Home / Specials / Mighty Dogs / Wer 3:0 führt, der stets verliert: Wie schon in Regensburg drehen die Mighty Dogs auch gegen Amberg einen Rückstand zum Sieg – MIT VIELEN FOTOS!

Wer 3:0 führt, der stets verliert: Wie schon in Regensburg drehen die Mighty Dogs auch gegen Amberg einen Rückstand zum Sieg – MIT VIELEN FOTOS!


Keiler Bierspezialitäten

SCHWEINFURT – Die Eishockey-Landesliga ist schon verrückt. Da verloren die Mighty Dogs letzte Woche zuhause gegen Haßfurt. Tags darauf unterlagen die Hawks gegen Amberg. Und nun schlugen die Schweinfurter in einem sensationellen Match den ERSC aus der Oberpfalz – nach einem schnellen 0:3-Rückstand, wie schon neulich in Regensburg…

Als Tabellenführer gehen die Unterfranken ins nächste Wochenende, wenn am Freitagabend ein weiteres Heimspiel gegen die 1b der Selber Wölfe ansteht. Auch das kann man natürlich gewinnen. So wie parallel am Sonntag die Haßfurter eigentlich den Gast aus Vilshofen schlagen wollten. Doch die Hawks kassierten eine bittere 2:12 (!)-Heimpleite. 14 Punkte trennen Schweinfurt und Haßfurt nun schon. Wer hätte das gedacht? Und nun folgt hier der Bericht des Medienteams der Mighty Dogs zum unglaublichen Match gegen Amberg.


Mezger KFZ-Meisterwerkstatt



Dogs bringen Ice-Dome zum Kochen: Schweinfurter drehen 0:3-Rückstand in atemberaubenden Spiel in einen 6:3-Sieg


Es sah alles nach einem gebrauchten  Abend für die Dogs aus.  Der neu angeschaffte Einlauf-Tunnel  hatte gleich mal einen Defekt und konnte seine Premiere nicht  feiern. Und die Dogs waren überhaupt nicht auf dem Eis. Dafür legten aber die Amberger los wie die Feuerwehr  und führten  nach nicht einmal zehn Minuten bereits 3:0. Nur die aller wenigsten der fast 600 Fans hätten hier noch einen Pfifferling auf ihre Mannschaft  gesetzt.

Wie wichtig ihr Kontingentspieler  Boris Flamik für die Amberger ist, demonstrierte dieser eindrucksvoll.  Einen Treffer erzielte er selbst, die beiden anderen hat er aufgelegt. Damit bewiesen die Amberger gnadenlose Effektivität. Wie gesagt, die Dogs waren bis zu diesem Zeitpunkt  offensichtlich noch nicht auf dem Eis. Und zudem fingen sie sich im ersten Drittel fünf  Zwei– und zwei Zehn-Minuten-Strafen. Das alles musste erst einmal verdaut  werden.

Mighty Dogs - Amberg 00Doch dass im Eishockey alles möglich ist und insbesondere die junge Schweinfurter Truppe in dieser Saison zu allem fähig ist, zeigte sich jetzt. Wieder einmal komplett unbeeindruckt  von dieser bescheidenen Ausgangslage, brachte diese jetzt ihre physische Überlegenheit  aufs Eis. Jetzt wurde Körper gespielt und durch hohe Laufbereitschaft  nahm man den Ambergern die Lust am Spiel.

Und die Dogs wurden  gegen Ende des ersten Drittels mit Treffer  durch Johannes Weyer und Michele Amrhein  belohnt,  die beide regelrecht  ins Tor gearbeitet wurden. Jetzt war man wieder im Spiel. So ging es in die erste Drittelpause. Hier folgte eine laute Ansprache,  so Chef-Coach Stephen Heckenberger in der Pressekonferenz.  Und die zeigte Wirkung.

Die Folge war ein zweites Drittel, das die Fans komplett aus dem Häuschen  brachte. Die Dogs erhöhten  noch einmal ihre Laufbereitschaft  und setzen  die Amberger jetzt pausenlos unter  Druck. Diese hatten  größte Mühe  die Scheibe überhaupt  noch aus dem eigenen Drittel zu  bringen. Und man hatte – wie bereits beim Hinspiel in Amberg – den Eindruck, dass diese Amberger Mannschaft  absolut nicht fit genug ist, um über 60 Minuten  Eishockey auf diesem Niveau zu  spielen. Im  Grunde waren sie stehend k.o.

Das zweite Drittel ging mit 3:0 nach Treffern  von Michele Amrhein (2) und Marcel Bendel klar an die Dogs. Besonders sehenswert war der Sololauf von Amrhein durch  die komplette Amberger Abwehr – und zwar nicht außen  herum sondern mittendurch.  Unglaublich. Jetzt stand der Icedome kopf.

Und im letzten  Drittel wurde jetzt  eine komplett andere – wie sich zeigte goldrichtige – Taktik gefahren.  Man wusste ja, dass die Amberger kommen mussten.  Das wartete man tief stehend  ab, um dann bei Puckgewinn  weitere Nadelstiche zu setzen.  Das war perfekt gespielt. Die Amberger kamen kaum noch zu Abschlüssen auf das Schweinfurter  Tor. Stattdessen setzte Kontingentspieler  Jan Slivka mit seinem Treffer  den Schlusspunkt  unter  diese wahrlich  aufregende  Partie und belohnte  sich für seinen unermüdlichen  Einsatz für  das Team.

Damit verteidigten die Dogs den ersten Tabellenplatz  und freuen  sich auf die nächste Begegnung gegen die Selber 1b am kommenden Freitagabend, 20 Uhr.

Eishockey-Landesliga Nordost: ERV Schweinfurt Mighty Dogs – Amberg Lions: 6:3 (2:3; 3:0; 1:0)
 
Tore:
01:41  0:1 Krieger (Flamik) in ÜZ Amberg
05:52  0:2 Flamik (Bartels)
09:43  0:3 Aukofer (Lamik)
18:41  1:3 Weyer (Kleider, Slivka)
19:19  2:3 Amrhein (Geuder, Schäfer)
27:40  3:3 Bendel (Kleider, Marquardt)
34:08  4:3 Amrhein (Schäfer)
38:11  5:3 Amrhein (Schäfer, Ludwig) in ÜZ Schweinfurt
55:13  6:3 Slivka (Marquardt, Bendel) in ÜZ Schweinfurt

Strafzeiten: Schweinfurt 16+10 Lang+10 Rabs, Amberg 14
Zuschauer: 560 (davon etwa 20 aus Amberg)


Heute mal ausgehen/bestellen? Wie wäre es mit:
Ozean Grill
Yummy
Naturfreundehaus
Eisgeliebt


Nutze die kleine rote Glocke unten rechts um aktuell informiert zu werden!
Folge uns auf Facebook | Twitter | Instagram


© 2fly4 - Alle Angaben ohne Gewähr!
Fotos sind ggf. beispielhafte Symbolbilder!
Kommentare von Lesern stellen keinesfalls die Meinung der Redaktion dar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.