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Zu spät gekommen, geschlagen gegangen: Der FC 05 verliert wie erwartet in Rosenheim


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Rosenheim / Schweinfurt – Die direkte Qualifikation zur Regionalliga Bayern können sich die Schnüdel jetzt endgültig abschminken. Bestand zum Re-Start doch noch ein Restfunken an Hoffnung, so beruhte der aber darauf, zum Auftakt eine Serie mittelgroßen Ausmaßes zu starten. Nach dem Remis gegen die zuhause nun Frohnlach unterlegenen Würzburger folgte jedoch das 1:3 bei Tabellenführer TSV Rosenheim. Keine unerwartete Niederlage für die Schweinfurter zwar, zumal die Gäste nicht enttäuschten. Rang neun aber ist einfach viel zu weit weg bei noch zehn ausstehenden Spielen.

Eray Cadiroglu stand für Oliver Kröner wieder in der Startformation, Kapitän Benjamin Demel ebenso, dafür fehlte sein Stellvertreter als Spielführer von zuletzt. Sebastian Kneißl ist beruflich mit Vorstand Markus Wolf in Asien unterwegs. Kaum mehr als 200 Zuschauer sorgten für eine trostlose Kulisse für das Heimspiel eines Tabellenführers. Das Rosenheimer Eishockeyteam lockt zum Training mehr Fans an… Diejenigen, die gekommen waren, sahen zunächst mithaltende Schnüdel, die über die gesamte Partie gesehen optisch nicht unbedingt die schlechtere Mannschaft waren. Doch nach vorne ging so gut wie gar nichts – und hinten führten die üblichen Patzer zu Gegentoren.


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Beim frühen 1:0, der ersten Chance der Rosenheimer, legte Wladimir Slintchenko im Strafraum Danijel Majdancevic. Wie im Hinspiel gab es Elfmeter für den TSV 1860, erneut passte der Ball. Rund eine Viertelstunde später musste die Partie beginnen, weil die Schweinfurter verspätet in der oberbayerischen Stadt ankamen. Trotz des schnellen Führungstores der Hausherren merkte man aber nichts von müden Bus-Beinen der gut dagegen haltenden Schnüdel.

Und dennoch: Als Florian Hofmann nach rund einer halben Stunde den Ball zum 2:0 in lange Eck schob, bekamen die Schweinfurter zuvor den Ball einfach nicht aus der Gefahrenzone. Nach 30 Minuten war die Messe an sich schon gelesen. Es blieb fortan dabei: Der FC 05 hielt gut mit, blieb aber weiter völlig wirkunglos. Zwei frische Kräfte brachte Coach Udo Romeis zur Pause. Nach nicht ganz einer Stunde aber mussten die Unterfranken dennoch endgültig die Segel strecken. Danijel Majdancevic schloss einen Sololauf mit dem 3:0 ab.

Zumindest gelang Stefan Seufert rund zehn Minuten vor dem Abpfiff auf Vorlage von Benni Demel aus kurzer Distanz das Ehrentor in einer Partie, in der die Rosenheimer letztlich dann doch einen noch höheren Sieg verpassten. Der wieder recht gute Stephan Essig zeigte ein paar ordentliche Paraden. Der Abstand der Schweinfurter auf den Tabellenführer wuchs trotzdem auf ziemlich heftige 29 Punkte an. 21 Zähler trennen den FC 05 auch schon von Aufsteiger VfL Frohnlach.

Vorletzter gegen Letzter heißt es nun am kommenden Samstag im Willy-Sachs-Stadion, wo letztmals für zumindest eine weitere Saison die Spvgg Unterhaching II ihre Visitenkarte abgibt. Die Reserve kann nicht in die Regionalliga, weil die erste Mannschaft nur drittklassig spielt. Und im Falle einer weiteren Bayernliga-Zugehörigkeit beider Vereine würde Unterhaching in der Süd-, Schweinfurt aber in der Nord-Gruppe landen. Trotz sich trennender Wege wird das finale Aufeinandertreffen wohl nur die ganz beinharten Fans anlocken. Zumal zeitgleich in Großbardorf gegen Würzburg für beide Derby-Gegner einiges auf dem Spiel steht: Die beiden anderen unterfränkischen Teams können nämlich noch Neunter werden und sich direkt für die Regionaliga qualifizieren….

Fußball-Bayernliga: TSV 1860 Rosenheim – FC Schweinfurt 05: 3:1 (2:0)
Schweinfurt: Stephan Essig – Eray Cadiroglu, Florian Hetzel, Mirza Mekic (ab 46. André Schmitt), Wladimir Slintchenko, Benjamin Demel, Stefan Seufert, Daniel Mache (ab 46. Fernando Ernesto), Timo Pitter, Erkan Esen, Michael Kraus.
Tore: 1:0 Andreas Voglsammer (13., Foulelfmeter), 2:0 Florian Hofmann (29.), 3:0 Danijel Majdancevic (58.), 3:1 Stefan Seufert (80.); Schiedsrichter: Stefan Bloch (Grafenau); Zuschauer: 250



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