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Auf dem Bild von links: Alexander Förster, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Schweinfurter Wohnungsunternehmen (SWG), Monika Pöhlmann (Postbaugenossenschaft Schweinfurt eG), Günter Schmidt (Bauverein Schweinfurt eG), Birgit Umhöfer, stellv. Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Schweinfurter Wohnungsunternehmen (Bauverein Schweinfurt eG), Hans Maier, Verbandsdirektor (VdW Bayern) Abwesend: Klaus Krug (Bauverein Schweinfurt eG) Foto: Stadt- und Wohnbau GmbH Schweinfurt

Wohnungspolitische Gespräche der Arbeitsgemeinschaft der Schweinfurter Wohnungsunternehmen


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SCHWEINFURT – Nach einer Pause von über drei Jahren, bedingt durch die Corona-Pandemie fanden am Mittwoch, den 20.07.2022 im Kolping Hotel und Bildungszentrum in Schweinfurt die traditionellen wohnungspolitischen Gespräche der Arbeitsgemeinschaft der Schweinfurter Wohnungsunternehmen statt.

Die Arbeitsgemeinschaft der Schweinfurter Wohnungsunternehmen besteht aus dem Bauverein Schweinfurt eG, der Eisenbahner-Baugenossenschaft Schweinfurt eG, der Postbaugenossenschaft Schweinfurt eG und der Stadt- und Wohnbau GmbH Schweinfurt (SWG).


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Zunächst stellte Axel Hofmeister (SWG) die momentane Fördermittelsituation dar. Am 24.01.2022 hat die Bundesregierung überraschend die damalige KfW-Förderung gestoppt. Für zahlreiche Wohnungsunternehmen sind hierdurch erhebliche Probleme bei der Finanzierung entstanden. Die Konditionen haben sich sowohl im Modernisierungsbereich, als auch im Neubaubereich verschlechtert. Bauen wird insgesamt teurer.


Thomas Kästner, Geschäftsführer der Stadtwerke Schweinfurt GmbH, stellte im Anschluss daran das Telekommuni­kationsmodernisierungsgesetz und dessen Auswirkungen vor. Für die Endnutzer ist insbesondere die Abschaffung des Betriebskostenprivilegs im Bereich der Breitbandkabelversorgung eine wichtige Änderung. Der Vermieter kann künftig die Kosten der Breitbandkabelversorgung nicht mehr über die Betriebskosten auf den Mieter umlegen.

Der Mieter hat freie Anbieterwahl. Im Anschluss daran geht Kästner auf die Energiekrise ein. Die Stadtwerke Schweinfurt GmbH hätten Vorkehrungen getroffen, um auf mögliche Szenarien reagieren zu können. Er wies darauf hin, dass in Schweinfurt die Fernwärme durch die Gaskrise nicht betroffen sei, da die Energie durch Müllverbrennung unter Beimischung von Kohle erzeugt werde.

Im Anschluss berichtete Hans Maier, Verbandsdirektor des Verbands bayerischer Wohnungsunternehmen e.V., über aktuelle wohnungspolitische Themen. Er führte aus, dass es aufgrund der Gesetzgebung aktuell nicht möglich sei die Temperaturen in den Mieträumlichkeiten durch den Vermieter einseitig zu reduzieren. Für eine solche Reduktion der Temperaturen wäre es notwendig, von jedem einzelnen Mieter das Einverständnis einzuholen.

Eine Absenkung ohne die erforderlichen Einverständniserklärungen könnte zu Mietminderungen führen. Daher bleibt abzuwarten, ob und wenn ja, wie der Gesetzgeber die notwendigen Voraussetzungen für eine solche Temperaturabsenkung schafft. Der Verband hält eine gesetzliche Regelung der Thematik für sinnvoll. Unabhängig von der Gesetzgebung kann jeder einzelne Mieter zu einer Einsparung des Energieverbrauchs beitragen. Daher appelliert auch die Schweinfurter Wohnungswirtschaft an alle Mieter bewusst mit dem Verbrauch von Wasser, Wärme und Strom im alltäglichen Leben umzugehen.

Abschließend verabschiedet der Vorsitzende der Arbeits­gemeinschaft Schweinfurter Wohnungsunternehmen, Alexander Förster, Klaus Krug vom Bauverein Schweinfurt eG, Monika Pöhlmann von der Postbaugenossenschaft Schweinfurt eG und Günter Schmidt vom Bauverein Schweinfurt eG, welche in den Ruhestand eintreten bzw. bereits eingetreten sind.

Klaus Krug war seit 1988, nach einem BWL Studium, Prokurist des Bauvereins Schweinfurt eG. Seit 1992 gehört er dem Vorstand an.

Frau Monika Pöhlmann war seit 1976 in der Wohnungswirtschaft tätig. Zunächst begann sie Ihre Tätigkeit bei der GWS, welche 2006 durch den Zusammenschluss mit der WAG zur heutigen SWG wurde. 2007 wechselte sie zur Postbaugenossenschaft Schweinfurt eG, wo sie ab 2008 im Vorstand war.

Günter Schmidt trat 1993, als Werkstattleiter, in den Bauverein Schweinfurt eG ein und wurde 2006 dort Prokurist. Seit Juli 2008 gehört er dem Vorstand an.

Förster bedankt sich bei den drei ausscheidenden Vorständen für die gute Zusammenarbeit und jahrzehntelange Tätigkeit in der Wohnungswirtschaft. Mit dem Weggang dieser Personen verlieren die Schweinfurter Wohnungsunternehmen insgesamt 109 Jahre an wohnungswirtschaftlicher Erfahrung und 58 Jahre an Vorstandserfahrung.

Auf dem Bild von links: Alexander Förster, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Schweinfurter Wohnungsunternehmen (SWG), Monika Pöhlmann (Postbaugenossenschaft Schweinfurt eG), Günter Schmidt (Bauverein Schweinfurt eG), Birgit Umhöfer, stellv. Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Schweinfurter Wohnungsunternehmen (Bauverein Schweinfurt eG), Hans Maier, Verbandsdirektor (VdW Bayern)
Abwesend: Klaus Krug (Bauverein Schweinfurt eG)
Foto: Stadt- und Wohnbau GmbH Schweinfurt

 


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