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Bau einer der größten Carport-Photovoltaik-Anlagen Deutschlands: ZF in Schweinfurt leistet wichtigen Beitrag zum Klimaschutz


Steuerbüro SWN

SCHWEINFURT – Am Standort Schweinfurt entsteht auf dem Firmenparkplatz der ZF Friedrichshafen AG bis zum Herbst 2020 eine Photovoltaik-Anlage. Der darüber erzeugte Strom wird direkt für die Produktionsbereiche des Automobilzulieferers genutzt. Damit bringt die Investition sowohl erhebliche ökologische als auch ökonomische Vorteile.

Eine der größten Photovoltaik-Anlagen Deutschlands auf einem überdachten Parkplatz wird im Herbst 2020 bei der ZF Friedrichshafen AG am Standort Schweinfurt in Betrieb gehen. Auf einer Dachfläche von circa 14.000 Quadratmetern und mit knapp 8.000 verbauten Modulen erzeugt die Anlage in der Spitzenleistung über 2,5 Megawatt Strom. Mit dieser Leistung könnten mehr als 700 Durchschnittshaushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden.


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Die neue Anlage hat erhebliche ökologische und ökonomische Vorteile. Mit ihr spart ZF pro Jahr über 1.200 Tonnen CO2 und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Die Photovoltaik-Anlage wird auf einer bereits versiegelten Fläche errichtet, vorhandene Parkplätze werden durch die Maßnahme saniert und überdacht. Das schützt die abgestellten Autos. Zudem wird die Ladeinfrastruktur für Elektroautos sukzessive ausgebaut.


„Für uns ist das ein Leuchtturm-Projekt“, unterstreicht Hans-Jürgen Schneider, Standortleiter ZF Schweinfurt. „Die Anlage ist ein wesentlicher Baustein für die Energiewende in unserem Unternehmen. Wir nutzen diesen zu 100 Prozent ökologisch erzeugten Strom in unsrem Werk, werten damit gleichzeitig bereits versiegelte Flächen auf und leisten einen wichtigen, praktischen Beitrag zur Elektromobilität.“

Die Photovoltaik-Anlage wird gemeinsam durch den kommunalen Energieversorger N-ERGIE Aktiengesellschaft, Nürnberg, und dem oberfränkischen Unternehmen Münch Energie umgesetzt. Die beiden Partner aus der Region entwickelten gemeinsam mit ZF das Konzept. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 3,6 Millionen Euro.

„Die Energiewende voranbringen, CO2-Emissionen nachhaltig senken und ZF Friedrichshafen über einen sehr langen Zeitraum konstante Energiepreise zu sehr interessanten Konditionen bieten zu können – dies sind Resultate des Photovoltaik-Projekts in Schweinfurt. Wir freuen uns auf eine langjährige erfolgreiche Partnerschaft mit ZF“, erklärt Rainer Kleedörfer, der bei N-ERGIE die Unternehmensentwicklung leitet und dort u.a. auch den Ausbau der erneuerbaren Energien verantwortet.

Auch Mario Münch, Gründer und Geschäftsführer eines der größten dezentralen Energieversorger Deutschlands, spricht hier von wegweisenden Plänen. „Der Schritt, den ZF mit diesem Projekt geht, ist sowohl ökonomisch als auch ökologisch zukunftsweisend und stärkt nicht nur die Nachhaltigkeit des Produktionsstandorts Schweinfurt, sondern sorgt auch für eine bessere wirtschaftliche Planbarkeit.“

Die Anlage soll planmäßig im Herbst 2020 ihren Betrieb aufnehmen.

Auf den Bildern:

Photovoltaikanlage als gemeinsame Unternehmung: (v.l.n.r.) Mario Münch, Geschäftsführer Münch Energie; Rainer Kleedörfer, Leiter Unternehmensentwicklung N-ERGIE; Hans-Jürgen Schneider, Standortleiter ZF Schweinfurt, Roland Gaiser, Projektleiter Photovoltaik ZF; Stephan Hüser, Leiter Facility Management ZF; André Beck, Unternehmensentwicklung N-ERGIE; Peter Schleich, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Schweinfurt-Haßberge

Luftaufnahme 1. Hälfte Photovoltaikanlage Schweinfurt ZF Friedrichshafen AG

Luftaufnahme 1. Hälfte Photovoltaikanlage Schweinfurt ZF Friedrichshafen AG

ZF Friedrichshafen AG

ZF ist ein weltweit aktiver Technologiekonzern und liefert Systeme für die Mobilität von Pkw, Nutzfahrzeugen und Industrietechnik. ZF lässt Fahrzeuge sehen, denken und handeln: In den vier Technologiefeldern Vehicle Motion Control, integrierte Sicherheit, automatisiertes Fahren und Elektromobilität bietet ZF umfassende Lösungen für etablierte Fahrzeughersteller sowie für neu entstehende Anbieter von Transport- und Mobilitätsdienstleistungen. ZF elektrifiziert Fahrzeuge unterschiedlichster Kategorien und trägt mit seinen Produkten dazu bei, Emissionen zu reduzieren und das Klima zu schützen.

Das Unternehmen, das am 29. Mai 2020 die WABCO Holdings Inc. übernommen hat, ist nun mit weltweit 160.000 Mitarbeitern an rund 260 Standorten in 41 Ländern vertreten. Im Jahr 2019 haben die beiden damals noch selbstständigen Unternehmen Umsätze von 36,5 Milliarden Euro (ZF) und 3,4 Milliarden US-Dollar (WABCO) erzielt.



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