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„Schweinfurt im Wandel der Zeit“: Band fünf ist erschienen – und damit der nächste große Tipp für ein Weihnachtsgeschenk


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SCHWEINFURT – Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre war es, als der damalige und auch heutige SPD-Stadtrat Peter Hofmann Anträge stellte, um das heutige „Türmle“ am Untereren Wall zu retten und die Tankstellen-Grusellandschaft davor beseitigen zu lassen. Das klappte, wenn auch erst 2004. Schneller läuft´s, wenn Hofmann selbst etwas anpackt. Nun erschien bereits der 5. Band seiner Buchserie „Schweinfurt im Wandel der Zeit.

Den stellte er im „Türmle vor, und dabei war ein Großteil der Sponsoren, ohne die so ein Projekt sich nicht verwirklichen lässt. Sohnemann Lars, inzwischen Dermatologe, ist zum dritten Mal dabei und freut sich, dass er „mit jedem Band was lernen kann über Schweinfurt“. Die Eheleute Angelika und Sebastian sowie Stephanie und Kilian Schwaab, Zahn- und Tierärzte, unterstützen genauso wie Michael Morschetts Workcafé, die Design- und Medienagentur, die mal wieder ein großartiges Bilderwerk geschaffen hat.


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Die Fotos bekommt Peter Hofmann längst von den Schweinfurtern zugeschickt oder digital übertragen. So, dass er eben so nach und nach die Entwicklung Schweinfurts aufzeigen kann und die Bürger begeistert, wenn sie sehen, wie die Stadt früher mal ausgeschaut hat.


Im fünften Band geht es in erster Linie um Hauptbahnhof- oder Luitpoldstraße, um Neutorstraße oder Neue Gasse. Und wie es dort einst mal aussah. Eines der Kapitel handelt von der Schadschanze, die auch als Saalbau bekannt war. Das Gebäude auf den Gelände, wo heute das Theater steht, hatte einen Festsaal für bis zu 500 Leuten an Tischen. Im dritten Reich nutzte die NSDAP den Raum, in dem ansonsten Tanzveranstaltungen stattfanden, für ihre Zwecke.

Auf den Seiten 72 und 100 ist Peter Hofmann selbst zu sehen. Als kleiner Bub, der mal in der Sattler- und dann in der Schrammstraße wohnte. Ehe er umziehen musste, dann studierte, später Rechtsanwalt wurde und heute Buchautor und nach wie vor SPD-Politiker, der im Rathaus die Finger in die Wunden legt.

„Vieles ist noch nicht abgedeckt“, sagt Hofmann und hofft, das die SchweinfurterInnen ihm weiter alte Bilder zukommen lassen. Denn die Buchserie endet mit Band fünf noch nicht. Zwei weitere sind auf alle Fälle noch geplant. Am sechsten arbeitet er bereits.

Unten geht´s weiter…

Felsensee, Himmelsleiter oder eine Brücke im Wald: Wie das Buch mit den „111 Orten“ in und um Schweinfurt entstand

Dann geht es um den Fischerrain, den Bereich am Main, um die Wehranlagen mit einst einem Zoo (von den auch Michael Horling berichtet in seinem jüngst erschienenen Buch über 111 Orte in und um Schweinfurt, die man gesehen haben muss) und um den Bleichrasen, den Ort, wo früher das Schweinfurter Volksfest stattfand, wo ein Schlachthaus stand und heute Konferenzzentrum und Hotel.

2023 oder 2024 wird es soweit sein – und dann erscheint das nächste Buch. Logisch wäre dann der Pressetermin im Mercure oder vielleicht in der Disharmonie. Die Schweinfurter Bürger freuen sich schon jetzt, auch wenn sie nun erstmal Band fünf kaufen und lesen müssen

 


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