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Was für ein bitterer Abend: Gegen Selb gelingt den Mighty Dogs so gut wie gar nichts… – MIT VIELEN FOTOS!


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SCHWEINFURT – Es war ein bitterer Abend im Icedome. Gegen eine stark und stabil auftretende Selber Truppe lieferten die Mighty Dogs eine äußerst schwache Leistung ab, durch die das Endergebnis von 0:4 auch voll gerechtfertigt wurde.

Nur in den allerersten zwei bis drei Minuten der Partie hatte man den Eindruck, die Schweinfurter Spieler träten diesmal aggressiver und konzentrierter auf als bei ihrem letzten Heimspiel gegen Erding. Aber damit war es leider rasch vorbei. Ziemlich schnell knüpften sie eben an jenen Auftritt gegen die Gladiators an. Das hatte schon am vorletzten Freitag nicht gereicht, und gegen die selbstbewußt und ruhig stehenden Wölfe erst recht nicht. Mehr und mehr wurden die Hausherren in die Defensive zurückgedrängt – der erste Gegentreffer schien nur eine Frage der Zeit, nachdem man bereits im Aufbau zuviele Pucks fahrig oder leichtfertig verlor. Doch auch bei der Abwehrarbeit haperte es: So konnte immer wieder ein Gästestürmer fast unbedrängt abziehen. Beim 0:1 verhinderte erst noch der Pfosten den Rückstand, aber den Nachschuss ließ sich Peter Hendrikson nicht entgehen. Das 0:2 erzielte der Ex-Mighty Dog Dan Heilman, der völlig frei auf den Schweinfurter Kasten zufahren durfte.


AOK - Keine Kompromisse

Viel änderte sich nach der ersten Pause nicht. Fast alles, was die Dogs unternahmen, blieb Stückwerk, ohne Koordination untereinander. Kombinationen wurden im Ansatz unterbunden, weil Selb gut stand und die meist viel zu ungenau gespielten Pässe ohne große Mühe abfing. Was blieb, war der Versuch, sich allein durchzutanken, und da blieb man gegen zwei oder mehr Gegenspieler fast immer hängen. So kam es dann zu einigen Powerplay-ähnlichen Situationen in der Schweinfurter Zone, bei denen auf Benjamin Dirksen regelrechtes Scheibenschießen veranstaltet wurde.


Das große Aufbäumen kam auch im letzten Durchgang nicht. Zwar sah es für die Dogs optisch ein wenig besser aus, da Selb etwas abwartender spielte, aber richtig dran an einer Aufholjagd war der ERV nie. Lukas Rindos rieb sich bei seinen Solo-Versuchen vergeblich auf und Athanassios Fissekis besaß nach einem schnellen Antritt die große Chance zum Verkürzen, konnte Goalie Suvelo aber nicht überwinden. Den Wölfen genügte ein weiterer Treffer kurz vor Schluss, um ihren nicht mehr gefährdeten Sieg abzurunden.

„Es ist wirklich schade, dass wir im Moment auswärts bessere Leistungen abrufen als zuhause. Leider überwiegt nach den beiden Top-Leistungen in Füssen und Bad Tölz der Eindruck von den Heimpartien gegen Erding und Selb“, weiß Steffen Reiser. „Dass man gegen extrem starke Selber, besonders nach dem kraftraubenden Spiel in Bad Tölz nicht unbedingt gewinnt, ist das eine“, sagt der Schweinfurter Sportchef. „Allerdings hat mir am Sonntag die mannschaftliche Geschlossenheit, die Leidenschaft und vor allem die geistige Schärfe gefehlt. Man hatte den Eindruck, dass der ein oder andere Spieler, jetzt wo der Kader fast wieder vollständig ist, einen Gang zurückgeschaltet hat und die Verantwortung auf andere schiebt. Nach dem Motto das wird schon…. Aber im Sport gibt es kein ´das wird schon´. Du brauchst Biss, um Erfolg zu haben. Das werden wir der Mannschaft diese Woche sehr deutlich machen….“, so Reiser.

Die Mighty Dogs sind nun Neunter, haben aber gerade mal zwei Punkte Rückstand zuzm Siebten aus Erding. Doch weil nun die weite Reise zum schon 13 Zähler besseren Tabellenführer nach Freiburg ansteht, wird das kommende Heimspiel am nächsten Sonntag beinahe schon zur Pflicht: Der EHC Klostersee gastiert im Icedome. Gegen den momentanen Zehnten aus Grafing sahen die Schweinfurter letzte Saison stets sehr gut aus.

Eishockey-Oberliga Süd: Mighty Dogs Schweinfurt – Selber Wölfe: 0:4 (0:2; 0:1; 0:1)

Tore:
11.       0:1 Hendrikson (Schiener, Heilman)
17.       0:2 Heilman (Hendrikson, Schneider T.)
27.       0:3 Mudryk (Moosberger, Piwowarczyk)
59.       0:4 Moosberger (Schadewaldt, Geisberger)

Strafminuten: Schweinfurt 6 + 10 Nemirovsky, Selb 8 + 10 Piwowarczyk; Zuschauer: 721.



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