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Schweinfurt startet die „Fairweihnachtszeit“und beteiligt sich an der Kampagne „Sweet Revolution“ von Fairtrade

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SCHWEINFURT – Schweinfurt macht sich stark für faire Schokolade. Gerade in der Vorweihnachtszeit ist Schokolade in aller Munde. Doch der Genuss hat eine bittere Note, denn der Kakaoanbau ist oft von schlechten Arbeitsbedingungen, Armut und Kinderarbeit geprägt.

Um diese Missstände aufzuzeigen und die Vorweihnachtszeit zur „Fairweihnachtszeit“ zu machen, beteiligt sich Schweinfurt an der Kampagne „Sweet Revolution“ von Fairtrade Deutschland. Die Lokale Agenda und die Fairtrade-Schulen von Schweinfurt unterstützen die Kampagne mit ihrer Stadtschokolade. Die farbenfrohe Gestaltung der Deckblätter zum Thema Artenschutz wurde von Schweinfurter Schülerinnen übernommen. Die Stadtschokolade wird als Sonderedition im Frischemarkt Weber oder in der Tourist-Information Schweinfurt 360° verkauft. Auch auf dem Weihnachtsmarkt ist die Schokolade am Weihnachtsstand der Fairtrade-Schulen erhältlich.

Fairtrade-Town Schweinfurt geht als Vorbild voran

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Seit 2013 ist Schweinfurt ausgezeichnete Fairtrade-Town und setzt sich auf lokaler Ebene für faire globale Handelsbedingungen ein. „Beim Backen, bei den Süßigkeiten für den Adventskalender, bei Geschenken – überall können wir Solidarität zeigen und zu fair gehandelten Zutaten greifen,“ sagt die Sprecherin der Steuerungsgruppe Fairtrade Angela Merz. „Wir als Fairtrade-Stadt sollten als gutes Beispiel vorangehen, informieren und Ideen weitergeben.“

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Kakaoanbau fair gestalten

Bislang beträgt der Marktanteil von Fairtrade-Kakao auf dem deutschen Markt 16 %. Mehr Menschen vom fairen Handel zu überzeugen ist das Ziel der Kampagne „Sweet Revolution“. Gerade in der aktuellen Krise ist der faire Handel mehr denn je gefragt. Die Menschen in den Anbauländern sind hart von steigenden Kosten und Lebensmittelpreisen getroffen. Fairtrade setzt sich für verbesserte Arbeits- und Lebensbedingungen von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern im Kakaoanbau ein. Bei Fairtrade schließen sich die Bäuerinnen und Bauern in Organisationen zusammen, verbessern so ihre Verhandlungsposition und den Zugang zu Märkten, Krediten und Information. Festgelegte Mindestpreise und eine zusätzliche Prämie geben Stabilität und Planungssicherheit.

Hintergrund

Der Verein Fairtrade Deutschland e.V. wurde 1992 mit dem Ziel gegründet, Produzentengruppen in Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas zu unterstützen. Als unabhängige Organisation handelt Fairtrade Deutschland e.V. nicht selbst mit Waren, sondern setzt sich dafür ein, den Handel mit fair gehandelten Produkten und Rohstoffen zu fördern und mehr Bewusstsein für nachhaltigen Konsum zu erreichen. www.fairtrade-deutschland.de

Fairtrade Deutschland gehört zum internationalen Verbund Fairtrade International e.V., in dem Fairtrade-Organisationen aus 25 Ländern und die drei kontinentalen Produzentennetzwerke zusammengeschlossen sind. Fairtrade International entwickelt die international gültigen Fairtrade-Standards. www.fairtrade.net

Alle beteiligten Akteure entlang der Lieferkette werden regelmäßig von FLOCERT GmbH kontrolliert. Die Gesellschaft arbeitet mit einem unabhängigen und weltweit konsistenten Zertifizierungssystem nach den Anforderungen der Akkreditierungsnorm ISO 17065 (DIN EN 45011). www.flocert.net

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