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Nur vier Gegenstimmen im Stadtrat: Lutsk aus der Ukraine wird neue Partnerstadt von Schweinfurt

SCHWEINFURT / LUTSK – Schweinfurt bekommt eine neue Städtepartnerschaft. Wie nicht anders zu erwarten war, beschluss der Stadtrat am Dienstag die Aufnahme einer starken Verbindung zu Lutsk in der Ukraine. Mit gerade mal vier Gegenstimmen aus dem Lager der AfD.

Eine rund vier Mal so große Stadt ist Lutsk, auch mit Theater versehen, zwei Hochschulen, vor allem einem SKF-Werk. Gerade zu Kriegszeiten sei es ein Zeichen, nun diese Partnerschaft einzugehen.

Kritik gab es trotzdem, auch von Stadträten, die dafür stimmten. Christiane Michal-Zaiser (proschweinfurt) wollte anmerken, dass Lutsk schon 18 Partnerstädte hat. Ob man sich da dann um eine 19. kümmern könne?

OB Sebastian Remelé betonte, dass die meisten Partnerschaften zu osteuropäischen Städten bestehen, zu ganz vielen aus dem Nachbarland Polen. Die zu Weißrussland seien ohnehin gerade stillgelegt.

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Für Adi Schön (Freie Wähler) ist es eine Chance, auch die anderen drei Partnerschaften wieder neu aufleben zu lassen. Gerade die zu North Lanarkshire in Schottland sei ein wenig eingeschlafen. Bei Châteaudun und Seinäjoki läge das offentliche Desinteresse der Franzosen und Finnen eher daran, dass die SchülerInnen dort wenig Lust hätten, die Deutsche Sprache zu lernen…

Richard Graupner (AfD) zeigte Skepsis, weil diese neue Partnerschaft über das normale Maß hinaus führe, weil Schweinfurt schon eine Viertelmillion spendete, man da nun draufsatteln würde, finanzielle Folgen plus die Mehrung mit Personalkosten für die, die sich darum kümmern, machen Graupner Sorgen.



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