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Wladimir Slintchenko wurde 30: „Im Endeffekt ist es doch nur eine Zahl!“




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EUERBACH / SCHWEINFURT / DITTELBRUNN – Zwei Gründe gibt es für diese Story über Wladimir Slintchenko: Einerseits wird der momentan noch für den Landesligisten SV Euerbach/Kützberg auflaufende Abwehrmann zur neuen Saison zweiter Spieletrainer des Fußball-Kreisklassisten SG Dittelbrunn neben Lucas Berger. Und andererseits feierte „Wladi“ letzten Mittwoch seinen runden 30. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

Der 1,88 Meter große Slintchenko wurde in Kiew geboren, schaffte in Deutschland dann zwei Bayerische Meisterschaften mit der U15 und der U17 mit dem FC Schweinfurt 05, kam vor etwas mehr als zehn Jahren zu ersten Einsätzen bei den Schnüdeln in der Bayernliga. 2010 war er dabei, als das Team in Weismain in der Relegation die sofortige Rückkehr aus der Landesliga schaffte. Damals als Vizemeister hinter dem Würzburger FV, dem er sich 2013 anschloss – nach dem geschafften Aufstieg mit den Grün-Weißen in die Regionalliga, allerdings nur noch sechs Einsätzen.

An seinem Studienort Würzburg (Master Business Management) folgten zwei Jahre im Dress des WFV. Und 2015 der Wechsel zu den frisch in die Landesliga aufgestiegenen Euerbachern. Auch 24 Einsätze halfen nichts, eine schlechte Runde zu vermeiden. Es folgte der Wiederabstieg. Mit einem Dutzend Spielen halt Slintchenko zur sofortigen Rückkehr. Und diese Saison kickte er bislang zehn Mal in der Landesliga.


HVB

Herr Slintchenko, erstmal einen herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag. Was bedeutet Ihnen die Zahl 30?
Wladimir Slintchenko: Vielen Dank. Man nimmt sich solche runden Geburtstage gerne mal her, um sein bisheriges Leben zu reflektieren und über die Zukunft nachzudenken. Das soll aber jetzt bitte nicht allzu pathetisch klingen. Im Endeffekt ist es nur eine Zahl.




Wieso haben Sie sich denn zu einem Wechsel nächsten Sommer in die Kreisklasse zur SG Dittelbrunn entschieden?
Wladimir Slintchenko: Weil es eine sehr spannende Aufgabe ist. In den Gesprächen mit dem Verein wurde schnell klar, dass man sich sportlich und auch was das Umfeld betrifft, weiterentwickeln will. Ich möchte gerne dazu beitragen und mich auch als Trainer beweisen. Zudem kenne ich die Verantwortlichen im Verein, den aktuellen Trainer und viele der Spieler sehr gut. Das hat meine Entscheidung bekräftigt.

Schwebt Ihnen mal eine längere Karriere als Trainer vor?
Wladimir Slintchenko: Klar, das kann ich mir sehr gut vorstellen. Für mich heißt es ab Sommer jetzt erstmal die ersten Erfahrungen in dem Bereich zu sammeln und möglichst zeitnah den Trainerschein machen.

Mit 30 könnte man ja altersmäßig locker auch noch höherklassig spielen. Was sprach gegen eine weitere Saison bei Euerbach/Kützberg?
Wladimir Slintchenko: Eigentlich fast gar nichts. Ich spiele gerne für den Verein und könnte sicherlich auch noch das ein oder andere Jahr auf diesem Niveau weitermachen, habe aber für mich entschieden, den zeitlichen und körperlichen Aufwand zu reduzieren. Da kam die Anfrage aus Dittelbrunn zur richtigen Zeit.

Der damalige Sportchef Rüdiger Mauder sprach 2013, als sie den FC 05 Schweinfurt verließen, davon, dass ein Eigengewächs wie Sie irgendwann zu den Schnüdeln zurückkommen werde. Warum hat das nicht mehr geklappt?
Wladimir Slintchenko: Was nicht ist, kann ja noch werden. Der FC ist mein Verein und ich habe immer noch gute Kontakte dorthin. Bisher hat sich die Gelegenheit noch nicht ergeben, ich bin ja schließlich noch selbst aktiv. Wenn irgendwann aber mal eine Anfrage kommen sollte, werde ich mich sicherlich damit beschäftigen.

Was waren denn die schönsten Erlebnisse in Ihrer Zeit beim FC 05?
Wladimir Slintchenko: Auf jeden Fall die Anfangszeit bei den Herren, als mich Werner Dressel in die 1. Mannschaft hochgezogen hat. Mein erstes Bayernligaspiel war vor 3000 Zuschauern gegen Eintracht Bamberg. Wir gewannen 1:0. Beim zweiten Spiel vor einer nicht gerade kleineren Kulisse schoss ich gleich ein Tor gegen Bayern Hof. Das wurde eigentlich nur mit dem Aufstieg 2010 in die Bayernliga getoppt. Ich glaube, ich war in meinem Leben noch nie so nervös, wie vor dem Relegationsspiel gegen Ansbach in Weismain.

Das richtig fette Interview mit Wladimir Slintchenko veröffentlichte das fränkische Fußballportal www.anpfiff.info bereits am leztzten Mittwoch, also exakt am Tag des Geburtstags. Dazu gab´s zahlreiche Fotos aus der Karriere des jetzt 30-Jährigen – nicht nur das hier gezeigte, auf dem Wladimir Slintchenko (links) zu sehen ist mit dem „Kaiser“, dem einstigen Schweinfurter Publikumsliebling Benjamin Demel – aufgenommen nach dem Sieg in Aubstadt 2013 und dem damit verbundenen Aufstieg in die Fußball-Regionalliga.







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