13. 12. 2017
15.11.2017 --- Kicker Sportmagazin --- Foto: Sport-/Pressefoto Wolfgang Zink / ThHa --- Leser zu Besuch beim Kicker Sportmagazin

„Wo der Fußball lebt!“: Mit dem Franken-Thüringen-Express zum Kicker nach Nürnberg – MIT VIELEN FOTOS!



SCHONUNGEN / NÜRNBERG – „Wo der Fußball lebt!“: Dass ausgerechnet an diesem Tag das Kicker-Sonderheft mit diesem Namen erschien und auch noch auslag im Konferenzraum, auf allen Plätzen und daher zum Mitnehmen für jeden, das war natürlich ein Traum. Eine Sonderedition über Fußball-Stadion – da schlug das Herz von Fußball-Reporter und inundumsw.de-Redaktionsleiter Michael Horling schneller.

Als seit über 30 Jahre treuer Leser des Kicker war er unlängst zu einem Redaktionsbesuch nach Nürnberg eingeladen. Zusammen mit Partnerin Petra und vielen anderen Fußballfreunden aus allen Ecken des Landes. Der Autor kann von einem erlebnisreichen Mittwoch berichten:

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„Los ging´s mit dem Franken-Thüringen-Express der DB Regio und dem dazugehörigen Ticket. Für gerade mal 26 Euro fuhren wir also von Schonungen aus über Bamberg mit kurzem Umstieg direkt ins Herzen Nürnbergs, wo das Verlagsgebäude des Kicker sich keine zehn Minuten vom Hauptbahnhof entfernt befindet. Da wäre es bei all´ dem Verkehr und der Parkplatznot ja höchst unsinnig gewesen, mit dem Auto anzureisen.

Wir hatten vor dem Treffpunkt im Foyer noch fast eineinhalb Stunden Zeit und nutzten diese für eine Fußmarsch durch die fast komplette Stadt bis hoch beinahe an die Burg. Denn dort befindet sich der Altstadthof mit einer ausgezeichneten Hausbrauerei und dem guten Nürnberger Stadtbier. Das war sozusagen ein „Vorglühen“ auf Oktoberfest-Niveau. Knapp 4 Euro für einen 0,4 Gerstensaft. Wenige Tage zuvor erst genossen wir in Maroldsweisach in den Haßbergen die Halbe für 1,90….

Aber die Zeit verging so wie im Flug und wir schwebten beinahe wieder südlich in Richtung Bahnhof, um dann nach links abzubiegen Richtung Kicker. Pünktlich zehn vor 15 Uhr kamen wir an. Natürlich gab´s das obligatorische Selfie vor dem Schriftzug über dem Eingang und ein Bild mit dem Fallrückzieher-Mann neben der Aufgangstreppe. Kann man dort jederzeit machen. Doch wir kamen zum ersten Mal hier her.

Drinnen wartete der Rest der geladenen Gäste beim Redaktionsbesuch bereits. Natürlich war auch hier das Bild neben einer Meisterschale Pflicht. Beim Kicker lebt der Fußball! Wenige Minuten später kamen Chefredakteur Jörg Jakob und Manfred Ewald aus der erweiterten Chefredaktion zu uns und begrüßten ihre Gäste. Es ging anschließend drei Stockwerke nach oben, wobei im Treppenhaus chronologisch an den Wänden auf Tapeten die Highlights der Fußballgeschichte bebildert nachzulesen sind.

Ob denn die anderen Gäste auch wussten, dass mit Ander Kupfer und Albin Kitzinger vor 80 Jahren zwei Schweinfurter Schnüdel zur Breslau-Elf gehörten, die da erwähnt wird? Stolz machte mich auch, dass ich einen Bezug habe zu drei Vierteln der Weltmeister-Mannschaften, die jeweils in den Stöcken eins bis vier eine größere Fläche für die Aufmerksamkeit bekamen.

