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Das Bild zeigt von links: Sabine Drees (Deutscher Städtetag) Angela und Roland Merz (Agenda 2030 Schweinfurt) Meike Pfeil (Servicestelle Kommunen in der Einen Welt) und Moderator Patrick H. Leusch (Deutsche Welle) Foto: © Christiane Fritsch Fotografie

Dank an Schweinfurt und die Arbeitsgruppe „Nachhaltigkeit in der regionalen Wirtschaft“ beim Vernetzungstreffen der Agenda 2030 Kommunen in Leipzig


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LEIPZIG / SCHWEINFURT – Bei Schweinfurt bedankt haben sich am 1. und 2. Oktober 2020 Sabine Drees vom Deutschen Städtetag und Meike Pfeil von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt bei einer Veranstaltung in Leipzig.

Beim 5. Vernetzungstreffen des Clubs der Agenda 2030 Kommunen wurden wieder zahlreiche Projekte und Aktionen engagierter Kommunen vorgestellt.


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Eines der Themen war, wie beeinflusst die Corona-Pandemie die kommunale Entwicklungspolitik vor Ort und im Globalen Süden. Es wurde über die Einschränkungen aber auch positiven Entwicklungen gesprochen. Viele der geplanten Treffen und Veranstaltungen konnten nicht durchgeführt werden und wurden auf unbestimmte Zeit verschoben.


Als positive Entwicklung stellte Herr Akuno Moses Ochieng vom „Know-How Global“ e.V. aus Kenia die Investition in das Gesundheitssystem seines Landes heraus. Er berichtete, dass sich Politiker aus Kenia im Krankheitsfall oft im Ausland behandeln lassen. Da dies durch die Reisebeschränkungen nicht möglich war, mussten sie in lokale Krankenhäuser gehen und gewannen so einen Eindruck ihres vernachlässigten Gesundheitssystems. Seither wird verstärkt in Personal und Ausstattung investiert.

Ein Problem in nahezu allen Kommunen entsteht durch den Klimawandel. In den Wäldern sind hauptsächlich die Bestände mit Fichten betroffen. Die Bäume, die durch die Trockenheit anfällig für Borkenkäfer sind, müssen gefällt werden. Auf Grund der großen Menge Holz, das auf den Markt gebracht wird, sind die Preise stark gesunken.

Der Bürgermeister von Bad Berleburg überlegte daher, dass es für seine Gemeinde sinnvoller wäre, das Holz für Kitas, Kindergärten oder den Bau von Bushaltestellen zu verwenden, bevor es für 20,- Euro nach China verschifft werden muss. Als Konsequenz haben bereits viele Städte den „Klimanotstand“ ausgerufen.

Schweinfurt ist Teil der 152 Kommunen in Deutschland die die Resolution „2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung: Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten“ unterzeichnet haben. Schon bei einer Sitzung des Stadtrates am 26.03.2019 wurde dies beschlossen und am 02.04.2019 unterzeichnet.

Oberbürgermeister Sebastian Remelé freute sich damals über dieses klare Bekenntnis der Stadt. Mit dieser Erklärung übernahm die Stadt Verantwortung und signalisierte ihre Bereitschaft, sich für ausgewählte Themen der Nachhaltigkeit zu engagieren und im Rahmen ihrer Möglichkeiten entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Er hoffte außerdem, dass die Resolution der Arbeit der Agenda-Arbeitsgruppen „Rückenwind“ verleihen würde und dankte den vielen Engagierten, für ihren unermüdlichen Einsatz.

Die Schweinfurter Arbeitsgruppen der Lokalen Agenda 2030 verfolgen durch ihr vielfältiges Engagement bereits zahlreiche dieser Ziele. Die Sprecherin der Lokalen Agenda, Sorya Lippert äußerte damals, dass sie nach außen demonstrieren will, dass die Arbeit vor Ort dazu beiträgt, unsere Gesellschaft sozial gerecht und wirtschaftlich wie ökologisch nachhaltig zu gestalten.

Gerade die Arbeit der verschieden Agendaarbeitsgruppen wurde in Leipzig in besonderem Maße gewürdigt. Von Bestreben mehr „Grün“ in die Stadt zu bringen über die „Mobilitätswochen“ bis zum „Fairen Handel“ leistet Schweinfurt vorbildliche Arbeit. Im Gespräch mit Vertretern anderer Städte fanden aber auch pfiffige Aktionen aus Schweinfurt besonderen Anklang. So sorgten zum Beispiel die Verpackungen der Schweinfurter Stadtschokolade 2019 für Aufmerksamkeit. Diese von Künstlern der Stadt gestalteten Verpackungen wurden vom Sprecher der Arbeitsgruppe „Nachhaltigkeit in der regionalen Wirtschaft“ an das Solomon R. Guggenheim Museum in New York geschickt.

Dem Direktor des Museums wurde an Hand zahlreicher Unterlagen erklärt, dass mit dem Verkauf der Schokolade nicht nur der Faire Handel, sondern auch eine Baumpflanzaktion unterstützt wird. Der Bitte, diese schönen Verpackungen im Museum auszustellen konnte jedoch nicht nachgekommen werden, da das Museum auf Grund vertraglicher Verpflichtungen keine Werbung machen darf. Aber die Aktion als solches und die Bilder fanden Anklang und wurden sehr gelobt.

Das Bild zeigt von links: Sabine Drees (Deutscher Städtetag) Angela und Roland Merz (Agenda 2030 Schweinfurt) Meike Pfeil (Servicestelle Kommunen in der Einen Welt) und Moderator Patrick H. Leusch (Deutsche Welle)
Foto: © Christiane Fritsch Fotografie

Das Bild zeigt von links: Sabine Drees (Deutscher Städtetag) Angela und Roland Merz (Agenda 2030 Schweinfurt) Meike Pfeil (Servicestelle Kommunen in der Einen Welt) und Moderator Patrick H. Leusch (Deutsche Welle)
Foto: © Christiane Fritsch Fotografie

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