Home / Business / Was macht eigentlich Nico Schell?: „Kribbeln tut´s, aber ich genieße ich die Zeit!“

Was macht eigentlich Nico Schell?: „Kribbeln tut´s, aber ich genieße ich die Zeit!“


Sporttreff 2000 - Niederwerrn Oberwerrn

OBERWERRN – Nico Schell wurde unlängst 38 Jahre jung. Der Oberwerrner war bis Ende der Saison 2016/17 Trainer beim SV Ramsthal. Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga nahm sich Schell eine bis heute anhaltende Auszeit. Oder ist seine Karriere als Coach sogar bereits beendet?

Vor der Zeit in Ramsthal war er bei der DJK Kronungen, die danach mit dem TSV Poppenhausen fusionierte. Was Schell nun seit über einem Jahr am Wochenende macht? Das verriet er im anpfiff.info-Interview. Ganz so untätig ist er nämlich nicht: Er trainiert in Oberwerrn die Babini und kickt im Verein, wenn es seine Zeit erlaubt, für die Senioren.





Herr Schell, wir sind gleich mal ganz ehrlich: Wir hätten Sie nach dem einen Jahr Pause eigentlich zu Beginn dieser Saison wieder auf dem Fußballplatz erwartet. Kribbelt´s noch nicht wieder genügend?
Nico Schell: Kribbeln tut´s schon immer mal wieder, aber ich habe mich sehr schnell an die Wochenenden auch ohne eigenes Fußballspiel gewöhnt. Die sind trotzdem sehr schnell mit Plänen voll gepackt und noch schneller wieder vorbei.


Gab´s denn seit Ihrem Weggang aus Ramsthal mal Anfragen irgendwelcher Vereine?
Nico Schell: Anfragen gab´s, aber ich habe mich mit keiner ernsthaft beschäftigt oder Gespräche geführt. Ich werde im Oktober wieder Vater und werde in dieser Saison keine Mannschaft trainieren.

Sie trainieren die Bambini in Oberwerrn. Dürfen wir davon ausgehen, dass Ihr Sohn da mitspielt?
Nico Schell: So ist es. Max wollte unbedingt Fußball spielen und war zu jung für die U7. Wir haben im Herbst 2017 mit einer guten handvoll Vierähriger begonnen, haben fleißig trainiert, ab und zu ein Freundschaftsspiel gemacht und haben mittlerweile bis zu 20 Kinder im Training. Es macht riesigen Spaß zu sehen, wie sich die Jungs entwickeln und auf dem Platz abgehen. Ab der neuen Runde gibt’s dann auch die ersten Punktspiele.

Hat man im Nachwuchsbereich als Trainer einen anderen Druck als bei den Erwachsenen oder verspüren Sie gar keinen?
Nico Schell: Vergleichbaren Druck gibt’s bei den Bambini natürlich nicht. Man versucht aber jedem einzelnen Kind gerecht zu werden und vor allem Freude an der Bewegung und am Kicken zu vermitteln und hat somit auch einen Anspruch an sich selbst und was man da tut. Als Trainer bist du dann auch Freund und Erzieher. Einige Kids dagegen sind schon richtig ehrgeizig, wollen unbedingt gewinnen und sind dann auch traurig wenn es nicht so klappt.
Im Aktivenbereich hab ich „Druck“ meistens als etwas Positives wahrgenommen, sich mit der Situation auseinanderzusetzen und Lösungen zu finden. Einen gewissen Druck finde ich bei den Aktiven wichtig, um sich optimal motivieren zu können und Top Leistungen abzurufen.

Auf acht weitere Fragen erhielt www.anpfiff.info höchst interessante Antworten des im SPORT TREFF 2000 in Oberwerrn arbeitenden Nico Schell. Das fränkische Fußballportal veröffentliht nahezu täglich solche oder ähnliche Geschichten aus dem lokalen Bereich der Region in und um Schweinfurt.

Foto: smllr / Stefanie Büttner
(www.smllr-foto-design.com)


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