Fritz Walter durfte ich einst kennen lernen, als er in Schweinfurt Ander Kupfer traf. Mein Gott, könnte man so einen Moment bitte nochmal zurückholen? Mit Franz Beckenbauer durfte ich mich schon zwei Mal unterhalten, zur Jahrtausendwende beispielsweise am 60. Geburtstag des Haßfurters Luggi Müller sogar ein Interview führen und den damaligen Kicker-Chef Rainer Holzschuh, einen gebürtigen Bad Kissinger, fotografieren bei der Übergabe des Geschenks an Müller, einer extra gestalteten Kicker-Titelseite. Das brachte mir damals – nebenbei bemerkt – eine Abmahnung ein beim Arbeitsgeber wegen eines nicht erlaubten Nebenjobs. Heute kann ich über so etwas lachen.

Und 2006 zur WM, als die Nationalmannschaft von Anguilla, die damals laut Ranking schlechteste der Welt, zu Gast in der Gegend um Bad Neustadt war, da leitete Lothar Matthäus in Steinbach bei Bad Bocklet eine kleine Trainingseinheit mit den Jungs aus Mittelamerika. Auch da durfte ich live dabei sein. Fehlt nur noch Philipp Lahm. Aber ich wette, ich werde auch den auf irgendeinem Termin irgendwann treffen und ihn fotografieren können.

Beim Kicker besuchten wir nun die Redaktion, die Onliner, die Layouter, um dann im großen Konferenzraum ganz viel zu erfahren aus dem Alltag eines Redakteurs. Brennende Fragen wurden beantwortet: Warum das Sportmagazin kaum bis gar nicht über Eishockey, Hand- oder Basketball berichtet? Die Antwort: Weil der Leser lieber die 3. Liga im Fußball im Blatt will… Und wie der Kicker so schnell in einer Nacht an die Postsellen und die Kioske des Landes kommt. Weil er natürlich nicht nur in Nürnberg gedruckt wird, sondern auch an ganz vielen anderen Stellen des Landes.

Die Druckerei besuchten wir auch noch. Aber das nach einem langen Aufenthalt im Restaurant Marientorzwinger, wo der Kicker zu einem Drei Gang-Abendessen einlud mit Gerupften, Bratwürsten und Kaiserschmarrn. Und zu einem – wie passend – Fußball-Quiz, dass sich Redakteur Harald Kaiser (kein Schmarrn!) ausdachte. Wir mussten 20 Fragen beantworten, die sich in erster Linie um Weltmeisterschaften drehten. Ganz klar: Die meisten anderen Jungs unter den Gästen sind echte Insider. Drei wussten 16 richtige Antworten, ich nur 14. dafür gab´s für mich keinen Preis. Dann eben keine Kicker-Kaffeetasse….

Die Führung durch die Druckerei mussten wir nach rund der Hälfte abbrechen. Denn der Franken-Thüringen-Express der DB Regio rief und brachte uns über Bamberg wieder flink nach Hause. Wir hätten den Donnerstags-Kicker druckfrisch bekommen können. Aber so lag er dann eben erst am Vormittag danach in meinem Briefkasten.“

Besonders toll: An diesem Mittwoch wurde – wie schon erwähnt – aktuell die Donnerstagsausgabe produziert. Und der Text einer gesamten Seite in dieser Ausgabe stammte von Michael Horling, der die JOKERAREA des Stammheimers Dieter Wirsching vorstellte: Eine beheizbare Bande für die Fußballbänke, durch die Ersatzspieler warm gehalten werden.

Ach ja: Die Sonderedition „Wo der Fußball lebt!“ haben Petra Moritz und Michael Horling natürlich zwei Mal mitgenommen. Das zweite Heft wurde ein Geschenk für Freund Andreas, der schon wenige Tage danach den Inhalt des Heftes genauso aufsaugte wie der Schonunger Journalist schon auf der Heimfahrt im Zug.

Einen Großteil der Bilder stellte die Fotoredaktion des Kicker-Sportmagazins zur Verfügung.

 







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