VORSICHT: Es kursieren falsche Fotos des verstorbenen 41-Jährigen im Netz – Statement der Familie von Kai-Uwe D.
ASCHAFFENBURG – Im Zentrum des Gedenkens nach den schrecklichen Ereignissen in Aschaffenburg stehen die Opfer und ihre Angehörigen, die mit einem unsagbaren Verlust konfrontiert sind. Die Polizei appelliert an die Öffentlichkeit, verantwortungsvoll mit den Geschehnissen umzugehen. Leider kommen im Netz erneut die dunkelsten Seiten der Menschheit zutage.
Warnung vor falscher Information im Internet
Mit Nachdruck weist die Polizei darauf hin, dass die Verbreitung von Namen und insbesondere die Verwendung falscher Bilder im Internet nicht nur irreführend, sondern auch respektlos ist. „Es ist nicht akzeptabel, Fotos und Namen zu missbrauchen oder für eigene Botschaften zu instrumentalisieren“, so die Polizei.
Stellungnahme der Familie von Kai-Uwe D.
Die Familie von Kai-Uwe D. wandte sich mit einer klaren Botschaft an die Öffentlichkeit. Sie drückt ihre Trauer und Anteilnahme aus, betont aber auch die Wichtigkeit, ihren Verlust privat und in Würde zu verarbeiten:
„Wir danken für die große Anteilnahme. Unser aufrichtiges Beileid gilt der Familie von Yannis. Wir wünschen ihr viel Kraft in dieser schweren Zeit. Kai-Uwe war ein liebevoller Vater, Ehemann, Bruder und Freund, immer bereit zu helfen und zu unterstützen.
Bitte respektieren Sie, dass wir diesen Schmerz in Ruhe und außerhalb der Öffentlichkeit verarbeiten möchten. Kai-Uwe war weder politisch aktiv noch einer Partei zugehörig. Es gibt keine Bilder von ihm im Internet. Die dort gezeigten Fotos, auch mit Parteihintergrund, sind Fälschungen. Wir sind zutiefst bestürzt über dieses respektlose Verhalten und bitten darum, unseren Schmerz nicht auszunutzen.“
Appell für Respekt und Rücksichtnahme
Die Polizei und die Angehörigen fordern die Öffentlichkeit auf, sensibel mit der Situation umzugehen und keine weiteren falschen Informationen oder Fotos in sozialen Medien zu verbreiten. Dies trage nicht zur Unterstützung der Betroffenen bei, sondern verstärke deren Leid.
Der Fokus sollte auf Mitgefühl und Unterstützung für die Familien liegen, die in dieser schwierigen Zeit mit ihrem Verlust umgehen müssen.
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