es eine perfekte Pokalgeschichte geworden. Aber wir haben uns top verkauft und Werbung gemacht, gezeigt, dass in Gochsheim toller Fußball gespielt wird. Mund abwischen, alles gut“, fand Trainer Stefan Riegler, der Marcial Weisensels Verletzung, vielleicht ein Muskelfasseriss, verkraften musste. Daniel Meusel stand aber wieder wenigstens im erweiterten Kader.

Und Großbardorf? „Wir wollten einfach nur weiter kommen, weil ich fühle, dass wir in zwei Wochen Schweinfurt oder Bayreuth als Gegner zuhause in Runde zwei bekommen. So einen Kracher wünsche ich mir“, sagt Trainer Andreas Brendler. Und verteilte Komplimente an Gochsheim, „auch wenn wir so oft den Pfosten treffen und auch einen Elfmeter hätten bekommen müssen. In der Bayernliga werden wir kein Spiel mit so vielen Chancen haben.“

Brendler errechnete einen Alterschnitt von 22 bei seiner Mannschaft und schätze den bei Gochsheim auf 30. Eigentlich wollte er zehn Großbardorfer schonen, „aber wir haben aktuell nur 15 Mann im Kader“. Im Vergleich zum Saisonauftakt der letzten Spielzeit standen nur noch Xaver Müller, Valentin Reitstetter und Ronny Mangold zur Verfügung. Ansonsten ist das Team rundumerneuert.

Und muss – siehe unten – nun weiter liefern, um die Bayernliga zu halten. Das einzige Ziel diese Runde für die Grabfelder. Samstag ist Derbytime, Sonntag bedeutet für Andreas Brendler eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Mit seinem SV-DJK Unterspiesheim will er in der Bezirksliga im Kellerduell gegen den SV Rödelmaier bestehen und plant daher wie ein paar weitere Leistungsträger aus früheren Hoch-Zeiten ein Comeback auf dem Rasen.

Weiter geht´s am Wochenende wieder mit Ligaspielen. Die Großbardorfer reisen am Samstag zum Derby nach Sand, erwarten dann kommenden Mittwoch Bayern Hof und müssen zum Ende der nächsten Englischen Woche zu Schlusslicht Seligenporten. Die Gochsheimer hoffen auf Landesliga-Heimsieg eins am Sontag gegen den SV Memmelsdorf, ehe sie sieben Tage später gegen den FC Geesdorf schon wieder vor eigener Kulisse ran dürfen.

Fußball, BFV-Pokal, Runde 1: TSV Gochsheim – TSV Großbardorf: 2:5 nach Elfmeterschießen (1:1; 0:1)

Gochsheim: Jan Deppert – Jonas Heimrich, Jonas Lamberty (ab 73. Rico Gmehling), Alexander Derra (ab 81. Christopher Eisend), Manuel Zweiböhmer, Edisan Berisha (ab 83. Alexander Klein), Dominik Demar, Marcial Weisensel (ab 57. Pascal Demar), Mirza Mekic, Hannes Grätz, Fnan Tewelde (ab 88. Kenan Yeniay); Trainer Stefan Riegler.

Großbardorf: Leon Zwickl – Ronny Mangold, Benjamin Kaufmann, Alban Peci (ab 89. Paul Först), Luca Atzori (ab 48. Maximilian Weiß), Julius Landeck, Xaver Müller, Valentin Reitstetter, Luca Böhm (ab 48. Tim Strohmenger), Manuel Leicht, Sertan Sener (ab 63. Diego Schwab); Trainer: Andreas Brendler.

Tore: 0:1 (76.) Maxiilian Weiß, 1:1 (90.+2) Rico Gmehling.
Schiedsrichter: Maximilian Ziegler
Zuschauer: 303

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