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„Wer einmal ein Faustball-Heimspiel gesehen hat, ist meist vom Virus infiziert!“: Interview mit TVO-Co-Trainer Thomas Sauter


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STAMMHEIM / SCHWEINFURT – In Stammheim bei Stuttgart am Samstag und 14 Tage später in Offenburg bei direkten Rivalen entscheidet sich, ob die Oberndorfer Faustballer Platz drei der Bundesliga belegen können. Dazwischen gegen Augsburg und danach gegen Vaihingen und Tiefethal stehen ebenso wichtige Heimspiele an.

Wir sprachen im Vorfeld mit Co-Trainer Thomas Sauter. Der 48 Jahre alte Vertriebsmanager bei der Deutschen Post / DHL aus Schweinfurt spielt seitr dem Kindesalter an Faustball beim TVO, absolvierte über 280 Spiele in der 1. und 2. Bundesliga, belegte mit der Altersklasse M45 den 5. Platz bei Deutschen Meisterschaften. Der Abwehrspieler und jetzt zweiter Mann an der Linie, ist generell sportlich und nennt zudem die Familie als Hobby.



Ist eine Reise nach Oldenburg im März Dein großes sportliches Ziel?
Thomas Sauter: Ja, als Teilziel. Persönlich möchte ich selbst einmal in einen Endspiel um eine Deutsche Meisterschaft stehen.


Wie wahrscheinlich ist es, dass ihr es schafft zur DM-Endrunde?
Thomas Sauter: Die Ausgangslage ist gut. Allerdings stehen noch fünf schwere Spiele aus die erst einmal gewonnen werden müssen.

Welche entscheidende Entwicklung hat die Mannschaft genommen seit der knapp verpassten Endrunde 2013 in Coburg?
Thomas Sauter: Jeder einzelne Spieler hat sich spielerisch und mental weiterentwickelt. Insgesamt gesehen ist das Leistungsniveau gestiegen und konstanter geworden.

Hättet ihr beim Aufstieg in die Bundesliga in den letzten Jahren, Feld wie Halle, geglaubt, dass so eine Entwicklung möglich ist?
Thomas Sauter: Gehofft ja, aber dass die Jungs sich so steigern war nicht abzusehen. Umso erfreulicher ist die aktuelle Situation.

Wenn man, so wie Ende 2013, den amtierenden Doppelmeister aus Pfungstadt schlägt – ist dann vielleicht sogar noch mehr drin?
Thomas Sauter: So ein Sieg ist extrem wertvoll für das Selbstvertrauen, sollte jedoch nicht überbewertet werden. Was noch alles möglich ist, wird sich in 2014 herausstellen.

Wie wichtig sind diese nun anstehende Partie in Stammheim und das letzte Auswärtsspiel dieser Saison am 1. Februar in Offenburg?
Thomas Sauter: Ich sehe einen Sieg gegen Stammheim als ersten Meilenstein Richtung DM. Ist der geschafft kommt der nächste. Offenburg steht ziemlich am Ende dieser Kette.

Wenn ein Leser nun noch nichts anfangen kann mit der Sportart Faustball: Beschreib´ bitte mal mit Deinen Worten, warum man unbedingt ein Heimspiel des TV Oberndorf ansehen muss!?
Thomas Sauter: Faustball ist schnell, athletisch und beeindruckt durch spektakuläre Ballwechsel. Wer einmal ein Heimspiel auf diesem Niveau gesehen hat, ist meist vom Virus infiziert und kommt wieder.

Wozu wärst Du persönlich bereit, was würdest Du tun, damit die Sportart Faustball populärer wird – in Schweinfurt oder auch bundesweit?!
Thomas Sauter: Seit Jahren kümmere ich mich im Verein mit um die Jugendarbeit. Auch in der Öffentlichkeitsarbeit setze ich mich in meinem beruflichen und privaten Umfeld für den Faustballsport ein.

Welches ist Deine Zweitlieblingssportart nach Faustball und warum?
Thomas Sauter: Eine Lieblingssportart gibt es eigentlich nicht. Ich probiere alles und manches auch nur einmal. Allerdings versuche ich neben dem Faustball beim AC 82 noch Krafttrainingseinheiten einzubauen. Dies gelingt mir mehr oder weniger regelmäßig.

Die letzte Chance, unseren Lesern auf inundumsw.de noch etwas mitzuteilen, besteht jetzt:
Thomas Sauter: Am besten selbst ein Bild von diesem super Sport machen und eines unserer Heimspiele in der Georg-Wichtermann-Halle besuchen. Und die, die es nicht in die Halle schaffen, sind im Sommer auf dem Sportplatz des TV Oberndorf gerne gesehen.

Und hier noch die offizielle Vorschau auf Stammheim von Hans Dauch:
1. Faustball-Bundesliga Süd: Auswärtsspielde TV Oberndorf in Stammheim
Am Samstag trifft der Tabellenzweite TV Oberndorf in der Faustball-Bundesliga in Stuttgart auf den Fünften TV Stammheim. Die Schwaben liegen zur Zeit vier Punkte hinter dem TVO und müssen unbedingt gewinnen, um weiter im Rennen um die drei DM-Plätze zu bleiben. Trainer Joachim Sagstetter: „Das macht die Sache sicherlich nicht leichter, Stammheim steht mit dem Rücken zur Wand.“ Den TVO erwartet sicher eine ausverkaufte Halle und wird vor vermutlich 400 Zuschauern bestehen müssen. Oliver Bauer: „Das wird sicher eine super Stimmung in der Halle. Wir werden deshalb alles geben, um dort zu bestehen und zu gewinnen. Letztes Jahr musste ich leider verletzungsbedingt in Stammheim pausieren.“ Das Hinspiel gewann der TVO vor Jahresfrist mit 5:1. Der TVO kann mit der Besetzung antreten, die am vergangenen Wochenende mit 5:1 gegen Waibstadt gewann. Es fehlen nur Florian Dworaczek verletzungsbedingt und Neuzugang Felix Gernet krankheitsbedingt.


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