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Die wunderbare Welt des Urbanen Gärtnerns am Olympia-Morata-Gymnasium Schweinfurt


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SCHWEINFURT – Gärtnern mitten in der City, ganz ohne Garten? Das eigene, frische Gemüse auf dem Balkon im vierten Stock anbauen? All das ist durchaus mit wenigen, einfach zu realisierenden und kostengünstigen Kniffen möglich.

Dies konnten Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen des Olympia-Morata-Gymnasiums Schweinfurt im Rahmen des NuT-Urban-Gardening-Projekts erleben und erfahren. Auch auf engstem Raum und ohne „normalen“ Boden lassen sich zahlreiche Nutzpflanzen im städtischen Lebensraum kultivieren.


Hartmann



Die Lösungswege sind denkbar einfach: In „Vertikal-Beeten“ lassen sich Pflanzkästen übereinanderstapeln, ein dekorativer Kokosfaser-Pflanzturm bietet diversen Gartenkräutern auf einer kleinen Stellfläche ein Refugium. Hochbeet-Varianten oder einfache Holzkisten und schlichte Pflanzsäcke, die man auf verschiedene Arten zusammenstellen kann, ermöglichen es jedem Hobby-Gärtner in der Stadt, seinem Wunsch nach Salat und Gemüse im Eigenbau nachzukommen – und das auch auf der kleinen Terrasse oder notfalls gar auf einem sonnigen Fensterbrett.


Voller Elan durften die Nachwuchsbiologen der 5. Klassen des Olympia-Morata-Gymnasiums den Demonstrationsgarten der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau vor dem OMG mit neuen Pflanzen bestücken.

Dieser Demonstrationsgarten, von dessen Art es insgesamt nur sechs weitere in ganz Bayern gibt, wurde bereits vor drei Jahren vor dem OMG im Bereich der Ignaz-Schön-Straße angelegt. Jedoch konnten die Schülerinnen und Schüler, die zukünftig die Pflege der Beete übernehmen sollen, bislang leider pandemiebedingt noch nicht gemeinsam Schaufel und Hacke schwingen. Doch die lange Wartezeit sollte nun vorbei sein und mit den ersten Frühlingssonnenstrahlen ging nun endlich auch das lang ersehnte Urban-Gardening-Projekt in die Startlöcher.

Unten geht´s weiter…

Mit Begeisterung wurden Salat-Sprösslinge in Schwimmbeete eingesetzt und dabei kurzerhand der Brunnen vor der Schule in eine Hydroponik-Kultur für Nutzpflanzen umfunktioniert, aber auch gejätet, Boden umgegraben und fleißig gegossen.

Die sichtlich begeisterten Schülerinnen und Schüler konnten in diesem lebensnahen, auf das Sammeln von Praxiserfahrungen angelegten „Unterricht“ spannendes Wissen zum Anlegen von Stadtgärten in Erfahrung bringen. Zudem bot das Gärtnern eine motivierende Ergänzung zum ohnehin schon interessanten Natur und Technik-Unterricht, der an diesem Tag – in die Sonne und an die frische Luft verlagert – zu einem echten „Outdoor-Event“ wurde.

Einige der kleinen Hobby-Gärtner/innen gaben im Anschluss spontan an, so manche der hier vorgestellten Ideen direkt daheim umsetzen zu wollen. Es sollte doch ein Leichtes sein, ihre Familien davon zu überzeugen, dass es viele Vorteile bietet, die selbst gezogenen, gehegten und gepflegten Schätze eines Miniatur-(Stadt-)Gartens täglich erntefrisch vorrätig zu haben!

Foto Nr. 1: Sofie Zehe, Milina Henze, Milena Moser

Foto Nr. 2: Fiona Fritz, Martha Gebhardt

Foto Nr. 3: Luise Karbacher, Elisa Borowy

Beitrag: Tanja Merkel, OStRin, Lehrkraft des Olympia-Morata-Gymnasiums


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